SJB FondsEcho. FT Frankfurt
Effekten Fonds. MiFID-Risikoklasse nach MFX: 5
Knalleffekt.
Gewünscht.
Auch für
eine Top Gun gibt es noch Aha-Effekte. Der Deal kam überraschend, aber
im positiven Sinne. So kommentiert Stephan Thomas den Verkauf der
US-Mobilfunksparte der Deutschen Telekom AG an AT&T. Für die 8,5
Millionen Telekom-Aktien im FondsPortfolio des am 27. Mai 1974 aufgelegten
FT Frankfurt Effekten Fonds (DE0008478058) hat diese Einzelereignis
kurzfristig positive Wirkungen. Thomas, der seit 1. Oktober 2000 für den
2,3 Milliarden Euro schweren Aktienfondsklassiker verantwortlich ist,
sieht sich bestätigt. Der Markt lebt auf kurze Sicht von Emotionen und
erst auf lange Sicht von Fundamentaldaten, so der erfahrene Bankkaufmann
und Wirtschaftswissenschaftler. Dabei können gerade Investoren in Branchen
wie Telekommunikation oder Banken, die 2010 auf dem deutschen Aktienmarkt
gelitten haben, 2011 gleich mit zwei positiven Effekten rechnen. Erstens
eine stärkere Dividendenrendite und gleichzeitig antizyklisches
Aufwärtspotenzial bei der Kursentwicklung. Den Trend hin zu deutschen
Aktien sieht der FondsManager ungebrochen, auch wenn ihm seine
Anlagerichtlinien Ausflüge in Euroland-Aktien außerhalb Deutschlands
erlauben. Für FondsInvestoren hat diese Flexibilität positive Wirkung.
2010 legte der Fonds auf Eurobasis +18,70 Prozent an Wert zu. Über drei
Jahre +9,43 Prozent. Gegenüber dem von der SJB gewählten Vergleichsindex
MSCI Germany Large Cap ist das ein positives Alpha von 0,12 und eine
positive Information Ratio (IR) von 0,15. Es spricht Einiges für einen der
ältesten und größten Fonds für deutsche Aktien.
FondsStrategie. Kenntnisse.
Auszeichnend.
Am 11.
März 2011 hat das US-Beratungsunternehmen
Brendan Wood International ihre diesjährigen Top Guns ausgezeichnet. 400
Verkaufsanalysten von 65 Gesellschaften haben darüber entschieden, welche
Investoren über die jeweils besten Kenntnisse in ihren Zielmärkten
verfügen. Einer der ausgezeichneten führenden Investment-Köpfen Europas
ist Stephan Thomas. Und in ihm steckt viel Optimismus. Der Trend zu
deutschen Aktien bleibt bestehen, ist der FondsManager überzeugt und gibt
die Richtung vor. Zum Jahresende wird der DAX vor dem Eurostoxx 50
liegen. Das ist bereits jetzt Ende des 1. Quartals 2011 der Fall. Thomas
geht davon aus, dass diese Schere zugunsten des deutschen Markts weiter
auseinander gehen wird. Wirtschaftswunder reloaded nennt der gebürtige
Frankfurter diese Entwicklung. Vier makroökonomische Gründe seien aus
seiner Sicht dafür entscheidend. Ein traditionell hoher Industrieanteil am
Bruttoinlandsprodukt (BIP), ein nachhaltig moderates Lohnwachstum, ein
hoher Beschäftigungsgrad und eine stark verbesserte Wettbewerbsfähigkeit.
Um von diesen positiven Rahmenbedingungen zu profitieren, bleibt die
Einzeltitelauswahl für den FT Frankfurt Effekten Fonds
das
maßgebliche Erfolgskriterium. Dabei geht Thomas nach qualitativen und
quantitativen Aspekten vor. Wir nutzen unsere Marktstellung und haben uns
ein gutes Verhältnis zu den Vorständen deutscher Unternehmen erarbeitet,
berichtet der FondsManager. Rund 150 Unternehmensgespräche absolviert er
pro Jahr. Traditionell nennt Thomas dieses Vorgehen. Für Modernität
sorgt ein mathematisch-statistisches Modell zur Auswertung der
Fundamentaldaten der Aktien. Hier nutzt Thomas ein auf dem BMR+-Konzept
seines FT-Kollegen Dr. Carsten Große-Knetter basierendes System, dass den
realen Anlagekriterien des FT Frankfurt Effekten Fonds
angepasst ist.
