Wacker Chemie


WKN: WCH888 ISIN: DE000WCH8881
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13.06.19 Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf Wacke.
13.06.19 Investmentidee: Vontobel-Optionsscheine auf W.
07.06.19 Open End Turbo Long Zertifikat auf Wacker C.
10.05.19 Wacker Chemie-Calls nach Kaufsignal mit 87%.
08.05.19 Mini Future Long auf Wacker Chemie: Chance .
28.03.19 Discount Put-Optionsschein auf Wacker Chemie.
25.01.19 Bonus Cap-Zertifikat auf Wacker Chemie: Nur .
17.01.19 Fünf Verdoppler fürs Depot - Optionsscheinean.
16.10.18 Faktor-Zertifikat Long auf Wacker Chemie: Mö.
18.06.18 Wacker Chemie-Calls mit 84%-Chance bei Kur.
07.06.18 Discount Put-Optionsschein auf Wacker Chemie.
04.05.18 Endlos-Turbo Long auf Wacker Chemie: Das U.
26.04.18 Unlimited Turbo Long-Zertifikat auf Wacker Ch.
10.04.18 Wacker Chemie-Calls mit 92%-Chance bei Kur.
06.04.18 Unlimited Turbo Long-Zertifikat auf Wacker Ch.
14.03.18 Mini Future Long auf Wacker Chemie: Neue A.
15.02.18 Discount Put auf Wacker Chemie: 7 Prozent s.
14.12.17 Wacker Chemie-Calls mit 76%-Chance bei Kur.
26.09.17 Wacker Chemie-Calls mit 80%-Chance bei Kur.
31.07.17 Wacker Chemie-Calls mit Verdoppelungspotenzi.


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Meldung
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881 / WKN WCH888 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Derzeit gebe es bei ein paar konjunktursensiblen Aktien zunehmende Käufe von Mitarbeitern, besonders Covestro und Wacker Chemie hätten hier ins Auge gestochen.

Das vergangene Jahr sei am europäischen Aktienmarkt insgesamt durchwachsen gewesen, einige Werte seien jedoch außerordentlich stark gefallen, ohne dass es größere Probleme im operativen Geschäft gegeben hätte. So auch in der Chemie-Branche, der STOXX Europe 600 Chemicals etwa habe um 15,6% nachgegeben, die Covestro-Aktie gar um 49,8%, jeweils verglichen mit dem Vorjahresschlusskurs. Darüber hinaus habe es in letzter Zeit immer wieder neue Korrekturen der Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft gegeben. Zuletzt durch die Bundesbank welche bekannt gegeben habe, dass sie für das Jahr 2019 von einem schwächeren Wachstum der deutschen Wirtschaft ausginge, als bisher angenommen. Der Handelsstreit zwischen den USA und China drücke ebenfalls auf die Stimmung.

Die Chemie-Branche als zyklischer Industriezweig habe besonders seit Ende letzten Jahres einen starken Abverkauf verzeichnet, bisher hätten sich die meisten Papiere noch nicht wieder davon erholen können. Die Covestro-Aktie sei im Juni auf ihr 52-Wochentief gefallen und Wacker Chemie werde am 24. Juni aus dem MDAX in den SDAX wechseln. Covestro leide vergleichsweise stark unter dem Handelskrieg, da das Reich der Mitte einer der wichtigsten Absatzmärkte sei und die dortige Nachfrage schwächele. Auch Wacker Chemie sei in China engagiert und leide dementsprechend unter dem Handelskonflikt.

Eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Chemie-Unternehmen sei, dass es in den letzten Wochen laut Bloomberg-Daten zu massiven Eigengeschäften von Führungskräften gekommen sei. Möglicherweise halten die Firmen-Insider die Kursrückgänge für übertrieben und steigen daher ein, langfristig scheinen sie mit einer Erholung zu rechnen, so die Bank Vontobel Europe AG. Bei Wacker Chemie seien die Vorstandsmitglieder laut Geschäftsbericht verpflichtet, 15% ihres Bruttojahresbonus in Wacker-Aktien zu investieren, auf über 596.000 EUR hätten sich die Transaktionen des Managements belaufen. Das Wertpapierhandelsgesetz schreibe vor, dass Geschäfte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern veröffentlicht würden, daher seien diese Daten öffentlich zugänglich und könnten einen Anhaltspunkt über die weiteren Geschäftsaussichten durch die Unternehmensleitung geben.

