SAP


WKN: 716460 ISIN: DE0007164600
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27.05.16 SAP, Vonovia, ProSieben – viele Gemeinsamkei.
27.05.16 SAP: Befreiungsschlag
27.05.16 SAP: Dezemberhoch im Visier
20.05.16 Bearishe Kerze bei SAP: Put mit Verdoppelun.
13.05.16 Apple und SAP: Das war SO nicht zu erwart.
12.05.16 SAP: Joint Venture klingt spannend!
10.05.16 SAP-Calls mit 122%-Chance bei Erreichen des.
06.05.16 Apple und SAP wollen kooperieren / Gerüchte.
06.05.16 SAP, Bayer, Siemens – kein Wonnemonat Mai
27.04.16 SAP: Na das klingt doch hervorragend!
27.04.16 SAP: Was passiert hier gerade?
21.04.16 SAP liefert Zahlen – Gewinnsteigerung!
20.04.16 SAP nach den Zahlen: 114%-Chance bei Kurs.
18.04.16 SAP Short: 50-Prozent-Chance
18.04.16 SAP: rasante Fortschritte?
15.04.16 Protect Anleihe auf BMW/SAP/Henkel mit 6,8.
14.04.16 SAP: gibt es hier GRUND zur Freude?
08.04.16 SAP: Details zur Dividende
06.04.16 SAP-Inline-Optionsscheine mit 32%-Chance in z.
31.03.16 Daimler/SAP/BASF-Anleihe mit 4%-Chance


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Meldung
Die Volatilität ist nach dem wieder gefallen – auf eine Monatstief bei rund 20 Prozent. Daher sind die im ersten Teil der Optionsschein-Analyse ( nachzulesen) genau diese Papiere wieder interessant. Denn im aktuellen Umfeld sind sie durch die gesunkene Volatilität vergleichsweise günstig und eigenen sich für ein strategisches Investment. Auch für die Absicherung sind Optionsscheine in Form von Puts das richtige Instrument. Kein Wunder also, dass Optionsscheine nicht nur vor fast 30 Jahren die Anleger brennend interssiert haben und die ersten gedeckten Optionsscheine auf eine rege Nachfrage gestoßen sind.

Als Auswahlkriterium dient damals wie heute die und die ist bei , und am niedrigsten von allen DAX-Aktien. Hier lohnt also der Einsatz von Optionsscheinen, auch weil die aus den Optionsscheinen heraus berechnete implizite Volatilität niedriger ist als die tatsächliche Schwankungsbreite der Aktien. Daher haben wir für den kurzfristigen Einsatz drei attraktiv bewertete Call-Optionsscheine für leicht steigende Kurse herausgesucht:

SAP –

Vonovia –

ProSiebenSat.1 –

Ausführliche Erläuterungen zu Optionsscheinen und weiteren Produkten finden Sie in der

Diese drei Unternehmen waren allerdings noch nicht im DAX als die Optionsschein-Erfolgsstory im Jahr 1989 begann. In den Folgejahren trat der gedeckte Optionsschein, also der „Covered Warrant“ seinen Siegeszug an. Im Unterschied zum klassischen Optionsschein gab es hier keine Optionsanleihe. Die Nachfrage nach diesen “neuen” Optionsscheinen war groß: Viele Anleger suchten nach einer Möglichkeit überproportional an der damaligen Hausse zu verdienen. Denn die Euphorie nach der politischen Wende war auch an den Kapitalmärkten ablesbar. So verzeichnete der DAX eine beeindruckende Aufwärtsbewegung. Das Jahr 1989 bescherte dem zu diesem Zeitpunkt noch jungen Index ein Plus von rund 35 Prozent, obwohl es im Oktober 1989 bekanntlich zu einem Börsencrash kam, der das Marktbarometer binnen Tagesfrist um knapp 13 Prozent hat abfallen lassen.

