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WKN: 904278 ISIN: CH0012005267
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06.05.20 BNP Paribas-Zertifikate auf Nestlé und Novarti.
02.04.20 Novartis: Strategien für vorsichtige Optimisten .
09.10.19 Zertifikate auf Novartis: Schweizer Basisinvest.
04.12.18 Faktor-Zertifikat Long auf Novartis: Studien be.
11.04.18 Novartis-Calls mit 129%-Chance bei Kurserholu.
06.04.17 Bonus Cap-Zertifikat auf Novartis: Pharmakonz.
11.04.16 Discount-Zertifikate auf Novartis: Nach Aktient.
16.01.15 Stay High-Optionsschein auf Novartis: Rekordfa.
30.12.14 Gewinne mit der Gesundheit: Call-OS auf Nova.
30.10.14 Discount Call-Optionsschein auf Novartis: Neue .
30.04.14 Call-Optionsscheine auf Novartis und GlaxoSmit.
24.04.14 Zertifikate auf Pharmawerte: Frischer Wind in .
20.03.14 RBC-Europa-Aktien Winner-Zertifikat in Zeichn.
18.07.13 Quanto Bonus Cap-Zertifikat auf Novartis: Nov.
01.03.13 Novartis-Aktie: Ambitionierte Prognosen für GJ.
12.02.13 Sonova-Aktie: Chin-Hwee Lim zum neuen Vice.
06.02.13 Swatch Group-Aktie: Spekulation um Herausnah.
29.01.13 Novartis-Aktie: Expansionstempo gebremst
24.01.13 Novartis-Aktie: interessante charttechnische Sit.
24.01.13 Novartis-Aktie: Anpassungen bei Gewinnschätz.


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Meldung
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000PX3S2U5 / WKN PX3S2U ) auf die Aktie von Nestlé (ISIN CH0038863350 / WKN A0Q4DC ) und ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000PX2BX11 / WKN PX2BX1 ) auf die Aktie von Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278 ) vor.


Die heftigen Kursturbulenzen an den Aktienmärkten im Zuge des Corona-Crashs hätten es wieder deutlich gezeigt: Die Börsen seien keine Einbahnstraße. Gleichwohl sollten Anleger einen klaren Kopf bewahren und auf Werte setzen, mit denen sie auch kritische Börsenphasen meistern könnten. Dies sei zum Beispiel mit nicht-zyklischen Konsumgütern möglich. Dazu würden die Sektoren Nahrungsmittel und Gesundheitswesen gehören. Denn Lebensmittel, Getränke und Medikamente würden immer gebraucht, egal, was los sei.

Wer etwa einen Einblick in die europäische Lebensmittelbranche bekommen möchte, könne sich den STOXX Europe 600 Food & Beverage genauer ansehen. Der Index enthalte 24 europäische Nahrungsmittel- und Getränkehersteller. Schwergewichte im Index seien der Schweizer Lebensmittelproduzent Nestlé, das britische Getränkeunternehmen Diageo und der in Paris ansässige multinationale Getränke- und Lebensmittelkonzern Danone. Dabei dominiere Nestlé mit einer Gewichtung von rund 30 Prozent den Index.

Nestlé, das 1866 gegründet worden sei, sei nicht nur das größte Industrieunternehmen der Schweiz, sondern auch der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt. Neben Tiefkühlprodukten, verschiedenen Getränken wie Kaffee, Tee und Mineralwasser, Milchprodukten und Süßwaren würden auch pharmazeutische Produkte, Spezialnahrungsmittel, Babyprodukte und Artikel für Heimtiere hergestellt. Zu den bekanntesten Marken würden unter anderem Alete, Bübchen, Nescafé, Nespresso, Nesquik, Maggi, Thomy, KitKat, Smarties und Wagner gehören.

