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Eine Auswertung der Boston Consulting Group zeigt, dass europäische Konzerne im globalen Spiel immer mehr ins Hintertreffen geraten, während die US-Giganten gnadenlos nach der „Weltherrschaft“ streben. Die Handelsbedingungen scheinen tatsächlich irgendwie nicht fair zu sein, aber anders, als Trump behauptet.

Das Ranking

Die BCG hat 2.425 börsennotierte Konzerne weltweit daraufhin analysiert, wie viel Wert sie im Zeitraum von Anfang 2013 bis Ende 2017 für ihre Aktionäre geschaffen haben (The 2018 Value Creators Rankings). Dabei wurden alle relevanten Faktoren möglichst akkurat berücksichtigt, also beispielsweise Dividenden oder die Erhöhung der Aktienanzahl. Für jedes Unternehmen kommt dabei im Ergebnis ein Wert heraus, der die durchschnittliche Wertschöpfung pro Jahr angibt.

Ganz vorne steht zum Beispiel der Hersteller von Grafikchips NVIDIA (WKN:918422), der sage und schreibe 76 % Ertrag per anno gebracht hat. Gewaltige Trends wie Kryptowährungen, virtuelle Realität und künstliche Intelligenz haben den Wert mächtig angeschoben.

Auch danach folgen ganz überwiegend US-Unternehmen. Unter den Top 25 ist erschreckenderweise kein Unternehmen aus Europa und gerade einmal sieben stammen aus anderen Ländern. Unter diesen sieben befindet sich mit Naspers (WKN:906614) eine Beteiligungsgesellschaft, die vor allem durch ihren Anteil an Tencent (WKN:A1138D), der Nummer 4 im Ranking, groß geworden ist. Zudem werden die Nummer 3, Broadcom (WKN:913684), und die Nummer 6, Sony (WKN:853687), weitgehend von den USA aus gesteuert.

Es bleiben also gerade mal drei wirklich ausländische operative Konzerne übrig unter den ersten 25, zwei aus Japan (ja, mit Sony drei, wenn du so willst) und einer aus China.

Europa fällt zurück

Weiter hinten im Ranking taucht dann auch noch der eine oder andere Europäer auf, aber das ist schon sehr dünn. Deutschland ist nur mit der Deutschen Post (WKN:555200) unter den ersten 50 vertreten, und das auch nur, weil der beobachtete Zeitraum praktisch perfekt dafür gewählt wurde. Zum Jahreswechsel erreichten die Kurse ein Niveau von über 40 Euro. Zwischenzeitlich wurde ein großer Teil der Zugewinne wieder vernichtet.

Ganz anders die US-Giganten, deren Kurse sich seither vielfach munter weiter nach oben bewegt haben und sich somit die Schere der Ungleichheit noch weiter öffnete. Für mich steht fest: Kein anderes Land – wahrscheinlich nicht einmal China – hat über die letzten Jahre so stark von den derzeit vom US-Regime heftig attackierten Regeln des Welthandels profitiert wie die USA selbst.

Deutschland mag zwar fleißig Maschinen, Fahrzeuge und allerlei Gerät über die Weltmeere verschiffen, aber die Ergebnisse, die dabei herumkommen, entwickeln sich viel langsamer als bei den Digital-, Chip- und Internetchampions. Die Helden des Silicon Valley nutzen ihren Know-how-Vorsprung und den großen Heimatmarkt, um sich ein Quasimonopol nach dem anderen auf den internationalen Märkten zu verschaffen. Unsere Märkte sind – abgesehen von einigen lästigen Datenschutzregeln – völlig offen und häufig werden nicht einmal angemessene Steuern verlangt.

Sollte Trump also weiterhin Öl ins Feuer gießen und möglicherweise sogar die Autoindustrie sabotieren, dann wird Europa versucht sein, die Macht des Silicon Valley einzudämmen, obwohl ja gerade aus Kalifornien die stärksten Stimmen gegen das Regime zu hören sind.

Offene Fragen bleiben

Zu klären wäre daher zunächst, ob an der Situation unfaire Marktbedingungen schuld sind oder ob die USA einfach nur ein überlegenes Innovationssystem haben. Solange unsere Konzerne nämlich immer noch bevorzugt in linearen statt exponentiellen Entwicklungen denken, wird es schwer, in ähnlichem Tempo Wert für die Aktionäre zu schaffen.

Aber von der Vergangenheit kann man nicht immer auf die Zukunft schließen. Ein anderer Punkt betrifft nämlich die Nachhaltigkeit der Bewertungen. Viele Rankingmitglieder sind ziemlich schwach auf der Brust, was die Substanz angeht, und die Anleger scheinen außerordentlich große Fantasie bezüglich der Zukunftsaussichten zu haben.

An dem Punkt sieht es im DAX und in Europa allgemein vielfach freundlicher aus, weshalb sie sich in einem Crash-Szenario voraussichtlich besser schlagen würden. Aber wie auch immer: US-Unternehmen geht es ausgezeichnet auf den Weltmärkten – vor allem, wenn sie digital sind.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Nvidia und Tencent Holdings. The Motley Fool empfiehlt Broadcom Ltd.

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