Der
Gewinn des Spezialisten f\xFCr Siliziumprodukte, Wacker
Chemie, brach im ersten Quartal binnen Jahresfrist um drei
Viertel auf 40 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen bei
seiner j\xFCngsten Konferenz mitteilte. Der Umsatz schrumpfte
um acht Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Der \xDCberschuss
geriet von zwei Seiten unter Druck: W\xE4hrend die
Verkaufspreise f\xFCr hochreines Silizium, das in Solarzellen
und f\xFCr Mikrochips verwendet wird, abst\xFCrzten, blieben die
Kosten f\xFCr Rohstoffe hoch, erkl\xE4rten die M\xFCnchner. Dabei
ist das silbergraue Halbmetall eigentlich derzeit schwer
gefragt: Die Produktionsanlagen seien voll ausgelastet,
das Unternehmen habe im ersten Vierteljahr rund 50 Prozent
mehr Reinstsilizium ausgeliefert als noch vor einem Jahr.
Doch der Preisdruck scheint enorm: Die operative Marge der
einst erfolgverw\xF6hnten Polysilizium-Sparte von Wacker
knickte um fast elf Prozentpunkte auf rund 41 Prozent ein.
W\xE4hrend sich das Gesch\xE4ft mit klassischen Chemieprodukten
wie Silikonen, Polymeren oder Kaugummi-Rohmasse
einigerma\xDFen stabil entwickelte, geriet die
Halbleiter-Tochter Siltronic erneut unter die R\xE4der. Deren
Silizium-Scheiben f\xFCr die Chipproduktion waren weniger
gefragt, und wenn, dann nur billiger. Der Umsatz ging um
gut ein Viertel zur\xFCck, operativ stand ein Verlust zu
Buche. Dennoch: Wacker-Chef Rudolf Staudigl lie\xDF sich den
Schneid nicht abkaufen. "Erfreulich ist, dass die
Kundennachfrage in vielen Gesch\xE4ftssegmenten im Verlauf
des ersten Quartals 2012 sp\xFCrbar an Dynamik gewonnen hat.
Zwar wird das gesamtwirtschaftliche Umfeld besonders im
ersten Halbjahr weiter herausfordernd bleiben, die
Talsohle scheint aber durchschritten zu sein. F\xFCr die
kommenden Monate ist das ein ermutigendes Signal", sagte
er. F\xFCr das Gesamtjahr rechne er weiterhin mit einem
Umsatz von f\xFCnf Milliarden Euro und einem deutlichen
Ergebnisknick. Die schlechten Nachrichten sind also raus,
nun k\xF6nnte es in die andere Richtung laufen.
Investoren, die auf die drei weiteren Jahresquartale bei
Wacker Chemie und eine Besserung setzen, k\xF6nnen Capped
Bonus-Zertifikate erwerben. Dazu stehen Aktienanleihen zur
Verf\xFCgung, die eher f\xFCr defensiv orientierte Anleger
geeignet sind. Beim Erwerb eines Zertifikats oder einer
Aktienanleihe sollten Anleger unbedingt auf die Bonit\xE4t
und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten achten.
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Bonus-Zertifikat |
Wacker Chemie
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Wacker Chemie
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