Fidelity Funds - European Growth Fund


WKN: 973270 ISIN: LU0048578792
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Fidelity Funds - European Growth Fund News

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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Bunt gemischt wie am deutschen Aktienmarkt geht es laut Spezialisten im Handel mit aktiv verwalteten Fonds zu, so die Deutsche Börse AG.


"Die Stimmung ist besser geworden und seit einigen Tagen gibt es wieder mehr Käufe", melde etwa Andreas Kehnen von der Baader Bank. Investoren hätten vermutlich bei möglichen Kurssteigerungen etwa im deutschen Aktienbarometer dabei sein wollen. Denn zuweilen sehe es so aus, als könne der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900 ) die Marke von 7.000 Zählern bald knacken. Auf der anderen Seite hätten Spekulationen über eine mögliche technische Korrektur im deutschen Leitindex zirkuliert.

Symptomatisch sei der Kursverlauf zu Beginn dieser Woche. Nach einem schwachen Start hätten US-Konjunkturdaten, die Zustimmung des Bundestages zum neuen Griechenland-Hilfspaket sowie ein erstmals seit sieben Tagen nachgebender Ölpreis zur einer Erholung am Nachmittag beigetragen.

Von einem relativ ruhigen Handel mit Publikumsfonds ohne eindeutige Tendenz spreche Frank Wöllnitz. "Es fehlt das Grundvertrauen in die Aktienmärkte", meine der Händler von ICF Kursmakler, auch wenn sich der DAX auf hohem Niveau in einer Seitwärtsbewegung befinde. Lauter werdende Stimmen über die Notwendigkeit zusätzlicher Finanzspritzen für Griechenland oder gar ein zunehmend diskutierter möglicher Austritt der Hellenen aus der Währungsgemeinschaft hätten sich bemerkbar gemacht.

Ausgeglichen gehe es Kehnen zufolge bei Fonds europäischen Aktien zu. Unterm Strich abgegeben worden seien zuletzt etwa Anteile des Fidelity Funds - European Growth (ISIN LU0048578792 / WKN 973270 ) und des Fidelity Funds European Aggressive (ISIN LU0083291335 / WKN 987734 ), die beide auf europäische Werte setzen würden. Deutsche Aktien etwa verpackt im Ring-Aktienfonds DWS (ISIN DE0008474057 / WKN 847405 ) und im DWS Deutschland (ISIN DE0008490962 / WKN 849096 ) seien indes gesucht. "Insgesamt scheinen sich Anleger von schwergewichtigen Portfolios tendenziell zu verabschieden und wenden sich stattdessen zunehmend kleineren und damit in der Regel flexibleren Fonds zu", beobachte der Händler.

In dieses Bild passe das Anlegerinteresse beispielsweise am gut 46 Millionen Euro schweren Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN DE000A0M8HD2 / WKN A0M8HD ). "Seit Monaten nimmt der im Jahr 2008 aufgelegte Fonds einen oberen Platz in unserer Umsatzstatistik ein", berichte Wöllnitz.

Diese Vorliebe für Fond-Leichtgewichte sei zudem bei Engagements in asiatischen Unternehmen zu erkennen, wie Kehnen bemerke. Mehrheitlich Zuflüsse habe es zum Beispiel für den in 2008 gegründeten BGF China Fund A2 (ISIN LU0359201612 / WKN A0Q7YA ) gegeben, der mindestens 70 Prozent seines Gesamtvermögens in Aktienwerte von Unternehmen mit Sitz in China investiere.

Per Saldo abgegeben worden sei indes der über zwei Milliarden Euro schwere First State Asia Pacific Leaders Fund (ISIN GB0033874214 / WKN A0BK0C ). Mehr Verkäufe als Käufe verbuche der Händler zudem für den seit 1982 bestehenden Baring Hong Kong China Fund (ISIN IE0000829238 / WKN 972840 ), der mit einem verwalteten Vermögen von knapp drei Milliarden US-Dollar zu den Schwergewichten in der Branche gehöre. Bei Fonds mit Schwellenländer-Aktien spreche Wöllnitz von einem eher ausgeglichenen Bild.

Der Aberdeen Global Indian Equity Fund (ISIN LU0231490524 / WKN A0HMTV ) etwa sei überwiegend gekauft worden. Unterm Strich getrennt hätten Fondsanleger sich vom DWS Russia (ISIN LU0146864797 / WKN 939855 ) mit Blick auf ausgewählte russische Unternehmen. Abgegeben worden seien zudem der DWS Türkei (ISIN LU0209404259 / WKN A0DPW3 ) und der Magellan (ISIN FR0000292278 / WKN 577954 ), der seine Schwerpunkte auf Lateinamerika, Südostasien, Afrika und Europa setze.

Optimistischer würden Fondsinvestoren anscheinend die Aussichten für Portfolios mit internationaler Ausrichtung beurteilen. "Insbesondere Substanz- und Dividendenwerte sind zuletzt gut angekommen", registriere Kehnen. Den Weg in die Anlegerdepots habe beispielsweise der M&G Global Dividend Fund (ISIN GB00B39R2S49 / WKN A0Q349 ) gefunden, der unabhängig von Sektor und Größe eines Unternehmens auf eine höhere Dividendenrendite als beim FTSE World Index ziele.

Gesucht worden sei auch der DWS Invest Africa (ISIN LU0329761075 / WKN DWS0QQ ) mit Fokus auf Gesamtafrika mit derzeitigem Schwerpunkt auf Unternehmen mit Sitz in Ländern wie Südafrika, Ägypten, Nigeria und Ghana. Von mehr Verkäufen als Käufen spreche Kehnen hingegen beim Assenagon Vermögensbildung Accretion (ISIN LU0366623014 / WKN A0Q3DG ).

In eher ruhigem Fahrwasser hätten sich die Umsätze im Handel mit Rohstoff- und Minenfonds bewegt. "Das kann an der charttechnischen Konstellation etwa von Gold knapp unter 1.800 US-Dollar pro Feinunze liegen", meine der Händler der Baader Bank. "Anleger warten vermutlich auf den Bruch dieser psychologisch wichtigen Marke." Auf Sparflamme gekauft worden sei der Edelmetall-Fonds Craton Capital Precious Metal Fund (ISIN LI0016742681 / WKN 964907 ). Mehr Abflüsse als Zuflüsse habe es etwa für die US-Dollar Version des BGF World Mining Fund (ISIN LU0075056555 / WKN 986932 ) gegeben. Auch der marktbreite Allianz RCM Rohstoffonds (ISIN DE0008475096 / WKN 847509 ) sei laut Wöllnitz trotz hoher Energiepreise in dieser Woche eher abgestoßen worden. (28.02.2012/fc/a/f)


 

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