Maßgeblich sind die fünf Komponenten Bewertung, Momentum, Risiko, Wachstum
und Gewinnrevisionen. Ein System, in das Thomas viel Vertrauen hat. Der
FondsManager ist mit eigenem Geld in seinen Fonds
investiert.
FondsPortfolio. Gartenzaun.
Zurücklassend.
Per 28.
Februar 2011 ist das rund 2,3 Milliarden Euro schwere FondsPortfolio des
FT Frankfurt Effekten Fonds zu einem Anteil von 99,5 Prozent in 55
Einzeltitel investiert. Laut Verkaufsprospekt vom Februar 2011 liegt der
Schwerpunkt auf Aktien deutscher Unternehmen. Dies bedeutet aber nicht,
dass nur Deutschland als Investitionsidee abgebildet wird. Wer
Deutschland kauft, kauft die Welt. Damit beschreibt der FondsManager
einerseits den starken Exportanteil der deutschen Wirtschaft. Zyklische
Werte wie Stahl, Automobil oder Maschinenbau sollte man als Investor in
Deutschland nicht abschreiben, bestätigt Thomas. Aus diesem Grund macht
der Industriesektor mit einem Anteil von 20,2 Prozent den größten Anteil
an der Branchenallokation aus. Es folgen Rohstoffe mit 19,7 und der
Finanzsektor mit 16,9 Prozent. Dem mit einem Anteil von 15,6 Prozent am
FondsVolumen liegenden Konsumgüterbereich steht der FondsManager skeptisch
gegenüber: Ich sehe in Deutschland keinen Konsumrausch ausbrechen.
Andererseits besitzt Thomas soviel Flexibilität, über den deutschen
Gartenzaun hinauszublicken: Einige Sektoren, wie z.B. Rohstoffe oder Öl,
können wir nur unzureichend oder gar nicht im deutschen Markt abbilden,
so Thomas. Deshalb mischen wir aussichtsreiche Titel aus Euroland bei.
Per 28. Februar liegt deren Anteil auf Nachfrage der SJB bei 5,7 Prozent.
Der FondsManager geht sogar noch weiter. Die Effizienz des deutschen
Börsenplatzes erlaubt selbst die Beimischung von Firmen wie der
chinesischen Joyou. Der Sanitärausrüster gilt wegen der Notierung im Prime
Standard-Segment der Frankfurter Börse als deutsches Unternehmen. Die
Position wurde allerdings im Februar aus dem Portfolio genommen. Ein
umgekehrtes Beispiel ist Air Berlin, das wegen der Börsennotierung in
London als englisches Unternehmen gilt, erklärt der FondsManager. Unter
den Top-10 der Einzeltitel tummeln sich mit Siemens, BASF, E.ON und
Deutsche Bank vor allem DAX-30-Größen. Einen erhöhten Anpassungsbedarf
durch die aktuelle Japan-Krise gibt es nicht. Die Fortum wurde aktiv
wegen der Nukleardiskussion verkauft, bestätigt Thomas gegenüber der SJB.
Versorger und Rückversicherungen waren schon vorher untergewichtet.
FondsVergleichsindex. Größe.
Suchend.
FondsManager Thomas zeigt
Größe. Die Benchmark des FT Frankfurt Effekten Fonds ist der DAX-30.
Diesem Größen-Effekt trägt auch die Wahl des Vergleichsindex für die
unabhängige SJB LeistungsAnalyseRechnung. Sie stellt den Fonds dem MSCI
Germany Large Cap gegenüber. Über drei Jahre korrelieren Fonds und Index
mit 0,92, über ein Jahr mit 0,87. Die strukturelle Nähe zwischen Fonds und
Index lässt aber noch genug Platz für aktives FondsManagement. Die
Kennzahl R² über drei Jahre liegt bei 0,86 und über ein Jahr bei 0,75.
