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Wien (www.fondscheck.de) - Mario Schüttauf, Manager des offenen Immobilienfonds hausInvest (ISIN DE0009807016 / WKN 980701 ) von Commerz Real, im Interview mit "FONDS professionell" über Portfoliomanagement in der Krise, künftige Strategien und die Frage, warum Privatanleger in der Krise besonnener reagieren als institutionelle Anleger.


Der hausInvest sei mit rund 16,2 Milliarden Euro Fondsvolumen zurzeit nach dem Deka Immobilien Europa (ISIN DE0009809566 / WKN 980956 ) der zweitgrößte offene Immobilienfonds am Markt. Sein Portfolio umfasse 153 Objekte in 17 Ländern, die drei Hauptnutzungsarten Büro, Shopping und Hotel würden 90 Prozent ausmachen.

Hotels und Einkaufszentren, die am schlimmsten von der Coronakrise betroffenen Segmente, stünden zusammen etwa für die Hälfte des Portfolios. Im Interview mit "FONDS professionell", das in voller Länge in Ausgabe 2/2020 erschienen sei, stelle sich hausInvest-Manager Mario Schüttauf kritischen Fragen der Redaktion.

Auch wenn der hausInvest bislang recht stabil durch die Coronakrise gekommen sei, gebe es gerade bei den am meisten betroffenen Segmenten, Hotel und Einkaufszentren, auch Handlungs- und Problemlösungsbedarf. Zwar, so Schüttauf, habe sich der Fonds gerade noch rechtzeitig von zwei Hotels trennen können. Vor allem bei einem Objekt in München hätte wegen der vereinbarten Umsatzpacht das Ausbleiben der Gäste gleich auf die Fondsperformance durchgeschlagen.

Aber auch bei den Hotels, die noch im Bestand seien und eigentlich fixe Pachten zahlen müssten, sei aktives Management gefragt. "Eine Stundungsanfrage ist ja zunächst mal nichts Schlimmes", sage Schüttauf, es käme darauf an, wie man damit umgehe. Hier leite ihn seine Perspektive als Langfristinvestor, sodass es für ihn wichtig sei, partnerschaftliche Lösungen zu finden, schließlich sei man ja aufeinander angewiesen. "Geht's dem Mieter gut, geht's uns gut", sage er.

Weil Mietstundungen das Problem in der Regel nur in eine ungewisse Zukunft verlagern würden, sehe ein häufiger Kompromiss vor, dass es im Gegenzug für eine Mietreduktion eine Verlängerung des Vertrags gebe. Da müssten dann beide Seiten ein Stück weit über ihre Schatten springen, denn beispielsweise würde, so Fondsmanager Schüttauf, der Betreiber der Hotelkette Adina eigentlich keine langfristigen Pachtverträge schließen. "Aber unser Hotel ist das beste, das sie im Stall haben", sage Schüttauf und bestätige damit die Lage eines Objekts als das entscheidende Wertkriterium auch und gerade inmitten der Krise.

Bei Einzelhandelsimmobilien zeige sich ein besonderes Kennzeichen der aktuellen Krise, meine Schüttauf. Einige Prozesse, die ohnehin schon im Gange gewesen seien, würden sich beschleunigen: "Die jetzige Krise verschärft eigentlich nur den schon bestehenden Verdrängungswettbewerb", sage der Fondsmanager mit Blick auf die zunehmende Konkurrenz, die dem Einzelhandel durch E-Commerce erwachse. Die Verschärfung der Situation befördere auch Erkenntnisse, die ganz neue Ansatzmöglichkeiten offerieren würden: "Manchmal geht es Einzelhändlern gar nicht darum, mit einer Immobilie Umsatz zu generieren", sage Schüttauf, "sondern um eine Marketingmaßnahme, nämlich an einem bestimmten Standort Präsenz zu zeigen."

Mit Blick auf die Corona-Pandemie sehe Schüttauf auch Einstiegsgelegenheiten, insbesondere bei Projektentwicklungen: "Das eine oder andere Objekt wird man mit Corona-Abschlag erwerben können. Eine Krise bietet immer auch Chancen." (29.05.2020/fc/n/s)


 

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