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Meldung
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Für die erfolgsverwöhnte Reisebranche war 2016 kein gutes Jahr, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate".


Politische Krisen und Anschläge hätten erheblich zu einem Umsatzminus gegenüber 2015 beigetragen. So habe es für die Türkei, Tunesien und Ägypten deutlich weniger Buchungen gegeben. Inzwischen wachse aber wieder die Hoffnung auf bessere Geschäfte. "Wir rechnen in diesem Jahr insgesamt mit einem moderaten Plus gegenüber 2016", so der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Norbert Fiebig. "Derzeit werden kräftig Urlaubspläne geschmiedet." Bis Ende Januar hätten die Reisebüros nach Angaben der Konsumforscher der GfK ein Umsatzplus von zusammengerechnet 6 Prozent für das wichtige Sommergeschäft gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum verzeichnet. "Viele Deutsche haben ihren Haupturlaub noch früher gebucht als sonst - zum Teil schon im November und Dezember vergangenen Jahres", so Fiebig.

Profitieren könnte davon die TUI Group (ISIN DE000TUAG000 / WKN TUAG00 ). Sie sei der weltweit führende Touristikkonzern und in rund 180 Zielgebieten aktiv. Die 2014 eingeleitete Transformation zum integrierten Touristikkonzern mit Schwerpunkt auf Hotels und Kreuzfahrtgesellschaften zahle sich aus. Die Feriendampfer seien zuletzt voll ausgelastet gewesen. Das Gleiche gelte für die Hotels der Marke Riu, die in als sicher geltenden Urlaubsländern lägen.

TUI-Chef, Friedrich Joussen, plane, den operativen Gewinn 2017 um mindestens 10 Prozent zu steigern. Damit dies gelinge, wolle er in neue Märkte expandieren. Touristen aus südeuropäischen Ländern wie Portugal und Spanien sowie China, Indien und Südamerika sollten vermehrt mit TUI reisen. "Aus diesen Quellmärkten erwarten wir im Jahr 2022 mindestens eine Million Kunden", gebe Joussen das Ziel vor. Plan sei es, dadurch den Umsatz um eine Milliarde Euro zu erhöhen.

Von den steigenden Buchungen in den Reisebüros könnte auch die auf Billigflüge spezialisierte britische Fluggesellschaft easyJet (ISIN GB00B7KR2P84 / WKN A1JTC1 ) profitieren. Sie fliege mit einer Flotte von über 250 Airbus-Flugzeugen auf über 800 Routen in mehr als 30 Ländern und transportiere jährlich mehr als 70 Millionen Passagiere. Die preisgünstigen Flugangebote der Briten würden auf Kostenreduzierungen und maximaler Flugzeugauslastung sowie dem Verzicht auf kostenlose Bordverpflegung, engerer Flugzeugbestuhlung und einem Verkauf der Flugtickets direkt über das Internet basieren.

Eine große Belastung stelle jedoch der Brexit dar. Denn mit dem Austritt aus der Europäischen Union (EU) drohe Großbritannien auch aus dem Luftverkehrsbinnenmarkt zu fliegen. easyJet biete vor allem innerhalb der EU Billigflüge an und wäre daher von einer neuen Regulierung, wie immer die dann konkret aussehen werde, massiv betroffen. Um dem entgegenzuwirken, habe der Konzern Anfang Dezember 2016 eine Kooperation mit TUI gemeldet. Mit erstem Erfolg, im Februar habe easyJet die Fluggastzahlen um etwa 8 Prozent auf 5,3 Millionen steigern können. Die Auslastung habe sich in dem Monat um 2 Prozent verbessert, die Maschinen seien zu rund 92 Prozent gefüllt gewesen.

Neben klassischen Reise- und Tourismusgesellschaften könnten auch Hotelketten für Anleger interessant sein. Zum Beispiel Europas größter Hotelkonzern Accor aus Frankreich. Die Aktie sei im französischen Leitindex CAC 40 gelistet. Ein positiver Kursfaktor sei der Übernahmehunger der Franzosen. "Wir treiben die Marktkonsolidierung voran", sage Zentraleuropachef, Laurent Picheral. Accor sei bereit, viele Gelegenheiten beim Schopf zu packen, denn große Anbieter würden künftig an Bedeutung gewinnen. Der Konzern beschränke sich dabei nicht mehr nur auf Hotels. Auch im Geschäft für komplette Reisen und mit Tagungen wolle Accor wachsen. Das Unternehmen verfüge bereits über mehr als 4.000 Hotels, darunter die bekannten Ketten Ibis, Novotel und Mercure.

Auch wenn das Geschäft mit dem Urlaub grundsätzlich schwieriger geworden sei - viele politische Krisen würden weiter schwelen - TUI, easyJet und Accor würden zeigen, dass man mit einer durchdachten "Reiseplanung" durchaus ans Ziel komme. Spekulative Anleger würden auf easyJet setzen, nachdem die Aktie im Umfeld des Brexit-Votums unter die Räder gekommen sei.

Das TUI Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000PR11L22 / WKN PR11L2 ), Cap bei 16,00 EUR, habe eine Barriere von 10,00 EUR. Der Geldkurs betrage 13,54 EUR, der Briefkurs 13,57 EUR. Der 15.06.2018 sei als Bewertungstag fixiert worden.

Das Mini Long-Zertifikat (ISIN DE000PB9TLU5 / WKN PB9TLU ) auf easyJet habe einen Hebel von 2,50. Der Stopp-Loss sei auf 8,211994 GBP gesetzt worden. Der Basispreis betrage 7,820947 GBP. Der Geldkurs liege bei 0,27 EUR, während sich der Briefkurs auf 0,28 EUR belaufe.

Das Mini Short-Zertifikat (ISIN DE000PB65KB1 / WKN PB65KB ) auf die Aktie von easyJet verfüge über einen Hebel von 2,45. Der Geldkurs belaufe sich auf 0,27 EUR, der Briefkurs auf 0,28 EUR. Der Basispreis liege bei 12,481597 GBP. Der Stopp-Loss werde bei 11,857517 GBP gesehen. (Ausgabe April 2017) (06.04.2017/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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