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| Kolumnen | |
| 08.10.09 | Novartis Outperformer, Die gehebelte Aktie |
| 17.06.09 | Novartis: Mittel gegen Schweinegrippe |
| 21.08.08 | Vermögensverwalter realisiert aufgelaufene G. |
| 14.12.06 | Novartis zum Jahresende von firstfive-Vermö. |
| 12.02.04 | Fusionsfantasie: Novartis und Merck & Co.? |
| Meldung |
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Die Novartis-Aktie erfreut sich zuletzt hoher Beliebtheit bei den Börsianern – speziell institutionelle Anleger sollen größere Pakete erworben haben. Der Titel verbesserte sich in den vergangenen drei Monaten um knapp 18 Prozent. Damit kann der Wert sogar mit dem Gesamtmarkt, gemessen am EURO STOXX 50, mitlaufen. Normalerweise ist dies bei defensiven Pharma-Papieren in einer Aufwärtsbewegung nicht der Fall: Sie folgen dem Markt meist nur in kleineren Schritten. Doch die Dynamik hat auch fundamentale Gründe. So haben die Schweizer in dieser Woche die EU-weite Zulassung für den H1N1-Impfstoff Focetria erhalten und können damit nun auch an den Impfungen gegen die Schweinegrippe gut verdienen. Kürzlich erfolgte in den USA zudem die Zulassung für das Bluthochdruckmittel Valturna. Und bei der Forschung sind vor allem bei Multiple Sklerose-Präparaten Erfolge zu verbuchen. Auch die jüngsten Geschäftszahlen konnten sich sehen lassen. So lagen Umsatz und Ertrag im zweiten Quartal über den Analystenschätzungen. Gleichzeitig prognostiziert das Management weiterhin einen Rekordgewinn für das Gesamtjahr. In der Fundamentalbewertung der Aktie wird dies auch auf dem schon erhöhten Kursniveau nicht gewürdigt. So liegt das 2010er KGV lediglich bei elf. Und charttechnisch hat der Basiswert im laufenden Aufwärtstrend zunächst Platz bis an den nächsten größeren Widerstand an der 60-Franken-Marke. Ein ideales Produkt um auf eine Fortsetzung des Trends zu setzen, ist ein Outperformer der UBS mit einer sehr kurzen Laufzeit bis zum Weihnachtsfest 2009. Das Papier hebelt Kursgewinne oberhalb des Basispreises von 54,10 SFR mit dem Faktor 1,37. Die Aktie muss also noch 2,6 Prozent klettern, damit der Hebel seine Wirkung entfalten kann. Nach unten tragen Anleger nur das klassische Aktienrisiko, da das nicht währungsgesicherte Papier derzeit aufgeldfrei angeboten wird. Zur Endfälligkeit wird entsprechend der Kursnotierung an der VIRT-X am 16. Dezember 2009 abgerechnet. Am Tag vor dem Weihnachtsfest erhalten Investoren dann den entsprechenden Tilgungsbetrag in Euro gutgeschrieben. Das Währungsrisiko schätzen wir dabei als sehr gering ein, da wir beim Verhältnis des Schweizer Franken gegenüber dem Euro nur geringfügige Schwankungen erwarten. Somit eignet sich der Outperformer um jetzt mit einem dynamischen Basiswert auf den Hausse-Zug aufzuspringen. |