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Meldung
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, bietet die Deutsche Bank zwei Diskont-Zertifikate (ISIN DE000DB4XRQ7 / WKN DB4XRQ) auf die Sky Deutschland-Aktie (ISIN DE000SKYD000 / WKN SKYD00 ) für konservative Anleger als Strategie der Woche an.


Der Mann habe eine Vision. Die Rede sei von Mark Williams, Vorstandschef des Unternehmens Sky Deutschland (vormals Premiere). "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in Deutschland und Österreich einen neuen Maßstab in der Fernsehunterhaltung setzen werden", so Williams. Kurzerhand sei die Strategie des Unternehmens neu ausgerichtet, die Marke Premiere eingedampft worden. Die Voraussetzungen für eine echte Neuauflage des Pay-TV-Experiments, das einst Georg Kofler mit Premiere an die Börse gebracht habe, stünden gut.

Anfang Juli habe das Unternehmen eine groß angelegte Marketingkampagne gestartet. Außerdem sei der Handelsvertrieb auf rund 8.000 Verkaufsstellen deutlich ausgebaut worden. Ziel des Unternehmens sei es, die Zahl der Abonnenten sowie den Umsatz pro Kunde zu steigern. Williams habe sich mit dem Verlauf seit Marktstart zufrieden gezeigt. "Die Marke Sky hat schnell einen Bekanntheitsgrad von über 50 Prozent erreicht.", so der Vorstandschef. Der Namensänderung sei eine 99,8-prozentige Zustimmung auf der Hauptversammlung vorausgegangen.

Für Williams sei die Umfirmierung aber mehr als nur eine Namensänderung. "Wir setzen damit ein klares Signal, dass alles besser geworden ist und noch besser werden wird", so der Manager. Ein zentraler Baustein des neuen Angebots sei das Paket Sky Welt, das 20 erstklassige, nationale und internationale Sender umfasse. Und das Unternehmen schraube die Messlatte weiter nach oben. Nach eigenen Angaben sollten die Qualität höher, die Auswahl größer und der Service besser werden. Auch das Preis/Leistungs-Verhältnis solle überzeugen, und so werde Sky Welt für 16,90 Euro pro Monat angeboten. Abonnenten könnten dann verschiedene Pakete individuell hinzubuchen.

Derzeit sei die Vision des Unternehmens allerdings noch Zukunftsmusik. Die Zahlen zum zweiten Quartal hätten aufgezeigt, welche Aufgaben vor der Gesellschaft lägen. Der Umsatz habe niedriger als im Vorjahresquartal gelegen und es habe gegolten, einen herben Nettoverlust zu verdauen. Das Minus sei nach Unternehmensangaben zu großen Teilen auf die vollständige Abschreibung der Marke Premiere zurückzuführen, die mit rund 250 Mio. Euro zu Buche geschlagen habe.

Dennoch habe das Unternehmen selbst den Ausblick für das Jahr 2009 und die Folgejahre bestätigt. Demnach erwarte Sky, dass wichtige Kennzahlen wie der Cash Flow im vierten Quartal 2010 den Break Even erreichen würden, sollte die Anzahl der Abonnenten auf 3 bis 3,4 Mio. ansteigen. Auf Jahresbasis rechne Sky in 2011 mit einem Nettogewinn sowie einem positiven Cash Flow.

Vielen Marktteilnehmern scheine die Vision des Unternehmens wohl zu weit in der Zukunft zu liegen. Die Kursentwicklung der Sky-Aktie habe in den letzten Monaten jedenfalls nur der allgemeinen Marktperformance entsprochen. Im langfristigen Chart werde zudem deutlich, dass die Aktie bereits seit einigen Jahren abwärts tendiert habe. Vor diesem Hintergrund könnte es für Anleger eine sinnvolle Alternative sein, in eher konservative Diskontzertifikate zu investieren.

Im Verhältnis zur möglichen Jahresrendite von etwa 10 Prozent biete das Sky Deutschland Diskont Zertifikat (ISIN DE000DB4XRQ7 / WKN DB4XRQ ) der Deutschen Bank einen vergleichsweise hohen Risikopuffer von rund 53 Prozent. Der Maximalwert des Produktes liege bei 2 Euro. Etwas offensiver seien dagegen die Ausstattungsmerkmale des Diskont Zertifikats (ISIN DE000DB5JTJ4 / WKN DB5JTJ ) mit einem Maximalwert von 3 Euro. Hier könne eine höhere Rendite von bis zu 19 Prozent pro Jahr erzielt werden, der Risikopuffer sei mit etwa 36 Prozent entsprechend niedriger. Ein Kapitalschutz sei bei Diskontzertifikaten nicht gegeben. (04.09.2009/zc/n/a)


 

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