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Meldung
Wien (www.aktiencheck.de) - Raiffeisen Bank International H1-Halbjahreszahlen: Konzern-Periodenüberschuss steigt um 24,4 Prozent! Aktiennews

Die Raiffeisen Bank International AG (ISIN: AT0000606306, WKN: A0D9SU, Ticker-Symbol: RAW, Wien: RBI, Nasdaq OTC-Symbol: RAIFF) hat heute eine Pressemitteilung zu den H1-Halbjahreszahlen 2014 veröffentlicht.
Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

- Zinsüberschuss steigt im Jahresvergleich um 6,4 Prozent auf Euro 1.954 Millionen (HJ/2013: Euro 1.836 Millionen)

- Betriebserträge sinken um 2,4 Prozent auf Euro 2.747 Millionen (HJ/2013: Euro 2.813 Millionen)

- Verwaltungsaufwendungen sinken um 6,1 Prozent auf Euro 1.519 Millionen (HJ/2013: Euro 1.617 Millionen)

- Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen steigen um 21,1 Prozent auf Euro 568 Millionen (HJ/2013: Euro 469 Millionen)

- Periodenüberschuss vor Steuern steigt um 10,9 Prozent auf Euro 518 Millionen (HJ/2013: Euro 467 Millionen)

- Periodenüberschuss nach Steuern steigt um 19,1 Prozent auf Euro 371 Millionen (HJ/2013: Euro 311 Millionen)

- Non-performing Loan Ratio mit 10,7 Prozent stabil im Vergleich zum Jahresende 2013

- Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) steigt um 1,4 Prozentpunkte auf 12,1 Prozent

- Gewinn je Aktie sinkt im Jahresvergleich um 3,2 Prozent auf Euro 0,88 (HJ/2013: Euro 0,91)

Alle angeführten Zahlen gemäß International Financial Reporting Standards (IFRS).

"Hinter uns liegt ein intensives erstes Halbjahr, das sehr stark von regulatorischen Themen wie dem Asset Quality Review und dem Stresstest der EZB sowie der geopolitischen Krise in der Ukraine geprägt war. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, ein solides Halbjahresergebnis zu erzielen", fasste Karl Sevelda, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Bank International AG (RBI), die Entwicklungen des ersten Halbjahres zusammen.

Im ersten Halbjahr 2014 erzielte die RBI einen Periodenüberschuss vor Steuern von Euro 518 Millionen, der um 11 Prozent oder Euro 51 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Auch das Betriebsergebnis stieg wegen verbesserter Zinsmargen und niedrigerer Verwaltungsaufwendungen um 3 Prozent auf Euro 1.228 Millionen.

Der Periodenüberschuss nach Steuern stieg im Vorjahresvergleich um 19 Prozent auf Euro 371 Millionen, die Steuerquote sank auf 28 Prozent. Das Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile ging um Euro 8 Millionen auf minus Euro 27 Millionen zurück. Somit ergab sich ein Konzern-Periodenüberschuss von Euro 344 Millionen.

"Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Ergebnis lautet: Die RBI ist grundsätzlich gut aufgestellt. Unser Geschäftsmodell ist intakt und trägt auch in schwierigen Zeiten. Unsere harte Kernkapitalquote liegt bei über 12 Prozent. Dies ist das Dreifache der derzeit geltenden gesetzlichen Vorgabe. Für die RBI, die ihr Hauptgeschäft nicht im Investment Banking hat, sondern eine klassische Universalbank ist, ist dies eine sehr komfortable Quote", resümierte Sevelda.

In Bezug auf die aktuelle Situation in Russland betonte er: "Die Auswirkungen der Sanktionen auf das Geschäft der RBI sind zwar sehr gering. Je weiter der Sanktionswettlauf fortschreitet, desto schwerer wird es aber, wieder aufeinander zuzugehen. Ich bin der Überzeugung, dass gute wirtschaftliche Beziehungen eine wichtige Voraussetzung für ein friedliches Miteinander sind. Ich sehe deshalb unser Engagement in Russland auch nicht in Frage gestellt. Wir halten Russland nach wie vor mittel- und langfristig für einen attraktiven Bankenmarkt und werden in diesem Markt bleiben."

Aufgrund der Anfang 2014 durchgeführten Kapitalerhöhung stieg die durchschnittliche Anzahl der sich im ersten Halbjahr in Umlauf befindlichen Aktien auf 278,5 Millionen (Vergleichsperiode des Vorjahres: 194,9 Millionen). Daraus resultierte ein Gewinn je Aktie von Euro 0,88. In der Vergleichsperiode des Vorjahres war dieser auf Basis der geringeren Anzahl der ausstehenden Aktien bei Euro 0,91 gelegen.

Zinsüberschuss um 6 Prozent gestiegen

Die Betriebserträge verzeichneten im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang um 2 Prozent oder Euro 67 Millionen auf Euro 2.747 Millionen.

Im ersten Halbjahr 2014 stieg der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode 2013 um 6 Prozent oder Euro 117 Millionen auf Euro 1.954 Millionen. Hauptgründe für diese positive Entwicklung waren geringere Refinanzierungskosten, eine weitere Optimierung der Liquidität sowie höhere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten, vorwiegend in der Konzernzentrale und in Russland. Darüber hinaus wurde der Zinsüberschuss in einigen Märkten durch Neugeschäft mit höheren Margen unterstützt.

Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich vor allem währungsbedingt um Euro 21 Millionen auf Euro 765 Millionen.

Das Handelsergebnis sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um Euro 132 Millionen auf Euro 9 Millionen, maßgeblich hervorgerufen durch einen Rückgang um Euro 135 Millionen im währungsbezogenen Geschäft.

