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WKN: 747206 ISIN: DE0007472060
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Wirecard-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Wirecard AG (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, NASDAQ OTC-Ticker-Symbol: WRCDF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.


Das milliardenschweren Debakel bei Wirecard sei zwar nach bisherigen Erkenntnissen in erster Linie auf den großangelegten Betrug einzelne Top-Manager zurückzuführen, doch auch Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfer hätten bei alldem keine gute Figur gemacht. Bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, die fast zehn Jahre lang die Bilanzen des einstigen DAX-Konzerns testiert habe, habe das jetzt Konsequenzen.

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY wechsle ihre Deutschland-Spitze aus. Hubert Barth, seit 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung des in Stuttgart ansässigen Deutschland-Ablegers von EY, werde künftig eine neue Rolle übernehmen, habe es am Donnerstag in einer Mitteilung geheißen. Barths Nachfolge würden Henrik Ahlers, bisher schon Mitglied der Geschäftsführung, und Jean-Yves Jégourel als Doppelspitze antreten.

Zu Gründen von Barths Abberufung habe sich das Unternehmen nicht im Detail geäußert. Mehrere Medien hätten berichtet, der Abgang sei auch eine Konsequenz aus dem Wirecard-Skandal, der im Sommer seinen Lauf genommen habe. EY habe das unkommentiert gelassen, habe aber mitgeteilt, man sei sich des Vertrauensverlustes bewusst, der dadurch entstanden sei. "Es ist oberste Priorität von EY, zur Aufklärung des Falles Wirecard beizutragen und verloren gegangenes Vertrauen wieder herzustellen."

EY habe die Bilanzen des mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleisters von 2009 bis 2018 geprüft und abgesegnet - lediglich für den Abschluss des Geschäftsjahres 2019 habe die Gesellschaft das Testat verweigert. Laut Münchner Staatsanwaltschaft seien die Wirecard-Bilanzen aber spätestens seit 2015 manipuliert gewesen. EY sei nun mit dem Vorwurf konfrontiert, nicht genau genug geprüft zu haben und dem Schwindel aufgesessen zu sein.

Dieser Umstand habe zu einem enormen Imageschaden geführt. Zudem drohe eine Flut an Schadenersatzklagen von geprellten Aktionären und Gläubigern, die EY Versäumnisse vorwerfen würden. Ihr Schaden gehe in die Milliarden, bei Wirecard selbst dürfte nach der Insolvenz und der laufenden Abwicklung allerdings bestenfalls noch ein Bruchteil davon zu holen sein. Zu den Klägern gegen EY gehöre nach Medienberichten auch die Commerzbank.

Der Berliner Anlegeranwalt Wolfgang Schirp habe am Donnerstagmittag Barths Rücktritt begrüßt. "EY gesteht sich damit offenbar zumindest teilweise die Schuld am Wirecard-Skandal ein." Schirp habe als erster Schadenersatzklagen gegen EY im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal vor dem Landgericht Stuttgart eingereicht. Eine erste mündliche Verhandlung solle es Mitte Juni geben.

Die juristische und politische Aufarbeitung des Wirecard-Skandals schreite voran und fordere inzwischen personelle Konsequenzen. So müssten auch Edgar Ernst, Präsident der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR), sowie BaFin-Chef Felix Hufeld und dessen Vize Elisabeth Roegele ihren Hut nehmen. Die BaFin sei längst auch ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.

Für die Wirecard-Aktie sei all das allerdings kaum noch relevant. Sie taumele mit Kursen um 40 Cent in Richtung Bedeutungslosigkeit. (Analyse vom 25.02.2021)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Wirecard-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Wirecard-Aktie:
0,4011 EUR -3,23% (25.02.2021, 15:44)

ISIN Wirecard-Aktie:
DE0007472060

WKN Wirecard-Aktie:
747206

Ticker-Symbol Wirecard-Aktie:
WDI

NASDAQ OTC-Ticker-Symbol Wirecard-Aktie:
WRCDF

Kurzprofil Wirecard AG:

Die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, NASDAQ OTC-Ticker-Symbol: WRCDF) ist einer der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von Outsourcing- und White-Label-Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr. Wirecard unterstützt Unternehmen dabei, elektronische Zahlungen aus allen Vertriebskanälen anzunehmen. Über eine globale Multi-Channel-Plattform stehen internationale Zahlungsakzeptanzen und -verfahren mit ergänzenden Lösungen zur Betrugsprävention zur Auswahl.

Für die Herausgabe eigener Zahlungsinstrumente in Form von Karten oder mobilen Zahlungslösungen stellt die Wirecard Gruppe Unternehmen die komplette Infrastruktur inklusive der notwendigen Lizenzen für Karten- und Kontoprodukte bereit.

Am 25.06.2020 stellte das Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. (25.02.2021/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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