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Beim Investieren und speziell beim Thema Börse kann eine Sache für die Rendite schlimme Folgen haben. Mehr noch, sie könnte vielleicht darüber entscheiden, ob man in seinem Leben jemals vermögend wird oder nicht. Es geht um einmal beigebrachte Glaubenssätze, an denen erstaunlich viele Menschen ihr Leben lang festhalten.

Einer dieser Grundsätze lautet, dass der Kauf von einzelnen Aktien eher für Besserverdienende geeignet sei. Der Kleinsparer solle doch lieber über ETFs oder Investmentfonds in Aktien investieren. Doch hier bin ich völlig anderer Meinung. Denn ich finde, die Aktie ist nicht nur etwas für gut betuchte Menschen, sondern sie eignet sich gerade für den sogenannten kleinen Mann hervorragend zur Geldanlage.

Aber es stimmt natürlich, dass nicht jeder in der Lage ist, beispielsweise zehn verschiedene Aktien für je 2.500 Euro pro Position zu erwerben. Dafür ist die Gesamtsumme, die dafür benötigt wird, für viele einfach zu hoch. Aber glücklicherweise gibt es für solche Fälle die Möglichkeit, Wertpapierkäufe ganz bequem über einen Aktiensparplan abzuwickeln. In diesem Artikel erfährst du, wie solch ein Sparplan funktioniert und welche Vorteile er zu bieten hat.

Kosten und Funktionsweise eines Aktiensparplans

Wie kann man sich nun einen solchen Wertpapiersparplan vorstellen? Es ist auf jeden Fall so, dass es durch ihn möglich wird, mit recht geringen Summen Aktien bzw. Bruchstücke davon zu erwerben. Solch einen Sparplan haben bereits viele Banken im Angebot. Doch sollte man hierbei natürlich immer auch auf die Kosten achten.

Unter diesem Gesichtspunkt kommen mit der Consorsbank, der ING (WKN: A2ANV3) und der Comdirect Bank (WKN: 542800) meines Erachtens eigentlich nur die drei bekanntesten Broker dafür infrage. Auch findet man bei ihnen ein sehr großes Spektrum an sparplanfähigen Aktien. Wer allerdings auch neuen Playern auf diesem Markt recht aufgeschlossen gegenübersteht, für den könnte unter Umständen auch Trade Republic einen Blick wert sein. Trade Republic bietet seine Sparpläne nämlich völlig kostenfrei an.

Bei den anderen Instituten bewegen sich die Kosten für eine Sparplanausführung in einem Korridor zwischen 1,5 und 1,75 %. Man sollte wissen, dass durch die Möglichkeit, auch Aktienbruchstücke zu erwerben, der Sparplan auch ausgeführt wird, wenn man pro Titel nur wenig Kapital einsetzt. Denn es könnte ja sein, dass der Kurs einer Aktie 100 Euro aufweist, man selbst aber nur 50 Euro an Kapital für den Kauf einsetzt. In diesem Fall bekommt man eben nur eine halbe Aktie bzw. 0,5 Stück in sein Depot eingebucht.

Pro Aktientitel beginnt die Mindestsparrate bei 10 Euro (Trade Republic). Bei der Consorsbank und Comdirect beginnt sie bei 25 Euro und bei der ING ist man mit mindestens 50 Euro dabei. Es sollte meiner Meinung nach so auch jedem Normal- oder Kleinverdiener möglich sein, sich an erstklassigen Unternehmen zu beteiligen.

Von diesen Vorteilen kann man profitieren

Mit einem Aktiensparplan ist man unheimlich flexibel. Man kann ihn beispielsweise monatlich, alle zwei Monate oder jedes Quartal ausführen lassen. Man kann ihn auch für eine bestimmte Zeit unterbrechen und natürlich jederzeit auch wieder beenden. Des Weiteren kann man mit den regelmäßigen Sparraten natürlich wunderbar den Cost Average Effect (Durchschnittskosteneffekt) für sich ausnutzen.

Aber es gibt meines Erachtens noch einen großen Vorteil. Gegenüber ETF- oder Fondssparplänen erwirbt man hier ja schließlich selbst die jeweiligen Aktien. Und dies bedeutet, dass man so auch tatsächlich Miteigentümer des entsprechenden Unternehmens wird. Das hat unter anderem den Vorteil, dass man auf der Hauptversammlung sein Stimmrecht ausüben kann und auch die Dividenden direkt auf sein Konto überwiesen bekommt.

Stichwort Dividende. Mit der Länge der Laufzeit dürften natürlich auch die gezahlten Ausschüttungen immer weiter ansteigen. Und sobald diese einen monatlichen Betrag von 10 bzw 25 Euro erreichen, könnte man mit ihnen schon wieder einen weiteren Sparplan einrichten. Dies ist natürlich toll, da man für diesen dann selbst gar kein Kapital mehr einsetzen muss.

Fazit

So, wie es sich darstellt, kann sich mit einem Aktiensparplan also fast jeder an attraktiven Firmen beteiligen. Und manch einer wird sich wundern, wie viel Vermögen sich damit über die Jahre bilden lässt. Und auch die Dividenden sollte man nicht vergessen. Mit ihnen kann man nämlich über Dekaden einen passiven Einkommensstrom generieren, der dann helfen könnte, den Ruhestand entsprechend sorgloser zu genießen.

The post Wenig Geld zum Investieren übrig? Dann baue doch mit einem Aktiensparplan langfristig ein Vermögen auf! appeared first on The Motley Fool Deutschland.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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