Fidelity Funds - European Growth Fund


WKN: 973270 ISIN: LU0048578792
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Fidelity Funds - European Growth Fund News

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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Zwar hat der DAX in den vergangenen Handelstagen einen ordentlichen Satz nach oben gemacht, im Fondshandel schlägt sich das allerdings noch nicht nieder, so die Deutsche Börse AG.


"Sowohl Fonds mit deutschen und europäischen als auch solche mit internationalen Aktien werden überwiegend verkauft", melde Baader Bank-Spezialist Matthias Präger vom Frankfurter Parkett. Das Handelsaufkommen falle dabei - feiertagsbedingt - niedrig aus.

"Die starke Marktbewegung geht bei uns mit niedrigen Umsätzen einher", berichte Ivo Orlemann von ICF Kursmakler. "Ostern und die Ferienzeit machen sich bemerkbar." Das deutsche Börsenbarometer habe, nach deutlichen Kursverlusten in der ersten Aprilhälfte, in den beiden Tagen vor Ostern fast 240 Punkte zugelegt auf 9.410 Zähler. Nach der Osterpause setze sich der Trend fort, am Dienstagnachmittag notiere das deutsche Börsenbarometer bei 9.528 Punkten.

Ein Ende gefunden habe, zumindest vorerst, der Abwärtsstrudel im Biotechsektor. Der Branchenindex NASDAQ Biotech lege seit einigen Tagen wieder zu, die Verkaufswelle von Biotechfonds sei gestoppt. "Nach dem Ausverkauf in den Vorwochen ist bei uns Ruhe eingekehrt", kommentiere Orlemann. Der DWS Biotech (ISIN DE0009769976 / WKN 976997 ) habe rund ein Viertel seines Werts eingebüßt, liege auf Sicht von zwölf Monaten mit einem Plus von fast 18 Prozent aber immer noch deutlich in der Gewinnzone, auf Sicht von zwei beziehungsweise drei Jahren seien es sogar 67 und 114 Prozent.

Weiter an Boden verloren hätten unterdessen Fonds mit russischen Aktien, etwa der DWS Russia (ISIN LU0146864797 / WKN 939855 ). Nach einer kurzen Erholung in der zweiten Märzhälfte gehe es seit Anfang April wieder gen Süden. Innerhalb der vergangenen drei Monate habe der Fonds fast ein Fünftel seines Werts verloren. Anleger würden aber die Füße stillhalten: "Bei uns spielen Russland und die Ukraine derzeit keine Rolle", erkläre Orlemann. Es gebe keinen Abgabedruck, Anleger hätten sich aber auch noch nicht wieder in den Markt getraut.

Ebenfalls gebremst sei die Kauflaune bei breit aufgestellten Aktienfonds mit heimischen oder internationalen Aktien - lieber würden Gewinne mitgenommen. Präger zufolge hätten sich Anleger etwa vom DWS Investa (ISIN DE0008474008 / WKN 847400 ) mit Fokus auf Deutschland sowie vom europaweit investierenden FF - European Growth (ISIN LU0048578792 / WKN 973270 ) getrennt.

Lediglich im Baring German Growth Trust (ISIN GB0008192063 / WKN 940132 ), im UniFavorit Aktien (ISIN DE0008007519 / WKN 800751 ) und im Flossbach von Storch Fundament (ISIN DE000A0HGMH0 / WKN A0HGMH ) hätten die Zuflüsse dominiert. So gut wie nichts los sei im Geschäft mit asiatischen Aktien. "Kleinere Käufe hatten wir im Baring Hong Kong China F (ISIN IE0000829238 / WKN 972840 ), kleinere Verkäufe im FF - ASEAN (ISIN LU0048573645 / WKN 973254 )."

Keine Geduld mehr hätten Anleger mit schlecht laufenden Mischfonds, vor allem ehemaligen Überfliegern wie dem Carmignac Patrimoine (ISIN FR0010135103 / WKN A0DPW0 ). "Hier sehen wir nur Abgaben", meine Orlemann.

Dem Analyseunternehmen Morningstar zufolge stehe auch 2014 für den drittgrößten Wertpapierpublikumsfonds in Europa unter keinem guten Stern. "Seit 2009 konnte der ausgewogene Mischfonds in keinem Jahr einen 50:50-Aktien-Renten-Index übertreffen." In diesem Jahr habe der Fonds per Ende März mit einer negativen Performance von rund 0,8 Prozent unter den schlechtesten seiner Fonds-Vergleichsgruppe gelegen.

Zugegriffen werde Orlemann zufolge hingegen im Kapital Plus (ISIN DE0008476250 / WKN 847625 ), im aktienlastigen Mischfonds Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN DE000A0M8HD2 / WKN A0M8HD ) und, zumindest überwiegend, im M&G Optimal Income (ISIN GB00B1VMCY93 / WKN A0MND8 ). Wie Präger berichte, hätten sich Anleger auch vom FMM-Fonds (ISIN DE0008478116 / WKN 847811 ), vom ARERO - Der Weltfonds (ISIN LU0360863863 / WKN DWS0R4 ) und vom zuletzt sehr beliebten Max Otte Vermögensbildungsfonds AMI P (ISIN DE000A1J3AM3 / WKN A1J3AM ) verabschiedet. Der erst im Sommer des vergangenen Jahres aufgelegte Fonds des Wirtschaftsprofessors und selbst ernannten Crash-Propheten Otte ("Der Crash kommt") komme seit Jahresanfang auf ein Plus von 4,6 Prozent.

Vergleichsweise umsatzstark präsentiere sich weiter der Handel mit Immobilienfonds, wie Orlemann berichte. "Der CS Euroreal (ISIN DE0009805002 / WKN 980500 ) war wieder einmal unser Umsatzspitzenreiter." Der Fonds, der sich derzeit in der Abwicklung befinde, sei überwiegend abgestoßen worden. Im weiterhin offenen Deka-ImmobilienEuropa (ISIN DE0009809566 / WKN 980956 ) hätten sich Zu- und Abflüsse unterdessen die Waage gehalten.

Keinen wirklichen Trend könne Präger bei Minenfonds ausmachen. "Auf niedrigem Niveau gab es allenfalls Zuflüsse im DJE - Gold & Ressourcen (ISIN LU0159550077 / WKN 164323 ) und Abflüsse aus dem BlackRock Global World Mining (ISIN LU0172157280 / WKN A0BMAR )." Gold habe sich nach der deutlichen Verteuerung in den ersten beiden Monaten dieses Jahres wieder verbilligt, die Unze koste aktuell wieder weniger als 1.300 US-Dollar, in der Spitze sei der Preis zuvor auf fast 1.400 US-Dollar geklettert. (22.04.2014/fc/a/f)


 

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