2019 hätten die Schweizer einen Umsatz von knapp 93 Milliarden Franken und einen Gewinn von 12,6 Milliarden Franken erzielt. Für 2020 würden Analysten einen Erlös von rund 89 Milliarden und ein Gewinn von 13,4 Milliarden Franken erwarten. Die starke Ertragskraft des Unternehmens mache sich auch durch die stetigen Dividendenzahlungen der vergangenen Jahre bemerkbar. Den Corona-Crash habe das Unternehmen vergleichsweise gut überstanden. Zwar sei der Kurs zwischen Ende Februar und Mitte März von 109 Franken auf 90 Franken abgesackt. Anschließend habe sich der Titel aber wieder deutlich erholt und sei bis Anfang April auf rund 104 Franken angestiegen.

Analysten würden unterstreichen, dass das Geschäft der Schweizer weniger anfällig gegen das Coronavirus sei als das vieler Wettbewerber. Nestlé könnte zudem davon profitieren, dass Restaurants und Bars geschlossen hätten. Dadurch steige die Nachfrage nach Lebensmitteln und Getränken in Supermärkten. Nach Angaben der Boston Consulting Group könnten sich Lebensmittelhändler über mehrere Wochen auf zehn bis 15 Prozent mehr Umsatz einstellen. Die Menschen würden mehr Lebensmittel brauchen - unter anderem auch bekannte Nestlé-Produkte wie Nescafé, Gerichte von Maggi, Pizzen von Wagner oder den KitKat-Schokoriegel. "Unsere Werke produzieren aktuell unter Volllast", habe Nestlé jüngst auf der deutschen Website geschrieben. So seien besonders kulinarische Produkte, Tiefkühlgerichte, Mineralwasser und Babynahrung stark nachgefragt.

Nestlé habe an der Börse einen gigantischen Wert von rund 280 Milliarden Franken. Bedeutend kleiner und jünger - jedoch für Anleger ebenfalls attraktiv - sei HelloFresh. An der Börse sei es rund 4,7 Milliarden Euro wert. Das Unternehmen sei 2011 gegründet worden und biete Kochboxen für Verbraucher an: Das Start-up liefere Pakete, die im Abo erhältlich seien, mit Zutaten und Rezepten bis an die Haustür. Es sei in Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, Australien und Kanada aktiv. HelloFresh sei wirtschaftlich gesehen ein Gewinner der Coronakrise. Das MDAX-Unternehmen profitiere insbesondere davon, dass derzeit so viele Menschen wie nie zuvor jeden Tag zu Hause bleiben und dort auch kochen müssten. Der Aktienkurs habe in den ersten drei Monaten dieses Jahres um mehr als 50 Prozent zugelegt. Inzwischen sei das Startup bereits teurer als die traditionsreiche Lufthansa, die nach dem jüngsten Crash nur noch einen Börsenwert von 3,8 Milliarden Euro aufweise.

Der Umsatz der Lebensmittellieferanten sei in den vergangenen Jahren merklich gestiegen. 2015 seien es noch 300 Millionen Euro gewesen, 2018 habe er rund 1,3 Milliarden und 2019 rund 1,8 Milliarden Euro betragen. Im zweiten Quartal 2019 habe das Unternehmen erstmals den Sprung in die schwarzen Zahlen geschafft. Unterm Strich habe es im kompletten vergangenen Jahr allerdings einen Verlust von rund 7,4 Millionen Euro gegeben. HelloFresh habe 2019 mehr als 280 Millionen Mahlzeiten verschickt und im vierten Quartal 2019 rund 3 Millionen Kunden gezählt. Für 2020 würden Experten erstmals einen Jahresgewinn erwarten - in Höhe von 9 Millionen Euro.

Analysten würden den steilen Anstieg der Aktie für gerechtfertigt halten. Für viele Experten sei das Papier schon länger ein Kauf. Die große Frage aber sei, ob die hohe Nachfrage anhalte, wenn die Gefahr des Coronavirus einmal gebannt sein sollte. So hätten die Verbraucher in Deutschland den Angeboten von Online-Lebensmittelhändlern jahrelang die kalte Schulter gezeigt und Fleisch und Gemüse lieber im Supermarkt oder beim Discounter um die Ecke gekauft. Verbraucher hätten hierzulande vor der Coronakrise wenig Interesse am Kauf von Lebensmitteln im Internet gehabt. Eine Umfrage im Auftrag der Unternehmensberatung Alix-Partners habe im vergangenen Jahr ergeben, dass nur jeder vierte Verbraucher schon einmal Lebensmittel online bestellt habe. Handelsexperte Peter Heckmann von Alix-Partners sei jedoch überzeugt, dass sich dies jetzt nachhaltig ändere. Für den Online-Handel mit Lebensmitteln sei seinen Worten zufolge die aktuelle Lage eine große Chance, sich aus seiner Nische herauszubewegen. Nach der Krise werde der E-Commerce in diesem Bereich wohl eine größere Rolle spielen, "weil viele Kunden jetzt merken, dass die Angebote attraktiv sind".

