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WKN: 747206 ISIN: DE0007472060
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Wirecard-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Wirecard AG (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, NASDAQ OTC-Ticker-Symbol: WRCDF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.


Es scheine wie ein Sumpf: Der Wirecard-Skandal sei längst noch nicht aufgearbeitet. Zuletzt sei die Finanzaufsicht BaFin in den Fokus der Ermittler geraten. Die Staatsanwaltschaft gehe bereits dem Verdacht auf Insiderhandel in der Behörde vor, Chef Felix Hufeld und Vize Elisabeth Roegele hätten gehen müssen. Nun prüfe der Staatsanwalt weitere Vorwürfe.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft gehe neuen Vorwürfen nach und habe eine "Vorprüfung" bei der Finanzaufsicht begonnen. Informationen seien eingefordert worden, habe ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gesagt. Es gehe um die Frage, ob die BaFin ihren Aufsichtspflichten nachgekommen sei.

Hintergrund seien Anzeigen von mehreren Wirecard-Aktionären. "Wir haben mehrere Briefe von betroffenen Bürgern erhalten, in denen um Ermittlungen gegen namentlich nicht genannte BaFin-Angestellte gebeten wurde", so der Sprecher gegenüber Reuters.

Außerdem verlange die Staatsanwaltschaft Auskünfte von einer weiteren Bundesbehörde sowie einer Privatbank. Details habe der Sprecher nicht genannt. Eine BaFin-Sprecherinhabe gesagt, es habe keine Durchsuchung durch die Staatsanwaltschaft gegeben, der Behörde sei lediglich ein Auskunftsersuchen überreicht worden.

Die Finanzaufsicht sei im Zusammenhang mit dem Bilanzskandal bei Wirecard in die Kritik geraten. Das frühere DAX-Unternehmen habe im Juni 2020 Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt und in der Folge Insolvenz angemeldet - insgesamt könnte es nach Ermittlungen der Münchener Staatsanwaltschaft um mehr als drei Milliarden Euro gehen. Weil dies jahrelang unentdeckt geblieben sei, stehe neben Wirtschaftsprüfern auch die BaFin in der Kritik.

Die Commerzbank habe in der vergangenen Woche die Frankfurter Dependance der britisch-australischen Großkanzlei Ashurst damit beauftragt, eine Schadensersatz-Klage gegen den Wirtschaftsprüfer Ernst & Young (EY) vorzubereiten.

Wirecard-Aktionäre hätten Strafanzeigen erstattet. Sie würden der Behörde vorwerfen, sie habe ihre Aufsichtspflichten verletzt. Zum anderen gehe es um die möglicherweise strafbare Verletzung von Insiderwissen.

BaFin-Chef Felix Hufeld und Vizechefin Elisabeth Roegele hätten abtreten müssen, nachdem der Verdacht aufgekommen sei, ein BaFin-Mitarbeiter könnte dank Insiderwissen mit Wirecard-Papieren Geschäfte gemacht haben. Die Aufsicht habe wegen des Verdachts des Insiderhandels einen Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart angezeigt.

Die Bundesregierung habe am Mittwoch die angekündigte Reform der BaFin auf den Weg gebracht. Unter anderem solle die Behörde künftig mit verdeckten Testkäufen überprüfen, ob Kunden ausreichend beraten würden, bevor sie Finanzprodukte kaufen würden. Zugleich solle die Aufsichtsstruktur der BaFin effizienter werden, der Präsident solle mehr Kompetenzen bekommen.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) habe eine umfassende Reform der BaFin angekündigt. Unter anderem solle sie mit Experten für Wirtschaftsprüfung und Bilanzanalyse verstärkt werden. Eine so genannte Fokusaufsicht solle die Kontrolle über komplexe Unternehmen aus einer Hand übernehmen. Um selbst Sonderprüfungen durchführen zu können, solle die BaFin zudem eine Taskforce mit besonders ausgebildeten Spezialisten bekommen.

Die Wirecard-Aktie dümple derweil weiterhin im Insolvenz-Nirwana um die Marke von 40 Cent.

Der Skandal um Wirecard ziehe immer weitere Kreise und immer mehr Beteiligte mit in den Abgrund. Wer als Anleger Geld mit Wirecard verloren habe, zum Beispiel weil er auf das Testat von EY vertraut habe, für den könnten die Ermittlungen auch positive Auswirkungen haben. Mit jeder Skandalmeldung steigen die Chancen auf Schadensersatz, wenn potenziell Haftende Fehler erkennen lassen, so Martin Mrowka von "Der Aktionär". (Analyse vom 24.02.2021)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Wirecard-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Wirecard-Aktie:
0,4101 EUR -1,09% (24.02.2021, 20:16)

ISIN Wirecard-Aktie:
DE0007472060

WKN Wirecard-Aktie:
747206

Ticker-Symbol Wirecard-Aktie:
WDI

NASDAQ OTC-Ticker-Symbol Wirecard-Aktie:
WRCDF

Kurzprofil Wirecard AG:

Die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, NASDAQ OTC-Ticker-Symbol: WRCDF) ist einer der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von Outsourcing- und White-Label-Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr. Wirecard unterstützt Unternehmen dabei, elektronische Zahlungen aus allen Vertriebskanälen anzunehmen. Über eine globale Multi-Channel-Plattform stehen internationale Zahlungsakzeptanzen und -verfahren mit ergänzenden Lösungen zur Betrugsprävention zur Auswahl.

Für die Herausgabe eigener Zahlungsinstrumente in Form von Karten oder mobilen Zahlungslösungen stellt die Wirecard Gruppe Unternehmen die komplette Infrastruktur inklusive der notwendigen Lizenzen für Karten- und Kontoprodukte bereit.

Am 25.06.2020 stellte das Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. (24.02.2021/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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