Fidelity Funds - European Growth Fund


WKN: 973270 ISIN: LU0048578792
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Fidelity Funds - European Growth Fund News

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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die durchaus deutlichen Kursverluste in den vergangenen Wochen haben Fondsanleger nicht verschreckt, so die Deutsche Börse AG.


"Bei uns dominieren im Juli die Käufe", berichte Matthias Präger von der Baader Bank. Ivo Orlemann von ICF Kursmakler melde zwar einen Abgabeüberhang, "es sind aber keine massiven Verkäufe."

Der DAX, der Anfang des Monats abermals über 10.000 Punkte geklettert sei, habe in den vergangenen Wochen rund 400 Punkte verloren, am Mittwochmittag notiere das Börsenbarometer bei 9.660 Punkten. Die Ukraine-Krise sowie die Kämpfe in Gaza würden für Nervosität sorgen, auch die geplanten weiteren Sanktionen gegen Russland würden belasten. "Dazu kamen enttäuschende Konjunkturdaten, der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juli zum dritten Mal gefallen", erkläre Präger.

So werde bei einigen Aktienfonds Kasse gemacht, andere würden die niedrigen Kurse für einen Einstieg nutzen. Zugegriffen werde Präger zufolge etwa beim europäischen Nebenwertefonds Threadneedle Pan European Smaller Companies (ISIN / WKN A0DPWW), beim DWS Aktien Strategie Deutschland (ISIN DE0009769869 / WKN 976986 ), beim DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119 / WKN 984811 ) und beim international investierenden LOYS Sicav LOYS Global (ISIN LU0107944042 / WKN 926229 ), der von Christoph Bruns gemanagt werde.

Der Fonds suche weltweit nach unterbewerteten Aktien und sei mit dieser Strategie in den vergangenen drei Jahren auf ein jährliches Plus von knapp 12 Prozent gekommen, seit Anfang 2014 seien es 7,35 Prozent. Dagegen würden sich Anleger vom DWS Deutschland (ISIN DE0008490962 / WKN 849096 ), vom FF - European Growth (ISIN LU0048578792 / WKN 973270 ) und vom Carmignac Investissement (ISIN nicht bekannt/ WKN A0DPWW ) trennen, wie Präger weiter berichte.

Auch Biotech-Fonds würden weiterhin viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Rege gehandelt, und zwar in beide Richtungen, werde bei ICF Kursmakler der DWS Biotech (ISIN DE0009769976 / WKN 976997 ). Der habe sich nach einem deutlichen Rücksetzer im März und April wieder erholt, im Juli aber wieder nachgegeben. Seit Jahresanfang komme der Fonds immer noch auf ein Plus von 13,7 Prozent.

Asiatische Asien seien eher unbeliebt, laut Baader Bank würden der auf US-Dollar lautende Baring Hong Kong China (ISIN IE0000829238 / WKN 972840 ) und dessen Euro-Variante (ISIN IE0004866889 / WKN 933583 ) aus den Portfolios fliegen.

Zuspruch würden weiterhin Mischfonds finden. Kauffreudig würden sich Anleger Orlemann zufolge etwa beim Kapital Plus (ISIN DE0008476250 / WKN 847625 ), beim M&G Optimal Income (ISIN GB00B1VMCY93 / WKN A0MND8 ), beim Flossbach von Storch Multiple Opportunities (ISIN LU0323578657 / WKN A0M430 ) und beim Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN DE000A0M8HD2 / WKN A0M8HD ) zeigen. Der Carmignac Patrimoine (ISIN FR0010135103 / WKN A0DPW0 ) werde eher abgestoßen. Bei der Baader Bank stehe außerdem der ARERO - Der Weltfonds (ISIN LU0360863863 / WKN DWS0R4 ) auf den Einkaufslisten.

Größere Kauforder gebe es noch beim Leonardo UI (ISIN DE000A0MYG12 / WKN A0MYG1 ) von Universal-Investment, der auf Aktien, Anleihen, Cash und Rohstoffe setze und einen Mehrertrag gegenüber den großen Renten- und Aktienmarktindices anstrebe. Für die vergangenen drei Jahre komme der Fonds auf 14,51 Prozent im Jahr, seit Anfang 2014 auf 10,45 Prozent. Wie das Analysehaus Morningstar melde, hätten Mischfonds im Juni übrigens Zuflüsse in Höhe von 12,5 Milliarden Euro verbucht - so viel wie noch nie in einem Monat.

Auch ein reiner Anleihefonds schaffe es auf die Umsatzlisten von ICF Kursmakler: Der Mittelstandsanleihen-Fonds von Warburg (ISIN LU0974225590 / WKN A1W5T2 ). "Wir sehen viele Käufe, und zwar eher große Order", meine Orlemann. Der Fonds, der erst im November aufgelegt worden sei und sich eher für risikofreudige Anleger eigne, komme auf Sicht von sechs Monaten auf ein Plus von 3,13 Prozent.

Wieder mehr Aufmerksamkeit würden Minenfonds auf sich ziehen. Der Grund: Die diversen Krisenherde hätten den vermeintlich sicheren Hafen Gold wieder beliebter gemacht, der Preis für eine Feinunze sei zwischenzeitlich über 1.345 US-Dollar geklettert.

Auch Minenaktien hätten profitiert. Zuflüsse würden Präger zufolge der BGF World Gold (ISIN LU0055631609 / WKN 974119 ) und der BlackRock Global World Mining (ISIN LU0075056555 / WKN 986932 ) verzeichnen. Der kleine Höhenflug des Goldpreises habe allerdings bereits ein Ende gefunden: Am heutigen Mittwoch koste die Feinunze wieder weniger als 1.300 US-Dollar.

Umsatzstark würden sich außerdem - wie üblich - Immobilienfonds präsentieren. Am meisten gehandelt werde laut ICF Kursmakler der CS Euroreal (ISIN DE0009805002 / WKN 980500 ), der sich in Abwicklung befinde. "Wir beobachten immer wieder kleinere Verkäufe und größere Käufe, unter dem Strich halten sich Zu- und Abflüsse die Waage", konkretisiere Orlemann.

Zuflüsse gebe es außerdem im HausInvest (ISIN DE0009807016 / WKN 980701 ), Abflüsse im Grundbesitz Europa (ISIN DE0009807008 / WKN 980700 ). "Außerdem gingen zwei österreichische Immobilienfonds zuletzt gut weg", ergänze der Händler: Der SemperReal Estate (ISIN AT0000622980 / WKN A0MNUT) von Semper Constantia Invest. (30.07.2014/fc/a/f)


 

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