Verwaltungsaufwendungen sanken um 6 Prozent - Cost/Income Ratio verbesserte sich auf 55 Prozent

Die Verwaltungsaufwendungen nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um Euro 98 Millionen auf Euro 1.519 Millionen ab. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,2 Prozentpunkte auf 55,3 Prozent.

Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 51 Prozent der Personalaufwand, der um 5 Prozent oder Euro 39 Millionen auf Euro 776 Millionen sank. Dieser Rückgang resultierte einerseits aus laufenden Kostensenkungsprogrammen - mit den größten Reduktionen in der Tschechischen Republik, in Polen und Ungarn. Andererseits wirkten die deutlichen Währungsabwertungen in Russland und der Ukraine aufwandsmindernd.

Anstieg der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen vor allem aufgrund der Krise in der Ukraine

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 21 Prozent oder Euro 99 Millionen auf Euro 568 Millionen, hervorgerufen vor allem durch höhere Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen in der Ukraine. Die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen verringerten sich hingegen um Euro 6 Millionen. Dem standen geringere Erlöse aus dem Verkauf von wertberichtigten Krediten gegenüber.

Die NPL Ratio blieb in der Berichtsperiode gegenüber dem Jahresultimo 2013 mit 10,7 Prozent unverändert. Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von Euro 5.642 Millionen gegenüber. Daraus resultierte eine verbesserte NPL Coverage Ratio von 65,3 Prozent nach 63,1 Prozent zum Jahresultimo.

Eigenmittel stiegen auf über Euro 13 Milliarden

Per 30. Juni 2014 betrugen die gesamten Eigenmittel der RBI nach Basel III Euro 13.114 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg um Euro 428 Millionen im Vergleich zu dem nach Basel II berechneten Jahresendwert 2013, hervorgerufen vor allem durch die Kapitalerhöhung Anfang 2014. Dieser stand die Rückzahlung des staatlichen Partizipationskapitals im Juni 2014 in Höhe von Euro 1.750 Millionen gegenüber. Negativ wirkte zudem die Entwicklung der Ukrainischen Hryvna, des Russischen Rubels und des Ungarischen Forint.

Die Überdeckungsquote betrug zu Ende des zweiten Quartals 110,4 Prozent nach 98,5 Prozent zum Jahresende 2013, zurückzuführen auf die zum Jahresanfang 2014 durchgeführte Kapitalerhöhung. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 12,1 Prozent und eine Eigenmittelquote von 16,8 Prozent.

Konzern-Periodenüberschuss legte im Quartalsvergleich um 14 Prozent zu

Im Vergleich zum ersten Quartal 2014 blieb der Zinsüberschuss mit Euro 975 Millionen (minus Euro 4 Millionen) im zweiten Quartal 2014 nahezu stabil. Der Provisionsüberschuss stieg gegenüber dem ersten Quartal 2014 um Euro 14 Millionen auf Euro 389 Millionen.

Das Handelsergebnis drehte gegenüber dem Vorquartal von minus Euro 19 Millionen auf Euro 28 Millionen. Auslöser dafür war eine Zunahme des Ergebnisses aus dem währungsbezogenen Geschäft vor allem in der Ukraine, wo angesichts der erheblichen Währungsabwertung im ersten Quartal nunmehr geringere Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen anfielen.

Der Konzern-Periodenüberschuss lag im zweiten Quartal 2014 bei Euro 183 Millionen, was einem Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zum Vorquartal entspricht.

Ausblick

Die RBI erwartet, dass die Forderungen an Kunden 2014 etwa auf Vorjahresniveau liegen werden. Bei den Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen rechnet die RBI für 2014 mit einem Bedarf zwischen Euro 1.300 Millionen und Euro 1.400 Millionen. Die Ergebnisse könnten noch vom anstehenden Asset Quality Review der EZB und einer weiteren Verschlechterung der Situation in der Ukraine und Russland beeinflusst werden.

Im Zuge ihres Kostensenkungsprogramms plant die Bank, die Verwaltungsaufwendungen bis 2016 unter das Niveau des Jahres 2012 zu reduzieren. Die RBI peilt bis 2016 eine Cost/Income Ratio von 50 bis 55 Prozent an. Für 2014 rechnet sie mit Kosten unter dem Niveau von 2013. Die RBI peilt mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent und einen Konzern-Return-on-Equity von rund 12 Prozent an.

Börsenplätze Raiffeisen Bank International-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Raiffeisen Bank International-Aktie:
18,645 EUR -2,61% (20.08.2014, 17:28)

Tradegate-Aktienkurs Raiffeisen Bank International-Aktie:
18,701 EUR -2,69% (20.08.2014, 22:25)

Wiener Börse Aktienkurs Raiffeisen Bank International-Aktie:
18,65 EUR -2,86% (20.08.2014, 17:33)

ISIN Raiffeisen Bank International-Aktie:
AT0000606306

WKN Raiffeisen Bank International-Aktie:
A0D9SU

Ticker-Symbol Raiffeisen Bank International-Aktie:
RAW

Wien Ticker-Symbol Raiffeisen Bank International-Aktie:
RBI

Nasdaq OTC-Ticker-Symbol Raiffeisen Bank International-Aktie:
RAIFF

Kurzprofil Raiffeisen Bank International AG:

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) (ISIN: AT0000606306, WKN: A0D9SU, Ticker-Symbol: RAW, Wien: RBI, Nasdaq OTC-Symbol: RAIFF) entstand durch die Verschmelzung der Kundengeschäftsfelder der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) mit der Raiffeisen International Bank-Holding AG im Jahr 2010. Sie ist in Österreich als führende Kommerz- und Investmentbank tätig und betrachtet auch Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. (21.08.2014/ac/a/a)


 

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