Nicht nur Aktien aus der Lebensmittelbranche könnten das Depot stabilisieren, sondern auch Papiere aus dem Gesundheitssektor. Der STOXX Europe 600 Health Care Index fasse derzeit 55 wichtige Unternehmen aus dieser Branche zusammen. An der Spitze des Börsenbarometers lägen Novartis und Roche mit einer Gewichtung von jeweils rund 16 Prozent. Beide Schweizer Unternehmen würden aus Basel stammen und zu den größten Pharmakonzernen der Welt gehören. Novartis habe 2019 einen Umsatz von 48,7 Milliarden Franken und einen Gewinn von 11,7 Milliarden Franken erwirtschaftet. 2020 sollten es 50,9 (Umsatz) und 9,1 (Gewinn) Milliarden Franken werden. Das Unternehmen erforsche, entwickle und vertreibe Produkte zur Krankheitsbehandlung und Prophylaxe.

Das Medikamentenportfolio setze sich aus Spezialmedikamenten, Generika, Humanimpfstoffen, rezeptfreien Medikamenten zur Selbstmedikation und Produkten für die Tiermedizin zusammen. Zu den Therapiegebieten würden vorwiegend Atemwegs- und Augenerkrankungen, Immunologie, Infektionskrankheiten, Onkologie (Krebs) und Hämatologie (Blutkrankheiten), Neurologie (Nervensystemerkrankungen) sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen zählen.

Für Aufmerksamkeit habe zuletzt der Plan gesorgt, ein Medikament gegen eine Knochenmarkerkrankung zur Behandlung von Coronavirus-Patienten einzusetzen. Der Pharmakonzern wolle eine neue klinische Studie zu Jakavi, das den Wirkstoff Ruxolitinib enthalte, initiieren. Laut dem Konzern gebe es Hinweise, dass der Enzymhemmstoff gegen lebensbedrohliche Überreaktionen des Immunsystems bei Covid-19-Patienten wirksam sei. Die Arznei könnte zu einer schnelleren Genesung führen und einigen Patienten eine künstliche Beatmung auf der Intensivstation ersparen.

Roche sei nach eigenen Angaben das größte Biotech-Unternehmen weltweit mit Medikamenten in Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Die Schweizer hätten 2019 einen Umsatz von 61,5 Milliarden Schweizer Franken und einen Gewinn von 13,5 Milliarden Franken erzielt. Sowohl Umsatz als auch Gewinn sollten 2020 auf 62,3 beziehungsweise 16,4 Milliarden Euro gesteigert werden. Der Pharmakonzern habe im März die Zulassung für einen Corona-Test erhalten. US-Behörden hätten das neue Testsystem im Schnellverfahren zugelassen. Es könne täglich bis zu 4.000 Proben untersuchen. Das neue Gerät solle Proben zehnmal schneller auf Corona testen können als bestehende Geräte, habe der Konzern mitgeteilt. Der Test biete Krankenhäusern und Laboreinrichtungen die Möglichkeit, auch große Mengen an Proben auf das Virus zu testen.

Anleger könnten mit defensiven, nicht-zyklischen Branchen wie Lebensmittel und Pharma ihr Portfolio stabilisieren. Auch wenn diese Werte in schweren Börsenzeiten unter Druck kämen, sie würden häufig weniger verlieren als zyklische Werte und weniger als markbreite Indices. (Ausgabe Mai 2020) (06.05.2020/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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