Covestro sei 2015 aus Bayers Kunststoffsparte hervorgegangen und seit 2018 Mitglied im DAX. Hauptgeschäft seien Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Polymer-Werkstoffen an über 30 Standorten weltweit. Neu seien eine digitale Vertriebsplattform um Überproduktionen zu veräußern sowie ein "Flagship-Store" auf Alibaba. Außerdem solle der Fokus auf Trends wie den Klimawandel, zunehmende Mobilität und Urbanisierung gelegt werden. CEO Dr. Markus Steilemann sage dazu, "der Markt für Offshore-Windenergie etwa soll durchschnittlich um 15% pro Jahr wachsen. Bei Hybrid- und Elektroautomobilen sind es sogar 25%, bei effizienten LED-Leuchten 12%. Neben starkem Wachstum haben diese Märkte noch etwas gemeinsam: Wir beliefern sie." Er selbst zähle auch zu den großen Käufern, so habe er zuletzt am 03.06.2019 10.000 Covestro-Aktien erworben. Die tatsächliche Entwicklung bleibe jedoch abzuwarten. Der Jahresumsatz habe 2018 bei 14,6 Mrd. EUR gelegen und das Finanzergebnis habe sich auf einen Verlust von 104 Mio. EUR belaufen.

Der Familienkonzern Wacker Chemie existiere bereits seit 1914 und operiere mittlerweile weltweit. Derzeit fokussiere man sich auf vier Geschäftsfelder und bediene zum Beispiel den Solarmarkt, die Bauindustrie oder liefere Ausgangsstoffe für Farben und Lacke. Die Sparte "Biosolutions" konzentriere sich auf biotechnologisch hergestellte Produkte für die Nahrungsmittelindustrie oder Biopharmazeutika. Der Fokus der Geschäftstätigkeit liege auf der Verarbeitung von Silizium, im Gegensatz zu vielen Chemiekonzernen sei Wacker damit nur in geringem Maße vom Ölpreis bzw. von petrochemischen Rohstoffen abhängig.

Der Umsatz von Wacker Chemie habe im vergangenen Jahr bei 4,9 Mrd. EUR gelegen, wobei das operative Ergebnis (EBITDA) 930 Mio. EUR mit einer Marge von 18,7%, betragen habe. Der Investitionsfokus für die nächsten Jahre liege bei Wacker klar auf der Chemiesparte und der Entwicklung von erneuerbaren Materialien.

Beide Titel seien stark gefallen und nun fundamental günstig bewertet. Eine entscheidende Frage für Anleger bleibe, ob sich die persönliche Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Weltkonjunktur mit den Prognosen der Zentralbank-Ökonomen decke. Wenn ja, stelle sich die Frage ob ein "abkühlen" dieser schon ausreichend in den Aktien eingepreist sei. In einem optimistischen Szenario für die Weltwirtschaft könnten sich die beiden Chemie Konzerne hervorragend entwickeln. Gleichermaßen seien die Aktien auch eine Wette auf die Entwicklung des Handelskonfliktes und der chinesischen Wirtschaft, da China, laut einer aktuellen Studie von Berenberg, rund 40% der weltweiten Chemikalien nachfrage.

Die Covestro AG werde aktuell bei EUR 42,08 (12.06.2019) gehandelt. Das Jahreshoch habe bei EUR 83,98 gelegen (27.07.2018), das Jahrestief bei EUR 38,43 (03.06.2019). Bei Bloomberg würden neun Analysten die Aktie auf "buy", 16 Analysten auf "hold" und drei Analysten auf "sell" setzen. Das Zwölf-Monats-Kursziel werde aktuell auf EUR 51,52 gesetzt.

Die Wacker Chemie AG werde aktuell bei EUR 76,16 (11.06.2019) gehandelt. Das Jahreshoch habe bei EUR 130,25 gelegen (08.08.2018), das Jahrestief bei EUR 68,06 (24.05.2019). Bei Bloomberg würden sechs Analysten die Aktie auf "buy", 13 Analysten auf "hold" und drei Analysten auf "sell" setzen. Das Zwölf-Monats-Kursziel werde aktuell auf EUR 88,69 gesetzt.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Long-Zertifikat (ISIN DE000VF5YTF5 / WKN VF5YTF ) auf Wacker Chemie, Faktor 2,00. Das Papier habe einen Bewertungskurs in Höhe von EUR 74,30. Die Schwelle betrage EUR 43,09. Der anfängliche Ausgabepreis belaufe sich auf EUR 10,00. Der Geldkurs liege bei EUR 10,10. Der Briefkurs werde bei EUR 11,15 gesehen. (Stand: 13.06.2019, 09:13)

Interessant sei auch das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VF4HLX3 / WKN VF4HLX ) auf die Aktie von Wacker Chemie mit einem Cap von EUR 50,00. Die maximale Rendite betrage 4,21% und der Discount 34,05%. Der Geldkurs liege bei EUR 47,54. Der Briefkurs werde bei EUR 47,59 gesehen. Der Bewertungstag sei am 19.06.2020. (Stand: 13.06.2019, 09:12)

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 12.06.2019) (13.06.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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