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WKN: 903276 ISIN: US3682872078
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Meldung

(Korrigiert wird im dritten Absatz, vierte Zeile ein Zeitraum. Es handelt sich um Anfang 2017 rpt Anfang 2017.)

LUBMIN/ZUG (dpa-AFX) - Unbeeindruckt von den politischen Spannungen zwischen Russland und der EU treibt das Nord Stream 2-Konsortium seine Planungen für den Bau einer zweiten Erdgas-Pipeline durch die Ostsee voran. Die Trasse, die weitgehend parallel zur bestehenden Nord-Stream-Pipeline verläuft, soll nach Planungen des Firmenkonsortiums Ende 2019 in Betrieb gehen. "Wir verfolgen einen ambitionierten Zeitplan", sagte der Nord Stream 2-Manager Reinhard Ontyd der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Ontyd, der am Mittwoch den Projektstand auf dem Russlandtag in Rostock vorstellen wird, zeigte sich zuversichtlich, dass die Pipeline im vorgegebenen Rahmen verwirklicht werden kann. "Das Risiko für die Genehmigung des Nord Stream-2-Projektes ist geringer als das Risiko bei der ersten Trasse." Mit dem Bau von Nord Stream 1 lägen nämlich Erfahrungen vor, an denen man sich in der Antragsphase orientieren könne. Als reines Infrastrukturprojekt sei die Pipeline von den Sanktionen der EU gegen Russland nicht betroffen, sagte das Mitglied der Nord Stream 2-Geschäftsführung.

Das Nord Stream 2-Konsortium, an dem der russische Energieriese Gazprom mit 50 Prozent und die westeuropäischen Energieunternehmen BASF /Wintershall, Engie , Uniper, OMV und Shell mit jeweils zehn Prozent beteiligt sind, will Anfang 2017 die Antragsunterlagen für die Genehmigung bei den nationalen Behörden der beteiligten fünf Länder einreichen. Die Kosten für den Bau des 1200 Kilometer langen Doppelstranges werden auf acht Milliarden Euro geschätzt.

Das Konsortium hatte bereits im März 2016 Verträge über insgesamt zwei Milliarden Euro mit den Rohr-Produzenten abgeschlossen. Neben zwei russischen Herstellern ist auch die Europipe GmbH an der Produktion beteiligt. Das Unternehmen aus Mülheim (Nordrhein-Westfalen) soll 40 Prozent der benötigten Rohre herstellen. Die Verlegung der Rohre könnte im Frühjahr 2018 beginnen.

Die EU-Kommission will Abhängigkeiten im Energiebereich besser erkennen und erwägt, künftig Einblick in zwischenstaatliche Verträge zu nehmen. 2013 war die EU bei der Gasversorgung nach Angaben der Kommission zu 65 Prozent von Einfuhren abhängig. Russland liefert als größter Einzelimporteur knapp die Hälfte der Importe. Osteuropäische Staaten befürchten, dass der Einfluss Russlands auf Gaslieferungen nach Europa noch zunehmen könnte. Von 2013 auf 2014 waren die Gesamtgasimporte in die EU rückläufig - von 298 Milliarden auf 264 Milliarden Kubikmeter.

Als reines Transportunternehmen für das Gas wäre Nord Stream 2 von einer solchen Regelung nicht unmittelbar betroffen. Nach Einschätzung Ontyds steigt mit dem Bau der Nord Stream 2-Leitung die Energiesicherheit in Westeuropa. Verschiedene Studien sähen in den kommenden Jahren eine wachsende Lücke in der Gasversorgung, da auf der einen Seite der Erdgasbedarf wachsen werde, im Gegenzug die Erdgaslieferungen aus Norwegen und die Gasgewinnung in der EU rückläufig seien, sagte er.

Bis 2035 rechnet das Nord Stream 2-Konsortium mit einem zusätzlichen Bedarf von mehr als 140 Milliarden Kubikmeter in der EU. "Von dieser Lücke kann Nord Stream 2 mit einer Kapazität von 55 Milliarden Kubikmeter nur einen Teil abdecken", sagte der Nord Stream2-Manager.

Nord Stream 1 transportiert seit 2011 Erdgas des Staatsmonopolisten Gazprom vom russischen Wyborg durch die Ostsee ins deutsche Lubmin. Seitdem flossen mehr als 120 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Europa. Die Auslastung lag im Jahr 2015 einem Firmensprecher zufolge durchschnittlich bei knapp über 70 Prozent und in 2016 bisher bei durchschnittlich 80 Prozent. Nord Stream 2 soll Planungen zufolge ebenfalls im südlichen Greifswalder Bodden anlanden, entweder in der Nähe der bestehenden Anlandestation in Lubmin oder im benachbarten Vierow. Weitere Alternativrouten würden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens mitbetrachtet./mrt/DP/fbr



 

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