Demnach leistet die indexunabhängige Managementaktivität mittelfristig
einen Beitrag von rund 14,0 Prozent zur FondsEntwicklung. Kurzfristig sind
es sogar 25,0 Prozent.

FondsRisiko. Markt.
Überschaubar.
Die
langjährige Erfahrung, die den FT Frankfurt Effekten Fonds und seinen
FondsManager auszeichnen, macht gelassen. So weist die Spurabweichung
(Tracking Error) als Aktivitätsindikator kurz- und mittelfristig ein
konstantes Niveau auf. Über drei Jahre liegt ihr Wert bei 7,78 Prozent,
über ein Jahr bei 6,14 Prozent. Dieser Aktivitätsgrad hält die
FondsVolatilität leicht über Indexniveau. Über drei Jahre wich der Fonds
24,47 Prozent vom Kursmittelwert ab. Der MSCI Germany Large Cap 23,61
Prozent. Über ein Jahr liegt die Relation bei 18,42 Prozent
FondsVolatilität gegenüber 16,30 Prozent Indexvolatilität. Insgesamt
rechnet Thomas auf dem deutschen Aktienmarkt weiter mit einer hohen
Kursschwankungsbreite. Dafür hat der langjährige Marktbeobachter gute
Gründe. So gilt der deutsche Aktienindex DAX bei institutionellen
Investoren weltweit als frühzyklischer Indikator für die
Wirtschaftsentwicklung in Europa. In der Folge fließen bei Anzeichen für
ein Anziehen der europäischen Wirtschaftsleistung frühzeitig euphorische
Investorengelder in den deutschen Aktienmarkt und nach kurzfristigen
Effekten wieder heraus. Der volatilitätsbasierte Risikoindikator Beta
zeigt, dass FondsManager Thomas auf diese Entwicklung eingestellt ist.
Über drei Jahre liegt das Beta mit 0,99 auf Niveau des Marktrisikoixwerts
1. Im rollierenden Jahresvergleich liegt das Beta über alle 36 Monate der
SJB-Analyse zwischen 17,0 Prozentpunkten unter und 10,0 Prozentpunkten
über dem Marktrisikofixwert.
FondsRendite. Mehrrendite.
Ausgewogen.
In den
vergangenen drei Jahren konnte der FT Frankfurt Effekten Fonds durch
aktives FondsManagement besser abschneiden als der MSCI Germany Large Cap.
Per 21. März 2011 legte der Fonds über drei Jahre kumuliert +9,43 Prozent
an Wert zu, der Vergleichsindex +5,59 Prozent. Unter Berücksichtigung des
aktiven Risikos entspricht diese Mehrrendite einem positiven Alpha von
0,12. Die korrespondierende IR von 0,15 zeigt, dass diese Erträge im
positiven Verhältnis zum eingegangenen Risiko stehen. Im kurzfristigen
Analysezeitraum rollierend über 12 Monate fallen die Renditekennzahlen
unterschiedlich aus. Das Alpha reicht von positiven 1,12 bis zu negativen
-0,54. Die IR von 1,03 bis -0,49. Insgesamt halten sich die Monate mit
positiven und negativen Renditeeffekten die Waage. Bei 17 von 36
Jahresvergleichen liegen Alpha und IR im positiven Bereich. Dies spiegelt
sich auch im Vergleich der kurzfristigen und mittelfristigen absoluten
Renditeleistungen wider. Reicht es für den FT Frankfurt Effekten Fonds
über drei Jahre für eine Mehrrendite von 3,84 Prozentpunkten, schneidet
der Fonds über ein Jahr mit einer Wertentwicklung von +13,61 Prozent
schwächer ab als der MSCI Germany Large Cap mit +15,57 Prozent.
SJB Fazit.
Von
effektvoll bis effektiv. Der FT Frankfurt Effekten Fonds ist für
Investoren beides, wenn es um die Wirksamkeit aktiven FondsManagements für
solide Sockelinvestments geht. Hervorzuheben ist, dass der Fonds durch
eine flexible Strategie in der Lage ist negative Skaleneffekte, sprich
Masseträgheit, zu vermeiden. Wahre Größe.
