Inditex


WKN: A11873 ISIN: ES0148396007
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Meldung

Mit mehr Präsenz auf den Flaniermeilen der Welt und dem massiven Ausbau des Online-Handels behaupten sich europäische Modehäuser wie Inditex und Hennes & Mauritz.
Branchenprimus Sears setzt hingegen auf Verschlankung.
7. April 2016. FRANKFURT (Börse Frankfurt).Für viele Unternehmen in der Textilbranche wird 2016 nach Ansicht von Euler Hermes ein schwieriges Jahr. Von 18 untersuchten Wirtschaftszweigen in 72 Ländern bewegt sich nach Meinung der europäischen Ratingagentur jede vierte Branche auf risikoanfälligem Terrain. Ludovic Subran definiert diese entweder als bereits stark gefährdet oder anfällig für konjunkturelle Turbulenzen. Auf Rang zwei direkt hinter der Metallbranche steht dem Analysten zufolge die Textilindustrie, der nicht nur die wirtschaftliche Schwäche in Schwellenländern wie China, Russland und Brasilien das Leben schwer mache.

Auf die rasante Veränderung durch die zunehmende Digitalisierung - die so genannte Digital Disruption - mit dem sich verändernden Einkaufsverhalten reagierten viele Marktteilnehmer zum Teil nur mit Verzögerung. Der Einzelhandel ringt nach Ansicht von Euler "um Margen und Profite"

Inditex behauptet sich

Inditex (WKN A11873) hat damit allerdings wenig Probleme. Im vergangenen Geschäftsjahr legte der größte Modekonzern Europas bei Umsatz und Gewinn jeweils um 15 Prozent zu. Abgesetzt hat das Unternehmen Waren für rund 21 Milliarden Euro und dabei 2,88 Milliarden Euro verdient, wie Michael Arras weiß. "Damit liegen die in Arteixo beheimateten Spanier vor dem Rivalen Hennes & Mauritz (WKN 872318)",bemerkt der Händler der Oddo Seydler Bank. Marken wie Zara, Zara Home und die in Deutschland weniger geläufigen Labels Massimo Dutti, Bershka, Pull & Bear oder Stradivarius gingen in über 7.000 Filialen in 88 Ländern über die Ladentheken. 330 neue Geschäftsstellen habe Inditex allein im vergangenen Jahr eröffnet und damit die Verkaufsfläche um 8 Prozent ausgebaut.

Die im Euro Stoxx 50 notierte Inditex-Aktie gab seit Jahresbeginn und im Zwölfmonatsvergleich zwar von etwa 30 auf 28,65 Euro nach. "Das liegt aber zum Teil an den internationalen Aktienbörsen", meint Arras. "Aufgrund des Ölpreisverfalls trennen sich beispielsweise Staatsfonds derzeit von großen Aktienpaketen, um ihre Haushaltslöcher zu stopfen." Dies drücke auf die Kurse. Aktionäre der ersten Stunde haben einen guten Schnitt gemacht. Seit 2001 hat sich der Wert mehr als verneunfacht.

H&M treibt Ausbau voran

Während um 20 Prozent gefallene Baumwollpreise und 25 Prozent niedrigere Frachtkosten allen Textilproduzenten zu Gute kämen, sieht Arras in Inditex' europäisch geprägter Produktion einen währungsbedingten Vorteil. "Inditex profitiert vom schwächeren Euro, während Unternehmen wie H&M mit ihren Produktionsstätten in Asien und zunehmend in Afrika eher auf Dollarbasis operieren."

Die H&M-Aktie verlor seit Anfang Januar von 31,25 auf 29,80 Euro, vor zwölf Monaten stand der Wert noch bei über 37 Euro. Das liege unter anderem an den höheren Beschaffungskosten und am milden Winter. Auch die Schweden setzten auf Expansion. Bis zum Ende des Geschäftsjahres sollen 425 neue Stores hinzukommen, Erstpräsenzen werde es Neuseeland, auf Zypern und in Puerto Rico geben.

Den Anschluss gehalten

Der massive Ausbau des Online-Geschäfts steht bei beiden Modekonzernen ganz oben auf der Agenda. Seit Ende März gebe es neue H&M-Online-Shops in Kroatien, Estland, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg und Slowenien. Es folge demnächst der E-Commerce-Start in Japan, Griechenland, Kanada und Südkorea. Ende des Jahres werde H&M in 34 Ländern über das Internet verkaufen.

Mit Zalando umfasse die Online-Plattform von Inditex mit den Neuzugängen Hong Kong, Taiwan, Macao und Australien inzwischen 29 Märkte. Der Online-Handel entwickelt sich in großen Schritten. "Die Briten setzen bereits 19 Prozent der Ausgaben für Textilprodukte über das Netz ab und sind damit weltweit führend", weiß Arras. Deutschland stehe auf Platz fünf.

Schrumpfkur für Sears

Nach wie vor scharfen Wind von vorn spürt der weltweite Klassenprimus Sears (WKN A0D9H0). Die Aktie der Nordamerikaner befindet sich seit geraumer Zeit auf Tauchkurs. Auf Jahressicht verlor der Wert von knapp 40 auf aktuell 12,60 Euro. Das entspricht einem Minus von über 60 Prozent. In 2015 musste Sears abermals einen Umsatzrückgang verkraften, diesmal um knapp 20 Prozent auf 25,1 Milliarden US-Dollar. Nach 1,68 Milliarden US-Dollar Nettoverlust im Vorjahr ist dieser nach Angaben des in Illinois ansässigen Einzelhändlers mit 1,1 Milliarden US-Dollar aber 35 Prozent geringer. Durch den warmen Winter hätten starke Preisreduzierungen auf die Erlöse im vierten Quartal gedrückt, die um 9,9 Prozent auf 5,7 Milliarden US-Dollar eingebrochen seien. Das Mailorder-Geschäft des Unternehmens sei im vergangenen Jahr um 8 Prozent auf 1,21 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Sears reagiert mit einer Beschleunigung der bereits geplanten Schließung von 50 vorrangig unprofitablen Kmart-Filialen und Lands’ End-Shops in Sears-Geschäftsstellen.

von: Iris Merker






 

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