Nasdaq 100


WKN: A0AE1X ISIN: US6311011026
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Meldung

Wenn man an die Börsenjahre 2000 und 2001 zurückdenkt, erinnert man sich automatisch an die Boomzeiten der US-Hightech-Werte. Es waren nicht nur Aktien wie Yahoo oder Microsoft, die im Fokus standen. Was danach folgte, weiß jeder Anleger. Die sogenannte Blase platzte. Ein Jahrzehnt später sind Hightech-Werte wieder en vogue und gehören zu den Lieblingen an der Börse. Gleiches Spiel wieder? Wohl kaum, wenn man sich die Voraussetzungen betrachtet und sich einmal anschaut, wie die Konzerne heute ihr Geld verdienen.

Bestes Beispiel ist wohl Apple. Der iPhone- und Mac-Hersteller hat einen Börsenwert von über 300 Mrd. Dollar. Doch anders als vor zehn Jahren sind es keine Träume oder Visionen, die an der Börse gehandelt werden, sondern knallharte Fakten. Apple ist ein innovatives Unternehmen, dessen Erfolg von guten Produkten angetrieben wird. Beispielsweise vom iPad: Der Tablet-Computer hatte im letzten Jahr kurz nach dem Verkaufsstart in Europa weltweit die Absatzmarke von zwei Millionen geknackt nach wenigen Tagen. Apple verdient aber nicht nur an den Geräten, sondern über seinen iTunes Store auch an Musikstücken, Videos, Software oder Büchern. Ein Rekordquartal folgt auf das nächste. Diese Storys scheinen es zu sein, welche die Anleger begeistern und veranlassen, im Jahr 2011 massiv in Hightech-Werte zu investieren.

Aber auch die bereits als künftige Highflyer gehandelten Unternehmen beeinflussen die Stimmung am Markt positiv. Allen voran Facebook. Jüngst hat Goldman Sachs das soziale Netzwerk mit 50 Mrd. Dollar bewertet. Das Unternehmen selbst schätzt seinen Wert noch höher ein. Droht hier womöglich eine neue Blase? Die Antwort ist vielfältig, dürfte aber in eine Richtung gehen. Nein, wenn Anleger weiter realistisch bleiben und die Chancen am Markt richtig einschätzen, zumal die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise wohl jedem Anleger noch gut in Erinnerung sein dürfte. Dennoch: US-Hightech-Werte scheinen in 2011 eine aussichtsreiche Anleger-Geschichte zu sein, wenn man sich den Nasdaq 100 genauer betrachtet.

Wie schon während des letzten Bullenmarkts von Ende 2002 bis Ende 2007 zeigt der Technologieindex auch in der derzeitigen Aufwärtsbewegung höhere Dynamik als der breite Markt. Am 14. Februar 2006 notierte der Nasdaq 100 bei 1.662 Punkten, am 14. Februar 2007 bei 1.815 Zählern. Sein zwischenzeitliches Hoch erreicht er Ende Oktober 2007 bei 2.239 Punkten, bevor es im Zuge der Finanzkrise wieder massiv bergab ging.

Am 14. Februar 2008 lag der Index noch bei 1.788 Stellen. In der Folge beschleunigte sich die Abwärtsbewegung. Dabei fiel der Nasdaq 100 im November 2008 bis auf ein Tief bei 1.019 Punkten zurück. Am 13. Februar 2009 stand die Notierung bei 1.237 Zählern. Nach einem nochmaligen Rückgang im März 2009, bei dem das vorige Tief nicht mehr erreicht wurde, begann eine nachhaltige Aufwärtsbewegung. Am 12. Februar 2010 notierte der Nasdaq 100 bereits wieder bei 1.779 Punkten und kletterte Ende April 2010 auf ein Hoch bei 2.059 Zählern.

Von hier aus kam es zu einer deutlichen Korrektur bis auf 1.700 Punkte Mitte Juli. Nach einer volatilen Seitwärtsbewegung nahm der Index Ende August die Aufwärtsbewegung wieder auf und brach im Oktober über das April-Hoch aus. In der Folge setzte der Technologieindex den dynamischen Anstieg fort und übersprang im Januar das markante Hoch vom November 2007 bei 2.239 Punkten. Mit einem Hoch bei 2.381 Zählern erreichte der Nasdaq 100 in der vergangenen Woche den höchsten Stand seit zehn Jahren.

Mit dem Ausbruch über das 2007er-Hoch könnte sich aus charttechnischer Sicht weiteres Potenzial eröffnen. Ein Anstieg auf Notierungen jenseits von 2.700 Zählern könnte mittelfristig realistisch erscheinen. Spekulative Anleger, die weiter steigende Notierungen erwarten, könnten darauf mit dem Wave-Call der Deutschen Bank (WKN DE20A3) spekulieren. Der Hebel dieses Papiers liegt derzeit bei 3,64, das Stop-Loss-Niveau bei aktuell 1.776 Punkten.

Sollte der Nasdaq 100 dagegen wieder unter das 2007er-Hoch bei 2.239 Punkten zurückfallen, könnte dies zunächst tiefere Notierungen nach sich ziehen. Risikobereite Anleger, die mit einem Rückgang rechnen, könnten auf dieses Szenario mit dem Wave-Put der Deutschen Bank (WKN DE3LH7) setzen. Der Hebel beläuft sich hier aktuell auf 4,09, das Stop-Loss-Niveau liegt derzeit bei 2.910 Indexpunkten.

Bei beiden genannten Wertpapieren sind Anleger einem Währungsrisiko ausgesetzt.

 

Stand: 16.02.2011

Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und die enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.



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