Erläuterungen
Alpha
Ist die
Kennziffer für die Renditechancen. Sie misst die Mehrrendite, die über der
zu erwartenden Rendite des Marktes liegt. Das Alpha beziffert jenen Teil
der Rendite, der nicht mit der allgemeinen Marktentwicklung oder höherer
Risikobereitschaft zu erklären ist, sondern auf aktiver Titelauswahl und
Beispiel: Ein Alpha von 5 zeigt an, dass der Fonds bei einer
Nullentwicklung des Index 5 Prozent Mehrrendite erzielt hat, ohne dafür
ein höheres Risiko einzugehen.
Beta
Ist die
Kennziffer für die Risiken. Sie ist das Resultat eines Risikovergleichs
zwischen Fonds und Index. Das Kriterium ist deren Schwankungsintensität
(Volatilität). Beim Beta wird dem Index der feste Wert 1 zugesprochen.
Weicht die Volatilität des Fonds um 15 Prozent nach unten ab, ist sein
Beta 0,85, weicht er 15 Prozent nach oben ab, ist es 1,15. Ein Wert über 1
spricht gegen den Fonds, ein Wert unter 1 für ihn. Das Beta eines Fonds
ist negativ, wenn sich Fonds und Index abwärts
bewegen.
Dividendenrendite
Diese
Kennzahl misst die Dividende einer Aktie im Verhältnis zum Aktienkurs zum
Zeitpunkt der Ausschüttung. Sie wird in Prozent gemessen. Je höher der
Wert, desto mehr Erträge in Form der Dividende bekommen die Anteilseigner
aus der Unternehmensleistung heraus. Diese Erträge sind unabhängig von der
Kursentwicklung an der Börse. Im Gegensatz zum Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV
werden hier die Erträge als Maßstab für die Rendite genommen, die
tatsächlich den Anteilseignern zugute kommen. Ist der Wert hoch, deutet
das auch auf eine Unterbewertung des Unternehmens an der Börse hin, denn
wie eine hohe Dividende zeigt, ist die Ertragskraft größer, als der
Aktienkurs ausdrückt.
Information
Ratio
Um die
Qualität des Managements eines bestimmten Fonds besser einschätzen zu
können, ist die Information Ratio eine zentrale Kennzahl. Errechnet wird
die Information Ratio, indem man die FondsRendite durch das FondsRisiko
teilt. Die Rendite wird hierbei mit Alpha gemessen. Das FondsRisiko anhand
des Tracking Errors. Je höher dieser Wert ist, desto besser das Management
des zu untersuchenden Fonds.
Korrelation
Ist die
Kennziffer für die wechselseitige Abhängigkeit zweier Investments.
Angegeben wird, wie wahrscheinlich sich die Kursverläufe gegenläufig
(Korrelation -1), unabhängig (Korrelation 0) oder gleichläufig
(Korrelation +1) verhalten.
Kurs-Buch-Verhältnis
(KBV)
Das KBV
ist eine Kennzahl für den Substanzwert eines Unternehmens. Es wird
errechnet, in dem man den Aktienkurs durch den Buchwert je Aktie teilt.
Der Buchwert der Aktiengesellschaft ergibt sich durch den Abzug der
Verbindlichkeiten von der Summe der Aktiva. Der Buchwert der Aktie ist das
Ergebnis der Teilung des Unternehmensbuchwerts durch die Anzahl der
Aktien. Je niedriger der Wert ist, desto preiswerter ist die Aktie. Der
Kurs entspricht der Substanz des Buchwerts. Dann hat die Aktie einen
fairen Wert.
Kurs-Cashflow-Verhältnis
(KCV)
Das KCV
ist eine Kennzahl der Liquidität eines Unternehmens. Man erhält es, in dem
man den Aktienkurs durch den Cashflow je Aktie teilt. Der Cashflow eines
Unternehmens bildet die wirklichen Zahlungsflüsse in einer bestimmten
Zeitperiode ab. Sein Wert gibt das Volumen der im Unternehmen für
Investitionen und Verbindlichkeiten vorhandenen liquiden Mittel an. Mit
dem KCV kann die Entwicklung der Ertragskraft einer Aktiengesellschaft
bewertet werden. Dabei gilt eine Aktie als umso preiswerter, je niedriger
ihr KCV ist.
