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WKN: A0B5Z8 ISIN: ES0143416115
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Mischkonzern, oder doch lieber Spezialist? Auf diese Frage lässt es sich reduzieren, wenn man überlegt, entweder die Siemens-Aktie (WKN: 723610) oder die der Tochter Siemens Healthineers (WKN: SHL100) zu kaufen. Werfen wir daher einen Blick auf die Kennzahlen beider Unternehmen.

Siemens präsentiert solide Zahlen im fortgeführten Geschäft

Siemens hat sich in der Krise bisher sehr gut geschlagen. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um nur 1 % auf 41,8 Mrd. Euro gefallen. Eine hohe Belastung aus nicht fortgeführten Geschäften hat aber dafür gesorgt, dass der Gewinn nach Steuern um 44 % auf 2,3 Mrd. Euro gefallen ist. Die Belastung aus dem nicht fortgeführten Geschäft stammt hauptsächlich aus einem Verlust bei der Tochter Siemens Gamesa Renewable Energy (WKN: A0B5Z8).

In den anderen Geschäftsbereichen konnte Siemens dagegen solide Zahlen vorweisen. Der Gewinn aus diesen Bereichen ist gegenüber dem Vorjahr nur um 15 % gefallen. Je Aktie wären damit 3,72 Euro übrig geblieben.

Auftragseingang deutet Schwäche in den nächsten Quartalen an

Ein einziger Punkt, der Sorgenfalten bereitet, ist der deutlich eingebrochene Auftragseingang. Die neuen Aufträge sind bisher um 10 % gegenüber dem Vorjahr auf 44,4 Mrd. Euro gesunken. Damit dürfte es in den kommenden Quartalen schwierig werden, auf den Wachstumspfad zurückzufinden. Das könnte in naher Zukunft den rasanten Anstieg des Aktienkurses bremsen. Denn bereits jetzt ist die Aktie nicht gerade günstig bewertet.

Im letzten Geschäftsjahr lag der Gewinn je Aktie bei 6,32 Euro. Beim aktuellen Aktienkurs von 116,74 Euro (Stand: 09.09.2020) ergibt das ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 18. Nun ist aber davon auszugehen, dass der Gewinn im laufenden Geschäftsjahr und womöglich auch darüber hinaus deutlich sinken wird. Selbst wenn der Verlust der Tochter Siemens Gamesa nicht berücksichtigt wird, ist davon auszugehen, dass der Gewinn um mindestens 10 % fallen wird. Damit steigt das KGV auf jeden Fall weiter, ohne dass sich der Aktienkurs dafür überhaupt bewegen muss.

Siemens Healthineers kommt gut durch die Krise

Die Tochter Siemens Healthineers ist dagegen bisher etwas besser durch die Krise gekommen. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat sich der Umsatz auf vergleichbarer Basis gegenüber dem Vorjahr nicht nennenswert verändert. Der Gewinn je Aktie ist dagegen um 8 % von 1,07 Euro auf nun 0,98 Euro gefallen. Angesichts der Krise sind das sehr gute Werte.

Im letzten Geschäftsjahr hat Siemens Healthineers einen Gewinn je Aktie von 1,57 Euro je Aktie erzielt. Aktuell kostet eine Aktie 38,21 Euro (Stand: 09.09.2020). Damit liegt das KGV bei 24 und damit deutlich höher als bei der Konzernmutter.

Obwohl Siemens Healthineers also sehr gut durch die Krise gekommen ist, gibt es auch hier Faktoren, die den Kurs in Zukunft belasten könnten. Allen voran die geplante Übernahme von Varian Medical Systems (WKN: 852812). Diese Übernahme lässt sich Healthineers einiges kosten. Rund 16,4 Mrd. Dollar sollen für die Übernahme gezahlt werden. Um die Schuldenlast zu verringern, wurde gerade eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Diese hat die Zahl der ausgegebenen Aktien um 7,5 % erhöht und Healthineers 2,73 Mrd. Euro eingebracht.

Varian-Übernahme zu hohem Preis

Mit der Übernahme wird Healthineers zwar zum Marktführer im Bereich der Strahlentherapie für Krebspatienten. Der finanzielle Benefit dahinter ist aber nicht so sicher. In der Präsentation zur Übernahme wurden die möglichen Einsparungen durch Ausklammern vieler Sonderfaktoren schöngerechnet. So soll beispielsweise bereits im ersten Jahr ein positiver Beitrag zum Ergebnis je Aktie anfallen. Doch das ist nur der Fall, wenn Einflüsse wie Abschreibungen auf den Kaufpreis, Transaktionskosten und Restrukturierungskosten nicht berücksichtigt werden.

Im Durchschnitt der letzten drei Jahre hat Varian einen Nettogewinn von 220 Mio. Dollar ausgewiesen. Angesichts dessen ist ein Kaufpreis in Höhe von mehr als 16 Mrd. Dollar eine stolze Summe und entspricht etwa dem 74-Fachen! Aufgrund der niedrigeren Bewertung und der durch die Varian-Übernahme verursachten finanziellen Unsicherheit ist die Siemens-Aktie aktuell wohl die bessere Wahl.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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