Nikkei 225


WKN: A1RRF6 ISIN: JP9010C00002
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14.12.17 Endlos Turbo Long 19.242,88 Open End auf N.
10.02.17 Nikkei 225, S&P 500 und EURO STOXX 50 m.
14.07.16 Best Unlimited Turbo-Zertifikat auf Nikkei: Wa.
20.08.15 Nikkei 225 StayHigh-Optionsschein: Schatten ü.
06.03.15 StayHigh-Optionsscheine auf Nikkei 225: Kursz.
29.01.15 StayHigh-Optionsschein auf Nikkei 225: Aufgru.
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15.05.14 Multi Memory Express-Zertifikat auf EURO ST.
04.04.14 RBS-Zertifikate auf Nikkei: Kurzfristige Kursst.
21.02.14 MINI-Zertifikate auf Nikkei 225: Korrektur wec.
29.11.13 StayHigh-Optionsschein auf Nikkei 225: 115 P.
13.06.13 Nikkei-Discount-Zertifikat mit 9% Chance in se.
17.05.13 Währungsgesicherte Nikkei-Calls: Aufwärtstrend.
10.05.13 Mini Futures auf Nikkei: Mit aller Macht nach .
18.04.13 Zertifikate auf japanische Aktienindices: Notenb.
08.04.13 Optionsscheine auf Nikkei 225: Tokios Aktienm.


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Meldung
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in den Nikkei 225 (ISIN JP9010C00002 / WKN A1RRF6 ) einen Endlos Turbo Long 19.242,88 Open End (ISIN DE000DD3L0K5 / WKN DD3L0K ) mit dem Basiswert Nikkei 225 vor.


Die japanische Wirtschaft sei im dritten Quartal 2017 solide gewachsen. Das Land der aufgehenden Sonne habe damit in den vergangenen zwei Quartalen eine vergleichsweise starke konjunkturelle Entwicklung gezeigt. Ebenfalls dynamisch habe sich zuletzt der japanische Aktienmarkt präsentiert. Der Nikkei 225 sei im November auf den höchsten Stand seit Januar 1992 gestiegen. Seitdem würden die Analysten den Index in einer Konsolidierung sehen.

Für japanische Verhältnisse habe der heimische Konjunkturmotor zuletzt recht ordentlich gebrummt. Im dritten Quartal 2017 habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut zweiter Schätzung um 0,6% gegenüber dem Vorquartal zugelegt. Damit habe Nippons Wirtschaftswachstum beinahe an den Fortschritt im zweiten Quartal angeknüpft, als das BIP um 0,7% gestiegen sei. Derart solide Zuwächse in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen hätten die Analysten zuletzt im Jahr 2013 gesehen. Die japanische Wirtschaft scheine sich also zu erholen. Eine stützende Kraft sei der Export gewesen, der von der robusten Entwicklung der Weltwirtschaft profitiert haben dürfte.

Begleitet von der nach wie vor extrem lockeren Geldpolitik der Bank of Japan, die auch am Aktienmarkt als Käufer aktiv ist, scheinen sich die Fortschritte im Außenhandel auch in der Kursentwicklung der japanischen Aktien niederzuschlagen, so die Analysten der DZ BANK. Ein wichtiger Gradmesser für den japanischen Aktienmarkt sei der Nikkei 225, der erstmals am 7. September 1950 berechnet worden sei. Viele der im Kursbarometer gelisteten Unternehmen würden ihre Waren und Dienstleistungen auch oder überwiegend im Ausland verkaufen.

Insgesamt umfasse der Index 225 Werte von japanischen Firmen, die im "Ersten Segment" (First Section) der Tokyo Stock Exchange gelistet seien. Das "Erste Segment" sei vergleichbar mit dem "Prime Standard" der Frankfurter Wertpapierbörse. Die dort gelisteten Unternehmen müssten besondere Anforderungen erfüllen, beispielsweise eine quartalsweise Berichterstattung, um somit für ein Höchstmaß an Transparenz zu sorgen.

Beim Nikkei 225 handele es sich um einen preisgewichteten Kursindex. Dividenden, Bezugsrechte und Sonderzahlungen würden bei der Indexkalkulation nicht berücksichtigt. Der Nikkei 225 werde damit ähnlich berechnet wie der Dow Jones Industrial Average, bestehe also aus den aufsummierten Aktienkursen der Indexmitglieder. Der entsprechende Wert werde dann durch einen Divisor geteilt, in dem Kapitalmaßnahmen und Änderungen der Mitglieder Berücksichtigung finden würden. Je höher der Kurs einer Aktie notiere, desto höher sei das Gewicht im Index.

