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Meldung

Es gibt Aktien, in denen viel mehr Potenzial steckt, als du auf den ersten Blick glaubst. Vielleicht hast du die, von der ich jetzt spreche, sogar schon im Depot. Auf jeden Fall ist jetzt die richtige Zeit, sich das Wertpapier noch einmal genauer anzuschauen.

Ich rede über die Freenet Group (WKN:A0Z2ZZ). Bei den Büdelsdorfern ändert sich gerade eine ganze Menge. Die folgenden drei Gründe machen die Aktie aus meiner Sicht für Privatanleger wirklich attraktiv.

1.) Diversifiziertes Geschäftsmodell

Für Investoren gilt die goldene Regel: Das Risiko möglichst breit streuen. Wer Aktien verschiedener Branchen im Depot hat und sein Investment nicht nur auf einen Wert konzentriert, mindert die Gefahr eines Totalverlustes signifikant. Eigentlich eine klare Sache. Diversifikation ist aber nicht nur für Anleger wichtig, sondern auch für die Unternehmen selbst. Mischkonzerne, die verschiedene Marktsegmente bedienen, haben deshalb ein geringeres Geschäftsrisiko als Unternehmen, die voll und ganz von einem Bereich abhängig sind.

Die Freenet AG folgt diesem Prinzip und wandelt sich nun Schritt für Schritt von einem Mobilfunk-Serviceprovider zu einem Unternehmen mit dem Fokus auf Kommunikation, Medien und Energie. So haben die Büdelsdorfer unter anderem die MediaBroadcast GmbH übernommen und betreiben damit terrestrische Rundfunknetze in Deutschland, insbesondere auch zur Vermarktung ihres Digital-Angebots Freenet TV.

Der Bereich Freenet Energy konzentriert sich auf den Vertrieb von Strom und Gasprodukten. Schließlich befindet sich die Computerhandelskette Gravis im Besitz der freenet Group. Das neueste Produkt ist der Streaming-Dienst freenet Video, der in den direkten Wettbewerb zu Diensten wie Netflix (WKN:552484) und Amazon  (WKN:906866) treten soll.

Diese Diversifizierung ist auch nötig, denn durch die künftige 5G-Technologie ist eine grundlegende Revolution für die Geschäftsmodelle der Netzbetreiber und Serviceprovider zu erwarten. Alle Verbindungen werden dann IP-basiert abgewickelt, das klassische Vermitteln von Telefongesprächen oder Roaming-Dienste werden letztendlich kaum noch eine Rolle für den Umsatz der Mobilfunkanbieter spielen. Das gilt prinzipiell für alle Marktteilnehmer.

Beim Thema Daten ist Freenet in jedem Falle sehr gut aufgestellt, denn sie sind ebenfalls im Besitz des 12.000 Kilometer langen Exaring-Glasfasernetzes, das sie aktuell vor allem für den TV-Streamingdienst Waipu TV nutzen.

2.) Exklusiver Zugang zu allen Netzbetreibern

Trotz des vielschichtigen Geschäftsmodells ist Freenet in seinen Wurzeln nach wie vor ein Mobilfunk-Serviceprovider und dieser Bereich bildet auch heute noch das wesentliche Kerngeschäft. Das bedeutet: Freenet vermarktet unter seinen Premium-Marken Mobilcom-Debitel und Talkline sowie den No-frills-Marken klarmobil und Freenet Mobile Netzkapazitäten der drei großen Netzbetreiber Deutsche Telekom (WKN:555750), Vodafone (WKN:A1XA83) und Telefónica (WKN:A1J5RX). Interessant ist hier vor allem der Zugang zum Telekom LTE-Netz.

Diesen Zugriff hat der direkte Mitbewerber 1&1 Drillisch (WKN:554550) vor einiger Zeit verloren, als sich die Maintaler um angeblich fingierte Aktivierungen von Prepaid-Karten mit der Deutschen Telekom zerstritten. Dies führte dazu, das Mobilfunkverträge von 1&1 Drillisch heute fast ausschließlich im O2-Netz abgewickelt werden. Dessen Qualität im LTE-Ausbau wird jedoch in zahlreichen unabhängigen Tests immer wieder kritisiert.

3.) Solide Kursentwicklung und EBITDA

Wenn ich mir den Freenet-Aktienkurs im Fünf-Jahres-Chart anschaue, sehe ich eine durchgehend positive Entwicklung. Das Wertpapier notierte seit Juni 2013 nicht mehr auf dem Tiefstkurs von damals 16,43 Euro. Einen Höchststand erreichten die Büdelsdorfer im Januar dieses Jahres mit 32,22 Euro. Aktuell liegen sie bei 24,61 Euro. Das ist mit Blick auf Investoren, die zum Tiefstkurs gekauft haben, immer noch eine solide Entwicklung.

Mein Fazit zum Chart: Langfristig orientierte Anleger investieren hier in ein stabiles Wertpapier mit positiven Wachstumsaussichten. Aktuell sehe ich keine Geschäftsrisiken, die den Kurs nachhaltig negativ beeinflussen könnten. Die Freenet-Aktie zeigte in den vergangenen fünf Jahren eine fast durchgängig bessere Performance als der DAX-Benchmark.

Das EBITDA, also Ergebnis vor Zinsen und Steuern, legte zum Jahresabschluss 2017 um 23 % auf 541,2 Millionen Euro zu, wie auf Basis vorläufiger Zahlen im März mitgeteilt wurde. Dementsprechend sollten die Aktionäre mit einer Dividendenerhöhung um 0,05 Euro auf 1,65 Euro beteiligt werden.

Diese Gewinnentwicklung ist, auch bedingt durch Zukäufe, positiv. Im vergangenen Jahr erreichte der Gewinn gar einen neuen Höchststand. Die Freenet-Group macht sich in Zukunft mit ihrem breiten Marken- und Produktportfolio vor allem von den klassischen hochwertigen Laufzeitverträgen im Mobilfunk unabhängig. Meiner Meinung nach ist dies auch dringend erforderlich, denn die Karten werden spätestens neu gemischt, wenn auch in Deutschland das 5G-Netz an den Start geht.

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Björn König besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Netflix. 

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