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WKN: 540710 ISIN: DE0005407100
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Meldung
Augsburg (www.aktiencheck.de) - Felix Gode und Philipp Leipold, Analysten der GBC AG, stufen die Aktie von CENIT (ISIN DE0005407100 / WKN 540710 ) weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein.


Die Umsatzentwicklung der CENIT AG habe im Q1 2012 klar über den Erwartungen der Analysten gelegen. Mit einem Zuwachs um 19,8% auf 29,20 Mio. EUR habe der höchste Umsatz in einem ersten Quartal in der Unternehmensgeschichte erzielt werden können. Zu berücksichtigen sei dabei, dass die Übernahme der Transcat PLM im Mai vergangenen Jahres zu einem anorganischen Effekt geführt habe, der sich im Q1 2012 mit 3,0 bis 3,5% niedergeschlagen haben sollte. Das organische Wachstum habe entsprechend 16,3 bis 16,8% betragen.

Hintergrund dieser starken Entwicklung sei vor allem das Fremdsoftwaregeschäft gewesen, das sich bereits in den vergangenen Quartalen als einer der Hauptumsatztreiber gezeigt habe. Unter anderem aufgrund der Value Added Reseller-Kooperation mit Dassault Systèmes habe auch im Q1 2012 ein neuer Höchstwert von 12,70 Mio. EUR erzielt werden können. Der Zuwachs habe hierbei nicht nur bei 44,6% gegenüber dem Vorjahresquartal gelegen, auch gegenüber dem Q4 2011, dem bislang stärksten Quartal in diesem Bereich, sei ein neuerlicher Zuwachs um weitere 6,2% erreicht worden. Ein wesentlicher Umsatztreiber seien dabei im Q1 2012 zwei Software-Großaufträge gewesen.

Aber auch der Bereich Beratung/Services habe sich weiterhin gut entwickelt und mit 14,50 Mio. EUR um 10,9% über dem Vorjahresniveau gelegen. In den vergangenen Quartalen hätten verstärkt Wartungsaufträge gewonnen werden können, was sich unter anderem mit den steigenden Umsatzzahlen im Bereich Fremdsoftware begründe, welche entsprechende Beratungs- und Wartungsdienstleistungen nach sich ziehen würden. Diese Tatsache spiegle sich auch im Auftragsbestand wider, der zum Ende des Q1 2012 bei 51,50 Mio. EUR gelegen habe (Q1 2011: 33,40 Mio. EUR), was ebenfalls einen neuen Höchstwert für die CENIT AG dargestellt habe.

Etwas unterhalb des Vorjahresniveaus habe sich der Bereich Eigensoftware gezeigt. Hier sei ein Rückgang um 21,8% gegenüber dem Vorjahresquartal verbucht worden. Der Rückgang in diesem Bereich habe jedoch auf Grund des geringen Umsatzbeitrages zum Konzernumsatz von 6,5% klar überkompensiert werden können. Diesen absolut gesehen leichten Rückgang würden die Analysten jedoch auf Quartalsbasis als nicht problematisch einschätzen, da das Eigensoftwaregeschäft auf Projektbasis verlaufe und quartalsweise Schwankungen daher nur eine geringe Aussagekraft hätten.

Ergebnisseitig habe sich die starke Umsatzentwicklung ebenfalls positiv bemerkbar gemacht. Zudem sei auch die anhaltend gute Auslastung im Bereich Beratung/Services ein ausschlaggebender Faktor gewesen. Zwar sei aufgrund des erhöhten Umsatzanteils des Bereichs Fremdsoftware erneut ein Rückgang der Rohertragsmarge auf nunmehr 63,8% verzeichnet gewesen (GJ 2011: 64,4%), jedoch hätten sich auf den anderen Ergebnisstufen deutliche Skaleneffekte bemerkbar gemacht.

So hätten die Personalaufwendungen mit 10,6% nur rund halb so stark zugelegt wie die Umsatzerlöse. Noch deutlicher hätten Skaleneffekte bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegriffen, welche mit 3,80 Mio. EUR nur geringfügig über dem Vorjahreswert von 3,61 Mio. EUR gelegen hätten.

Entsprechend dieser Entwicklung habe das EBITDA deutlich überproportional zu den Umsatzerlösen um 66,0% auf 2,30 Mio. EUR verbessert werden können. Die EBITDA-Marge legte von 5,7% auf nunmehr 7,9% zu. Während die Abschreibungen bedingt durch die PPA-Abschreibungen im Zuge der Übernahme der Transcat PLM im Vorjahr um 48,9% auf 0,66 Mio. EUR zugelegt hätten, sei das EBIT um 74,1% auf 1,65 Mio. EUR geklettert. Die EBIT-Marge habe bei 5,7% und damit auf dem höchsten Niveau in einem ersten Quartal seit fünf Jahren gelegen. Positiv hervorzuheben sei zudem, dass die in 2011 neu gegründete Tochtergesellschaft in Japan bereits im Q1 2012 ein ausgeglichenes EBIT beigesteuert habe, nachdem im Jahr 2011 noch ein Verlust von 0,18 Mio. EUR angefallen sei.

Bilanziell sei die nach wie vor starke Situation zu betonen. Dank eines hohen operativen Cashflows von 8,09 Mio. EUR im Q1 2012 hätten sich die liquiden Mittel erhöht, inklusive kurz- und langfristiger Wertpapiere, auf 27,85 Mio. EUR, bzw. 3,33 EUR je Aktie. Damit seien über 40% der Bilanzsumme und fast 50% des Börsenkurses durch Cash abgedeckt. Dies sei ein hervorragender Wert, der ein starkes Argument für das Unternehmen und die Aktie sei.

Vor dem Hintergrund der starken Zahlen für das Q1 2012 würden die Analysten einen guten weiteren Jahresverlauf erwarten, ihre Prognosen für das GJ 2012 dennoch vorerst unverändert belassen und weiterhin von einem Wachstum in Höhe von 6,6% aus gehen, bei einer gleichzeitig überproportionalen EBIT-Steigerung um 10,2% auf 6,90 Mio. EUR. Vor dem Hintergrund der hohen Dynamik im Q1 2012 seien ihre Erwartungen jedoch als konservativ zu werten.

Entsprechend der unverändert belassenen Schätzungen würden die Analysten auch ihr Kursziel von 9,20 EUR bestätigen. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau entspreche dies einem Kurspotenzial in Höhe von 30%. Auch die Bewertungskennzahlen würden dieses Potenzial reflektieren. So betrage das 2012er KGV 12,0 sowie das EV/EBITDA lediglich 3,2, was eine weitere Aufwärtsbewegung der Aktie rechtfertige.

Das Rating der Analysten der GBC AG für die CENIT-Aktie lautet daher ebenfalls unverändert "kaufen". (Analysevom 14.05.2012) (15.05.2012/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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