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WKN: 784686 ISIN: DE0007846867
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Mannheim (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von MIDAS Research, Thomas Schießle, stuft die Aktie von VISCOM (ISIN DE0007846867 / WKN 784686 ) nach wie vor mit "halten" ein.


Bereits das Geschäftsjahr 2008 sei für Viscom als europäischem Marktführer für automatische optische Inspektionssysteme in der Elektronik- und Autozulieferindustrie nicht so wie erwartet verlaufen.

Durch die ab Spätherbst 2008 drastisch verringerte Produktion in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie - einem der wichtigsten Kundensegmente des hannoverschen Prüfsystemherstellers - sei es im 4. Quartal 2008 mit -52% auf EUR 8,7 Mio. zu massiven Umsatzeinbußen gekommen. In Summe und durch das starke erste Halbjahr habe im Gesamtjahr 2008 der Umsatzrückgang aber auf 4% (EUR 49,9 Mio.) begrenzt werden können; die wichtigsten Konkurrenten hätten dagegen teils zweistellig verloren. Der bis in das dritte Quartal verfolgte Expansionskurs sowie der schwache US-Dollar und die damit verbundenen geringen Margen - vor allem in Asien - hätten dennoch ihren Tribut gefordert: die EBIT-Marge sei auf Jahresbasis auf -3,2% (Vj.: 8,6%) abgesackt.

Absolut habe das EBIT einen Wert von EUR -1.6 Mio. (Vj.: EUR 4,5 Mio.) erreicht, denn die eingeleiteten Kostensenkungen hätten nicht so schnell wirken können. Die Reduzierung des bzw. Wertberichtigungen im Working Capital hätten 2008 knapp EUR 8 Mio. an Mitteln freigesetzt - und damit deutlich mehr als der Gesamtjahresverlust von EUR 1,7 Mio. (2007: Gewinn von EUR 3,6 Mio.) "gekostet" habe. Die MIDAS-Gewinnschätzung 2009 gehe von einem leicht erhöhten EPS-Verlust von EUR -0,21/Aktie aus, was für den Cashflow auf Jahresbasis 2009 eine "rote Null" bedeuten könnte.

Unterdessen sollte nach Meinung der Analysten eine Kostenbasis erreicht werden, von der aus eine ab 2010 steigende Nachfrage wieder zu einer positiven EBIT-Marge führen könnte. An ein solches Szenario glaubt die Börse angesichts einer Umsatz- und Buchwertbewertung (2009e) von ca. 60% bzw. 30% allerdings wohl (noch) nicht.

Die Orders im deutschen Maschinenbau seien nach Angaben von Thomas Schießle, Analyst von MIDAS Research, in den ersten Monaten 2009 um über 40% eingebrochen. Auch für die kommenden Monate scheine das die Marschzahl zu sein, der sich Viscom stellen müsse. Die MIDAS-Schätzung gehe im ersten Halbjahr von einer ausgeprägt und zunehmend rückläufigen Produktion gegenüber dem Vorjahresniveau aus. Die Analysten würden im ersten und noch zweiten Quartal 2009 deutliche Verluste erwarten.

Dass die nächste Auto-Generation mit neuen Technologien fahren müsse, sei Allgemeinplatz. Dass dafür - wie jetzt bei Daimler - privates Geld fließe, sei ein gutes Zeichen! Denn die Zulieferindustrie habe nicht den längsten Atem. Wann aber genau in der Elektronikindustrie sowie bei Automobilherstellern und -zulieferern der aktuelle Investitionsstopp beendet sein werde, sei aktuell nicht erkennbar. Eine seriöse Finanzprognose sei dem Management vor diesem Hintergrund nicht möglich. Im technologischen Vorsprung sehe man bei Viscom unverändert die Grundlage für Marktanteilsgewinne in der Zukunft. Service und Dienstleistungen sollten gleichzeitig einen größeren Stellenwert bekommen. Dies sei durchaus sinnvoll, denn wichtige Konkurrenten wie Agilent oder Orbotech würden aktuell ganze Produktfamilien an optischen Prüfsystemen einstellen. Damit würden sich für Viscom nach Angaben der Analysten auch jede Menge Chancen auftun, einem Unternehmen, das im übrigen über freie Finanzmittel in Höhe von EUR 26 Mio. verfüge, fast schuldenfrei sei und dessen Bilanz bei einer Summe von EUR 65 Mio. eine Eigenkapitalquote von 87% aufweise.

Die Analysten von MIDAS Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Viscom zu halten. (Analysevom 15.04.2009) (15.04.2009/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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