1&1 Drillisch


WKN: 554550 ISIN: DE0005545503
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - 1&1 Drillisch-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Telekommunikationsunternehmens 1&1 Drillisch AG (ISIN: DE0005545503, WKN: 554550, Ticker-Symbol: DRI) unter die Lupe.


Es sei ein Horror-Tag für Aktionäre gewesen. Satte 28 Prozent habe die Aktie des Telekomanbieters 1&1 Drillisch am Montag verloren. Der Konzern habe aufgrund höherer Preisforderungen des Rivalen Telefónica Deutschland für den Netzzugang die Prognose massiv nach unten schrauben müssen. Nun habe Drillisch die Bundesnetzagentur angerufen - allerdings wegen der stockenden Gespräche mit den weiteren Wettbewerbern Deutsche Telekom und Vodafone.

Drillisch wolle die Deutsche Telekom und Vodafone mithilfe der Regulierungsbehörden zu neuen Verhandlungen rund um die Mitnutzung von deren Netzen bewegen. Der Konzern habe die Bundesnetzagentur in ihrer Rolle als Schiedsrichter angerufen, weil die Gespräche mit den beiden Unternehmen zu einem sogenannten "National Roaming" bisher zu keinem Ergebnis geführt hätten, habe die Tochter von United Internet am Montag mitgeteilt.

Bereits am Freitag habe Drillisch die Behörde formell in die Verhandlungen einbezogen, habe es geheißen. Gegen den dritten deutschen Mobilfunknetzbetreiber Telefónica Deutschland behalte sich Drillisch einen solchen Schritt ebenfalls vor, die Verhandlungen mit den Münchenern würden aber noch laufen.

1&1 Drillisch habe 2019 Lizenzen für die neue Mobilfunkgeneration 5G ersteigert und wolle nach eigenen Angaben ein eigenes, dann viertes Mobilfunknetz in Deutschland aufbauen. Für einen mehrjährigen Übergangszeitraum bis zur Verfügbarkeit der Frequenzen und bis zum Abschluss des Netzaufbaus benötige 1&1 Drillisch als Neueinsteiger ein "National Roaming" und damit eine Mitnutzung bereits bestehender Netze, damit Kunden flächendeckend Empfang hätten, habe es von Drillisch geheißen. Teil der Vergabebedingungen für die Lizenzen sei gewesen, dass die Bundesnetzagentur bei den Verhandlungen auf Antrag eine Schiedsrichterrolle einnehme, damit ein neuer Anbieter nicht mit zu hohen Preisforderungen vom Markteintritt abgehalten werde.

Derzeit habe 1&1 Drillisch schwer mit Preisforderungen von Telefónica Deutschland zu kämpfen, deren Netz die Firma bisher in großen Stil nutze. Am Wochenende hätten United Internet und 1&1 Drillisch daher ihre Ergebnisprognosen gesenkt.

Ob Drillisch günstigere Preise herausschlagen könne, sei zumindest fraglich. Sinkende Gewinne würden jetzt jedoch zur Unzeit kommen, nachdem der 5G-Ausbau noch viel Geld verschlingen werde. Das Chartbild habe sich bei den Aktien wieder massiv eingetrübt und sei damit auch für Trader vorerst nicht mehr attraktiv.

Anleger sollten angesichts der hohen Risiken weiter an der Seitenlinie bleiben, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär". (Analyse vom 22.09.2020)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze 1&1 Drillisch-Aktie:

Xetra-Aktienkurs 1&1 Drillisch-Aktie:
17,765 EUR +0,94% (22.09.2020, 09:37)

Tradegate-Aktienkurs 1&1 Drillisch-Aktie:
18,09 EUR +2,20% (22.09.2020, 09:52)

ISIN 1&1 Drillisch-Aktie:
DE0005545503

WKN 1&1 Drillisch-Aktie:
554550

Ticker-Symbol 1&1 Drillisch-Aktie:
DRI

Kurzprofil 1&1 Drillisch AG:

Als deutschlandweit einziger virtueller Netzbetreiber hat 1&1 Drillisch (ISIN: DE0005545503, WKN: 554550, Ticker-Symbol: DRI) über einen MBA MVNO Vertrag langfristig gesicherten Zugang zu bis zu 30 Prozent des Mobilfunknetzes von Telefónica Deutschland und kann dieses mit eigenen Produkten und Diensten nutzen. Damit hat 1&1 Drillisch eine Sonderstellung im deutschen Markt.

Mit rund 4,3 Mio. Breitband-Anschlüssen ist 1&1 Drillisch der größte alternative DSL-Anbieter in Deutschland. Die Qualität seiner Festnetz-Produkte wurde bereits mehrfach im Test des renommierten Fachmagazins connect ausgezeichnet. (Testsieg 2015/2017, 2. Platz 2016/2018).

Bei Festnetz-Anschlüssen greift 1&1 Drillisch auf Vorleister wie die Deutsche Telekom zurück und hat Zugriff auf das Glasfasernetz von 1&1 Versatel. So wird die so genannte "letzte Meile" bei VDSL/Vectoring (FTTC) primär über die Layer 2-Infrastruktur der Deutschen Telekom realisiert. Glasfaser-Anschlüsse bis in die Wohnung (FTTH) können durch die Kooperation mit City Carriern angeboten werden.

1&1 Drillisch deckt mit seinen unterschiedlichen Marken alle wichtigen Kundensegmente ab. Neben reinen Mobilfunk- und Breitband-Produkten bietet das Unternehmen seinen Kunden auch attraktive Bundle-Produkte aus Mobilfunk und Festnetz - ergänzt um Produkte wie Heimvernetzung, Online-Storage, Video-on-Demand oder IPTV.

Im Juni 2019 hat 1&1 Drillisch erfolgreich an der 5G-Auktion der Bundesnetzagentur teilgenommen und die notwendigen Frequenzen für den Aufbau eines leistungsfähigen Mobilfunknetzes ersteigert. (22.09.2020/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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