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Meldung
Wien (www.aktiencheck.de) - Raiffeisen Bank International Quartalszahlen Q1: Zinsüberschuss sinkt um 16,2% - EPS sinkt um 52,4% - Aktiennews

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) (ISIN: AT0000606306, WKN: A0D9SU, Ticker-Symbol: RAW, Wien: RBI, Nasdaq OTC-Symbol: RAIFF) hat eine Pressemitteilung zu den Quartalszahlen Q1/2015 veröffentlicht:

"Unser operatives Geschäft hat sich im ersten Quartal im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt.
Allerdings waren die ersten Monate dieses Jahres von einer ungewöhnlich hohen Volatilität an den Devisenmärkten geprägt. Insbesondere die Entwicklung des Schweizer Frankens, des Rubels, der Hryvna und des US-Dollars haben unser Ergebnis stark beeinflusst. Die deutliche Abwertung der Hryvna hatte zum Beispiel einen stark negativen Effekt auf unser Handelsergebnis. Die Aufwertung des Rubels, des US-Dollars und des Schweizer Frankens haben zu einem Auftrieb unserer risikogewichteten Aktiva geführt. Gleichzeitig ist aufgrund des starken Rubels unser Eigenkapital deutlich gestiegen, sodass unsere Eigenkapitalquote nahezu konstant geblieben ist. Die Projekte zur Umsetzung unserer Strategieanpassung laufen planmäßig", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen Bank International AG (RBI) Karl Sevelda das erste Quartal.

Das Ergebnis vor Steuern lag mit EUR 188 Millionen um 22 Prozent oder EUR 52 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Das Ergebnis nach Steuern sank im Vorjahresvergleich um 42 Prozent auf EUR 100 Millionen. Für das erste Quartal 2015 ergab sich ein Konzernergebnis von EUR 83 Millionen, was einem Rückgang um 48 Prozent oder EUR 77 Millionen entspricht.

Die durchschnittliche Anzahl der in der Berichtsperiode im Umlauf befindlichen Aktien lag bei 292,4 Millionen (Vergleichsperiode des Vorjahres: 268,1 Millionen). Daraus resultierte ein Ergebnis je Aktie von EUR 0,29.

Zinsüberschuss um 16 Prozent gesunken

Die Betriebserträge verzeichneten im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang um 17 Prozent oder EUR 227 Millionen auf EUR 1.118 Millionen. Dies ist in erster Linie auf Bewertungsverluste zurückzuführen, die sich durch die starken Währungsschwankungen (vor allem des russischen Rubels und der ukrainischen Hryvna) ergaben.

In den ersten drei Monaten 2015 sank der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode 2014 um 16 Prozent oder EUR 158 Millionen auf EUR 820 Millionen. Verantwortlich dafür waren neben einer gesunkenen Nettozinsspanne auch währungsbedingte Rückgänge der Zinserträge in Russland und der Ukraine sowie Kreditausfälle in Asien. Weiters kam es in der Konzernzentrale zu einem volumenbedingten Rückgang im Zinsüberschuss.

Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich vor allem währungsbedingt um 4 Prozent oder EUR 16 Millionen auf EUR 360 Millionen.

Das Handelsergebnis sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um EUR 43 Millionen auf minus EUR 62 Millionen, maßgeblich hervorgerufen durch einen Rückgang im währungsbezogenen Geschäft um EUR 109 Millionen auf minus EUR 149 Millionen. Hauptgründe dafür waren wechselkursbedingte Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine, wo sich das Handelsergebnis durch die starke Abwertung der ukrainischen Hryvna reduzierte (minus EUR 64 Millionen), sowie ein Bewertungsverlust aus einem Absicherungsgeschäft für Dividendenerträge in russischen Rubeln (minus EUR 53 Millionen) in der Konzernzentrale.

Verwaltungsaufwendungen um 9 Prozent gesunken

Die Verwaltungsaufwendungen nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um EUR 64 Millionen auf EUR 691 Millionen ab. Die Cost/Income Ratio erhöhte sich - insbesondere wegen der das Handelsergebnis reduzierenden Währungseffekte - dennoch um 5,7 Prozentpunkte auf 61,8 Prozent.

Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 50 Prozent der Personalaufwand, der um 11 Prozent oder EUR 45 Millionen auf EUR 345 Millionen sank.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen um 7 Prozent zurückgegangen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um insgesamt 7 Prozent oder EUR 21 Millionen auf EUR 260 Millionen. Hervorgerufen wurde dies vor allem durch einen Rückgang der Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um EUR 50 Millionen auf EUR 220 Millionen, während sich jene zu Portfolio-Wertberichtigungen um EUR 29 Millionen auf EUR 42 Millionen erhöhten.

Die NPL Ratio erhöhte sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Jahresultimo 2014 um 0,5 Prozentpunkte auf 11,9 Prozent. Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von EUR 6.306 Millionen gegenüber. Daraus resultierte eine NPL Coverage Ratio von 65,9 Prozent nach 67,4 Prozent zum Jahresultimo.

Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 10,4 Prozent

Per 31. März 2015 betrugen die gesamten Eigenmittel EUR 11.271 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg um EUR 267 Millionen im Vergleich zum Jahresendwert 2014.

Bezogen auf das Gesamtrisiko ergaben sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 10,4 Prozent und eine Eigenmittelquote (transitional) von 15,3 Prozent.

Das Ergebnis im Quartalsvergleich

Im Vergleich zum vierten Quartal 2014 ging der Zinsüberschuss im ersten Quartal 2015 um 8 Prozent oder EUR 75 Millionen auf EUR 820 Millionen zurück.

Der Provisionsüberschuss sank gegenüber dem vierten Quartal 2014 um 14 Prozent oder EUR 58 Millionen auf EUR 360 Millionen. Dieser Rückgang war einerseits durch die Währungsentwicklung, andererseits saisonal bedingt.

Das Handelsergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um EUR 6 Millionen auf minus EUR 62 Millionen. Auslöser dafür war eine Zunahme des Ergebnisses aus dem zinsbezogenen Geschäft in Russland und der Konzernzentrale, vor allem durch Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen und derivativen Finanzinstrumenten.

Mit EUR 691 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2015 um 5 Prozent oder EUR 38 Millionen unter dem Wert des Vorquartals von EUR 728 Millionen.

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen im Quartalsvergleich um 59 Prozent oder EUR 373 Millionen auf EUR 260 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren die Entwicklungen in Asien, der Ukraine, in Ungarn und Polen.

Das Konzernergebnis lag im ersten Quartal 2015 bei EUR 83 Millionen, was einem Zuwachs um EUR 801 Millionen im Vergleich zum vierten Quartal 2014 entspricht.

Ausblick

Die RBI plant, bis Ende 2017, die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) in ausgewählten Märkten um brutto rund EUR 16 Milliarden zu reduzieren (basierend auf RWA gesamt per 31. Dezember 2014: EUR 68,7 Milliarden). Die Bank beabsichtigt, den Abbau zum Teil durch Wachstum in anderen Geschäftsfeldern auszugleichen.

Nach Umsetzung der neuen strategischen Maßnahmen soll die Kostenbasis rund 20 Prozent unter dem Niveau von 2014 liegen (bei konstanten Preisen und Wechselkursen; Verwaltungsaufwendungen 2014: EUR 3.024 Millionen). Die RBI strebt mittelfristig eine Cost/Income Ratio von 50 bis 55 Prozent an.

Die Bank peilt mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 14 Prozent und einen Konzern-Return-on-Equity von rund 11 Prozent an. Das Konzernergebnis für 2015 kann noch negativ ausfallen, da der Großteil der Restrukturierungskosten (gesamt rund EUR 550 Millionen) voraussichtlich noch 2015 gebucht werden wird.

Die RBI erwartet, dass die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen auch 2015 erhöht bleiben, rechnet jedoch mit einem Bedarf unter dem Vorjahresniveau (2014: EUR 1.716 Millionen).

Bis Ende 2017 strebt die RBI eine CET1 Ratio (fully loaded) von 12 Prozent und eine Eigenmittelquote (fully loaded) von 16 Prozent an.

Börsenplätze Raiffeisen Bank International-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Raiffeisen Bank International-Aktie:
15,045 EUR -0,92% (21.05.2015, 09:11)

Wiener Börse Aktienkurs Raiffeisen Bank International-Aktie:
15,055 EUR -1,70% (21.05.2015, 09:13)

ISIN Raiffeisen Bank International-Aktie:
AT0000606306

WKN Raiffeisen Bank International-Aktie:
A0D9SU

Ticker-Symbol Raiffeisen Bank International-Aktie:
RAW

Wien Ticker-Symbol Raiffeisen Bank International-Aktie:
RBI

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Raiffeisen Bank International-Aktie:
RAIFF

Kurzprofil Raiffeisen Bank International AG:

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) (ISIN: AT0000606306, WKN: A0D9SU, Ticker-Symbol: RAW, Wien: RBI, Nasdaq OTC-Symbol: RAIFF) betrachtet Österreich, wo sie als eine führende Kommerz- und Investmentbank tätig ist, sowie Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 15 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst die Gruppe zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und Mergers and Acquisitions.

Die RBI ist als einzige österreichische Bank nicht nur in den Weltfinanzzentren, sondern mit Filialen und Repräsentanzen auch in Asien, dem weiteren geografischen Schwerpunktmarkt des Konzerns, präsent.

Insgesamt betreuen mehr als 56.000 Mitarbeiter 14,6 Millionen Kunden in über 2.900 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE.

Die RBI ist eine vollkonsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RZB hält indirekt rund 60,7 Prozent der Aktien, der Rest befindet sich im Streubesitz. Die RBI-Aktie notiert an der Wiener Börse. Die RZB ist Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich, der größten Bankengruppe des Landes, und Konzernzentrale für die gesamte RZB-Gruppe einschließlich der RBI. (21.05.2015/ac/a/a)


 

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