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Zürich (www.aktiencheck.de) - Die schweizerische Großbank Credit Suisse Group AG (ISIN CH0012138530 / WKN 876800 ) konnte sich im ersten Quartal angesichts schwieriger Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten und hoher Einmalbelastungen knapp in die Gewinnzone retten.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Reingewinn im Auftaktquartal mit 44 Mio. Schweizer Franken (CHF) deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,14 Mrd. CHF. Dabei machten sich im Auftaktquartal vor allem negative Einmaleffekte in Höhe von 1,55 Mrd. CHF vor Steuern in Zusammenhang mit der Höherbewertung eigener Verbindlichkeiten bemerkbar. Bereinigt um diese Einmaleffekte wurde ein Nettogewinn von 1,36 Mrd. CHF für das Auftaktquartal des laufenden Fiskaljahres ausgewiesen. Bei der normalisierten Eigenkapitalrendite wurde ein Anstieg auf 15,9 Prozent ausgewiesen, nach 13,4 Prozent im Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal konnte das Vorsteuerergebnis im Bereich Asset Management im Vorjahresvergleich um 43 Prozent auf 250 Mio. CHF zulegen. Beim Geschäftsbereich Investmentbanking wurde ein deutlicher Vorsteuergewinn von 993 Mio. CHF ausgewiesen, nach 1,48 Mrd. CHF im Vorjahr. Im vierten Quartal des Vorjahres hatte die Credit Suisse hier noch einen deutlichen Vorsteuerverlust von 1,44 Mrd. CHF hinnehmen müssen. "Wir sind gut ins Jahr 2012 gestartet. Die Mitte 2011 angekündigten Maßnahmen zur Anpassung unseres Geschäftsmodells und unserer Kostenstruktur an das neue Umfeld zeigten Wirkung. Zudem profitierten wir von verbesserten Marktbedingungen. Unsere ausgewiesenen Ergebnisse wurden durch buchhalterische Fair-Value-Verluste infolge der Höherbewertung eigener Verbindlichkeiten belastet. Nach Bereinigung um diesen Effekt in Höhe von 1,6 Mrd. CHF sowie um weitere bedeutende nicht operative Posten verzeichneten wir im Berichtsquartal eine normalisierte Eigenkapitalrendite von 15,9 Prozent, die im Zielband der Gruppe liegt", erklärte CEO Brady W. Dougan. "Die strategische Priorität im ersten Quartal waren der weitere Ausbau unseres Kundengeschäfts, der weitere Abbau der Bilanzrisiken und striktes Kostenmanagement. Im Berichtsquartal erzielten wir ein Ergebnis, das von gut diversifizierten Erträgen und deutlich reduzierten Kosten geprägt war - wir verringerten unsere annualisierte Kostenbasis um 1,5 Mrd. CHF und übertrafen damit unser angekündigtes Reduktionsziel von 1,2 Mrd. CHF. Unser Ergebnis im ersten Quartal zeigt, was wir mit unserem Geschäftsmodell erreichen können. Es kommt uns heute zugute, dass wir unser Geschäft über die letzten Jahre konsequent auf die Kunden und deren Bedürfnisse ausgerichtet haben. Trotz anhaltend geringer Kundenaktivität im Private Banking verzeichneten wir im ersten Quartal 2012 einen Netto-Neugeldzufluss von 8,4 Mrd. CHF, womit sich die Netto-Neugelder seit Anfang 2009 auf insgesamt 149 Mrd. CHF belaufen. Im Investment Banking konnten wir Marktanteile hinzugewinnen, dies obwohl wir die risikogewichteten Aktiven nach Basel III innerhalb eines Jahres um 33 Prozent reduziert haben", so CEO Brady W. Dougan weiter. Die Aktie von Credit Suisse gewinnt derzeit 0,34 Prozent auf 23,63 CHF. (25.04.2012/ac/n/a) Kurs- und weitere Informationen zum Thema: Credit Suisse Group Aktuelle Diskussionen zum Thema: Schweizer Banken, geht da was? (05.03.12) Swiss banking, qou vadis? (17.09.11) Credit Suisse - Tal der Tränen ... (16.09.11) Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen: Credit Suisse-Aktie: Gewinn im e. (25.04.12) KKR-Aktie: Ehemaliger Morgan . (27.03.12) ING-Aktie nach Bericht über Milli. (26.03.12) Credit Suisse-Aktie: Angebot zu. (05.03.12) Neue BEST Unlimited Turbo Bull-. (21.02.12) Alle Nachrichten zum Unternehmen Aktuelle Analysen zu den Unternehmen: Credit Suisse Group |