Kurs-Gewinn-Verhältnis
(KGV)
Das KGV
ist die Kennzahl der Ertragskraft eines Unternehmens. Es wird errechnet,
in dem man den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie teilt. Hier gilt: Je
niedriger die Kennzahl, desto preiswerter ist die Aktie. Ein niedriges KGV
bedeutet an der Börse ein Einstiegssignal in die Aktie. Sie gilt als
unterbewertet und hat Aufstiegspotenzial. Liegt ihr KGV über dem
Marktdurchschnitt, ist das ein Ausstiegssignal. Sie gilt als überbewertet.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kurs fällt ist hoch.
R²
Diese
Kennzahl drückt den Prozentsatz der Bewegungen eines Fonds aus, die durch
Bewegungen in seinem Referenzindex erklärt werden können. R² ist das
Quadrat der Korrelation. Das heißt, dass maximale R² liegt bei 1. Dies
bedeutet, dass 100,0 Prozent der Entwicklung des Fonds durch den
Referenzindex bestimmt wird. Ein R² von 0,5 bedeutet, dass 50,0 Prozent
der Entwicklung des Fonds das Ergebnis der Entwicklung des Referenzindex
ist. Je deutlicher diese Zahl unterhalb von 1 liegt, umso unabhängiger ist
der Ertrag des Fonds vom Referenzindex. R² wird genutzt, um die
Aussagekraft von Beta zu bestimmen. Je höher das R², desto signifikanter
das Beta, weil klar wird, wie sehr eine erhöhte und niedrige
Risikokennziffer auf aktivem FondsManagement oder Marktentwicklung
basiert.
Sharpe
Ratio
Ist die
Kennziffer für einen Rendite-Risiko-Vergleich zwischen unterschiedlichen
Geldanlagen.
Die nach
dem Nobelpreisträger William Sharpe benannte Kennziffer misst die
durchschnittliche Rendite in Bezug auf das eingegangene Risiko. Dabei wird
der Fonds mit dem risikolosen Geldmarkt konfrontiert. Angenommen, die
Sharpe Ratio liegt beim Fonds bei 0,40 und beim Index bei 0,30. Dann
erwirtschaftet der Fonds mit jedem Risikoschritt ein Drittel mehr Rendite
als der im Index dargestellte Markt. Eine negative Zahl bedeutet: Der
Fonds ist schlechter als der Geldmarkt.
Tracking
Error
Ist die
Kennziffer für die Spurabweichung des Fonds vom Index. Sie misst, wie
stark die Positionen und ihre Gewichtung im Portfolio des Fonds prozentual
von denen des Index abweichen. Je niedriger der Tracking Error, desto
stärker orientiert sich der FondsManager am Vergleichsindex. Je höher der
Wert ist, desto unabhängiger bewegt sich der FondsManager in seinem
Markt.
Value-at-risk
(VAR)
Der Begriff bezeichnet ein Risikomaß
für die Wahrscheinlichkeit und den Umfang von Verlusten einer bestimmten
Risikoposition (z. B. eines Portfolios von Wertpapieren) in einem
gegebenen Zeithorizont. Ein VAR von 10 Mio. Euro bei einer Haltedauer von
1 Tag und einer als Konfidenzniveau bezeichneten Eintrittssicherheit von
97,5 Prozent bedeutet, dass der potenzielle Verlust der betrachteten
Risikoposition von einem Tag auf den nächsten mit einer Wahrscheinlichkeit
von 97,5 Prozent den Betrag von 10 Mio. Euro nicht überschreiten wird. VAR
wurde von J.P. Morgan entwickelt und ist heute ein Standardrisikomaß im
Finanzsektor.
Autor:
SJB FondsSkyline OHG 1989 für Unternehmer und
Führungskräfte
Gerd
Bennewirtz ist als geschäftsführender Gründungsgesellschafter der SJB
FondsSkyline OHG 1989 Herausgeber speziell auf Privatinvestoren
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