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Berlin (aktiencheck.de AG) - Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 200 Mio. Euro sind bei Offenen Immobilienfonds keine Seltenheit - trotz potenzieller Klumpenrisiken, so die Analysten so Scope Analysis in der aktuellen Pressemitteilung.
Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung: In den vergangenen 18 Monaten machten sie mehr als ein Fünftel des gesamten Transaktionsvolumens aus. Seit Januar 2010 haben Offene Immobilienfonds sechs Ankäufe mit einem Volumen von mehr als 200 Mio. Euro getätigt. Insgesamt summiert sich das Volumen dieser Transaktionen auf fast 1,7 Mrd. Euro. Insbesondere die großen Fonds der Union Investment und der Deka gingen in den vergangenen Jahren verstärkt dazu über, kleine Objekte aus den Portfolios zu verkaufen und eher großvolumige Ankäufe zu tätigen. Erst vor kurzem vermeldete die Deka eine Akquisition mit einem Volumen von 330 Mio. Euro. Fonds mit dem höchsten Anteil an großvolumigen Objekten (über 200 Mio. EUR): 1. UniImmo: Europa (ISIN DE0009805515 / WKN 980551 ) (Anteil Verkehrswerte: 42,9 Prozent, zehn Objekte) 2. KanAm grundinvest Fonds (ISIN DE0006791809 / WKN 679180 ) (Anteil Verkehrswerte: 40,6 Prozent, neun Objekte) 3. UniImmo: Deutschland (ISIN DE0009805507 / WKN 980550 ) (Anteil Verkehrswerte: 39,0 Prozent, sechs Objekte) 4. hausInvest (ISIN DE0009807016 / WKN 980701 ) (Anteil Verkehrswerte: 33,0 Prozent, zwölf Objekte) 5. grundbesitz europa (ISIN DE0009807008 / WKN 980700 ) (Anteil Verkehrswerte: 28,5 Prozent, drei Objekte) (Quelle: Letzte Veröffentlichung der KAGen; Stand: 31.05.2011) Grundsätzlich betrachtet benötigen große Objekte, zumal mit nur einem Mieter, weniger Verwaltungsaufwand und versprechen daher oft höhere Renditen. Die Häufung großvolumiger Objekte im Fonds kann jedoch auch ein Risiko darstellen. Beispielsweise schlagen negative Entwicklungen einer Immobilie stärker auf das Fondsergebnis durch. Es ist daher wenig verwunderlich, dass vor allem die großen Fonds auf großvolumige Objekte setzen, schließlich können sie aufgrund ihrer Größe diese Risiken am besten verkraften. Ein weiterer Nachteil ist die eingeschränkte Transaktionsfähigkeit großvolumiger Objekte. So steht hier nur ein sehr eingeschränkter potenzieller Käuferkreis zur Verfügung - in einer Kreditklemme fällt dann noch der Anteil der Fremdkapitalinvestoren weg. Die fünf größten Akquisitionen Offener Immobilienfonds seit Januar 2010: 1. Gewerbequartier in Paris, Kaufpreis 330 Mio. Euro, Deka-ImmobilienEuropa (ISIN DE0009809566 / WKN 980956 ) 2. Shopping Center "Alexa" in Berlin, Kaufpreis: 316 Mio. Euro, UniImmo: Deutschland 3. Bürogebäude "Chevron House" in Singapur, Kaufpreis: 300 Mio. Euro, Deka-ImmobilienGlobal (ISIN DE0007483612 / WKN 748361 ) 4. Shopping Center "Schloss Arkaden" in Braunschweig, Kaufpreis: 250 Mio. Euro, Deka-ImmobilienGlobal 5. Retail Park in Stockholm, Kaufpreis: 246 Mio. Euro, hausInvest (Quelle: Presseberichterstattung; letzte Veröffentlichung der KAGen; Stand: 07.07.2011) Das größte Einzelobjekt in einem deutschen Offenen Immobilienfonds ist das Shopping Center Westfield in der Londoner Innenstadt. Der hausInvest der Commerz Real hält eine 50-Prozent-Beteiligung dieses Objektes, die per 31.03.2011 mit einem Verkehrswert von 960 Mio. Euro ausgewiesen wird. Trotz der immensen Größe dieser Immobilienbeteiligung entspricht sie nur 7,7 Prozent des gesamten Verkehrswertvolumens des hausInvest. (08.07.2011/fc/n/s) Kurs- und weitere Informationen zum Thema: HAUSINVEST Aktuelle Diskussionen zum Thema: Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen: Offene Immobilienfonds verfolgen. (07.11.11) Abhängigkeit zwischen Dachfond. (29.09.11) Citywire-Ranking Fondsmanager-D. (23.08.11) Offene Immobilienfonds setzen a. (08.07.11) Commerz Real Immobilieninvestitio. (14.06.10) Alle Nachrichten zum Unternehmen Aktuelle Analysen zu den Unternehmen: HAUSINVEST |