Die ordentliche Überprüfung der Indexzusammensetzung finde einmal im Jahr statt. Hauptaufnahmekriterium sei die Liquidität der Aktien, wobei das jeweilige Handelsvolumen in den vergangenen fünf Jahren maßgeblich sei. Konkret würden nur Werte in den Index aufgenommen, die zu den 450 liquidesten in der First Section der Tokyo Stock Exchange gehören würden. Aktien, die im Ranking auf dem Platz 451 oder tiefer notieren würden, müssten den Index verlassen. Aktien, die nicht im Index enthalten seien und im Liquiditätsranking auf dem 75. Platz oder höher lägen, würden aufgenommen.

Daneben würden die 450 liquidesten Aktien sechs Sektoren zugeordnet: Technologie, Finanzen, Konsumgüter, Basismaterialien, Kapitalgüter und Transport/Versorger. Die Hälfte der Werte in jedem Sektor sei dann der Zielwert für die Indexzugehörigkeit. Weiche der Zielwert von der aktuellen Zahl der Werte im jeweiligen Sektor ab, komme es zu einer Anpassung, wobei das Liquiditätskriterium berücksichtigt werde. Die größte Anzahl der Indexmitglieder, nämlich 60, stamme derzeit aus dem Sektor Basismaterialien. Auf dem zweiten Platz würden die Technologiewerte (57) rangieren, die mit mehr als 40% das größte Gewicht im Index hätten.

Charttechnisch betrachtet würden die Analysten den Nikkei 225 seit dem Zwischentief von Juni 2016 in einem intakten Aufwärtstrend sehen. Im Oktober dieses Jahres sei dabei das Mehrjahreshoch bei 20.953 Punkten überwunden worden, das vom Juni 2015 stamme. Den Höhepunkt der aktuellen Aufwärtsbewegung hätten die Analysten mit dem am 9. November dieses Jahres erreichten Niveau bei 23.382 Zählern gesehen - dem höchsten Stand seit Januar 1992. Auf dieses Mehrjahreshoch sei eine Konsolidierung gefolgt, was die Analysten angesichts der vorangegangenen dynamischen Aufwärtsbewegung als normale Entwicklung erachten würden. Immerhin habe der Nikkei 225 allein seit dem Verlaufstief von Anfang September 2017 in gerade einmal zwei Monaten um beinahe 22% an Wert gewonnen.

Innerhalb der Konsolidierung/Korrektur sei der Index zwischenzeitlich unter seinen 20-Tage-GD (gleitender Durchschnitt) gedrückt worden. Die mittelfristige Durchschnittslinie (100 Tage) wie auch der langfristige GD (200 Tage) hätten aber zu keiner Zeit zur Disposition gestanden und das Kursbarometer habe jeweils deutlich darüber notiert. Inzwischen sei auch der 20-Tage-GD zurückerobert worden, sodass die Analysten dem Nikkei 225 in sämtlichen Zeitebenen intakte Aufwärtstrends attestieren würden. Zum derzeitigen Zeitpunkt würden die Analysten daher von einer Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung ausgehen. Diese Annahme würden sie dadurch bestätigt sehen, wenn das charttechnische Muster trendkonform nach oben aufgelöst werden könne, das innerhalb der zuletzt auszumachenden Konsolidierungsphase gebildet worden sei.

Die bullische Erwartungshaltung der Analysten würde sich im kurzfristigen Zeitfenster eintrüben, wenn besagtes Muster nachhaltig nach unten aufgelöst werde. Das wäre ein Indiz für eine Ausweitung der Korrektur. Sollte dabei das Tief der Konsolidierung bei 21.972 Punkten unterschritten werden, lägen die nächsten Ziele in Gestalt des 38,2%-Fibonacci-Retracements und des 50%-Retracements der dynamischen Aufwärtsbewegung von September bis November bei 21.800 und 21.310 Punkten. Solange sich der Nikkei während der laufenden Konsolidierung über dem 38,2%-Fibonacci-Retracement behaupte, sei dies nach Einschätzung der Analysten ein bullisches Zeichen, das im Anschluss an die Konsolidierung eine Fortsetzung der vorherigen Aufwärtsbewegung erwarten lasse. Stops für Long-Positionen würden sich nach Erachten der Analysten daher knapp unter dem 38,2%-Fibonacci-Retracement anbieten.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. der Endlos Turbo Long auf den Nikkei 225 die positive, aber auch die negative Kursentwicklung des Index gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 19.241,04 Punkten) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Ausgabe vom 13.12.2017) (14.12.2017/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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