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Forum BJ'S WHOLESALE CLUB INC News |
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In den USA gibt es sogenannte Warehouse Clubs. Das
Geschäftsmodell dieser Clubs ist ein relativ simple. Für z.B. 50 Dollar
pro Jahr kann man Mitglied werden und für weitere 50 Dollar ist man ein
Executive Member. Wobei man dann bis zu 2 % des Warenwerts - bei Costco
im Höchstfall 500 Dollar – zurück erstattet bekommt.
Die Warehouse Clubs bieten alles nur denkbare an. Von Lebensmittel über
Kleidung bis hin zu Versicherungen. Gemeinsam ist dem ganzen, dass die
Ware in Massen gekauft wird und ohne großes Brimborium in die
Verkaufshallen gestellt wird. Marketing Fehlanzeige. Auch spart man
sich Personal fürs Einordnen in nicht-vorhandene Regale. Im Sommer kann
es schon mal vorkommen, dass an Energiekosten gespart wird und das
Tageslicht ausreichen muss. D.h. dass diese Clubs recht niedrigpreisig
sind. In den USA gibt es so z.B. die Price Clubs, die 1976 in San Diego von Sol und Robert Price gegründet wurden. Auch gibt es die Sam’s Club, die Wal-Mart Gründer Sam Walton ins Leben rief. Die größte Warehouse Club Gruppe weltweit gemessen am Umsatz ist Costco Wholesale. Costco ist der fünftgrößte Einzelhändler der USA. Die Kette, die mittlerweile 556 Läden umfasst, davon 405 in den Vereinigten Staaten, wurde 1983 von James Sinegal und Jeffrey Brotman in Seattle gegründet. BJ’s Wholesale Club Inc. gehört ebenfalls zu dieser Sorte von Läden und hat nun seine Zahlen für das 2. Quartal vorgestellt. Dabei fielen die Umsätze um -5,2 % auf 2,5 Mrd. Dollar. Der Gewinn ging um -3,9 % auf 35,1 Mio. Dollar zurück. Die Bruttomarge ist von 9,6 % auf 10,9 % gestiegen. Ähnlich erging es letzte Woche Sam’s Club. Dort ist der Gewinn um -5 % auf 419 Mio. Dollar zurückgegangen. Und auch die Umsätze waren mit -3,2 % und 11.91 Mrd. Dollar rückläufig. Wobei man den Preisverfall bei Benzin und Diesel und bei Lebensmittel dabei berücksichtigen muss. Während Sam’s sich keine Prognose zutraut, hat BJ’s seine Gewinnerwartungen erhöht. Und so kann man wohl festhalten, dass der US-Konsum im unteren Billig-Segment doch relativ stabil ist und die nörgelnden Berichte um die US-Konsumer doch etwas an den Haaren herbeigezogen sind. Sicherlich ist der Konsum in den USA schwach. Aber insgesamt scheint sich der auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren. Was ein weiteres Indiz für ein Auslaufen der Rezession in den Vereinigten Staaten wäre. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und hohe Renditen. Ihr Norbert Lohrke |