Rückschlag locker weggesteckt

Doch davon ließen sich die Optionsscheinanleger und die schon zu diesem Zeitpunkt als Emittenten bezeichneten Anbieter dieser Produkte nicht abhalten. Denn schnell wurde erkannt, dass nicht nur die chancenorientierte Anlage auf den DAX oder für den Anleger von Interesse sind. So kamen immer mehr Basiswerte hinzu. Insbesondere der Währungssektor brachte den Anlegern neue Möglichkeiten. So konnten beispielsweise Wechselkursverhältnisse der D-Mark zum US-Dollar, zum Yen, zum Schweizer Franken oder der Italienischen Lira via Optionsschein gehandelt werden. Aber auch Optionsscheine auf Rohstoffe und Zinsen waren relativ zeitnah verfügbar. Dafür verschwand der Name „Covered“ immer mehr in den entsprechenden Produktbeschreibungen. Der „Covered Warrant“ wurde im Sprachgebrauch einfach zum Optionsschein oder Warrant.

Dies war in der Vor-Internet-Zeit allerdings keine leichte Aufgabe. So gehörte es zum Angebot der Citi, die Kurse der entsprechenden Papiere beispielsweise via Fax-Abruf oder Telefon-Computer dem Anleger zur Verfügung zu stellen. Das damalige BTX-System lieferte Citi-Kurse schon im Jahr 1992 nahezu in Real-Time. Schnell wurde der Teletext als Medium genutzt, welcher dem Anleger relevante Informationen kostenlos lieferte. Im Jahr 1994 ergänzte dann ein kostenloses Kunden-Magazin das umfangreiche Service-Angebot.

Aufklärung nicht so einfach

Der Derivate-Markt entwickelte sich zügig weiter. So kam schon im Jahr 1990 das erste klassische Index Zertifikat auf den Markt. Vorher standen technologische Weiterentwicklungen an, wie beispielsweise bei der Citi. So wurde 1995 mit CATS-OS (Citi Automated Trading System) die erste und damit älteste außerbörsliche Handelsplattform ins Leben gerufen. Zum Start wurden über diese Plattform ausschließlich die Optionsscheine gehandelt. Im Laufe der Zeit wurde CATS-OS zur offenen Plattform und die Papiere anderer Emittenten wurden ebenfalls darüber handelbar. Und es kamen auch weitere Wertpapiere (vor allem Aktien) hinzu. Längst wurde CATS-OS auch von vielen Privatanlegern rege genutzt. Noch heute ist die kontinuierlich erweitere und verbesserte Handelsplattform im Einsatz und mehr als 100 Banken rund um den Erdball sind an das System angeschlossen.

Blütezeit um 2000

Der Zertifikate-Markt erlebte dann nach der Jahrtausendwende seine Blütezeit. Denn zunächst bestimmte die Euphorie rund um die New Economy das Geschehen an den Kapitalmärkten, es wurden absurde Preise bezahlt und mancher hätte sich im Nachhinein wohl gewünscht, einen ebenso absurd scheinenden DAX-Put erworben zu haben. Denn der Weg von 8.000 bis 2.200 war lang. Als sich ┬ádie Begeisterung auf heftige Weise legte, suchten Anleger nach Anlagealternativen mit geringerem Risiko, beispielsweise mit Discountzertifikaten. Doch auch danach galt und gilt – auch wenn Optionsscheine oft totgesagt wurden – mit ihrer Ausgestaltung ohne Knock-out-Barriere sind sie für viele eine gute Sache und auch wir greifen gerne auf Scheine zurück, wenn das Umfeld stimmt. Umfeld bedeutet für uns vor allem Volatilitätseinfluss. Ist die Vola zu hoch, schauen wir uns eher bei Discountzertifikaten um, ist sie niedrig, sind Puts oder Calls sehr attraktiv. Deshalb gehört der bei uns auch zum täglichen Werkzeug.


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