Aurelius Equity Opportunities SE & CO KGaA


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Meldung

Der Fall Wirecard schockierte die Börsenwelt gewaltig und zog auch noch politisch große Wellen nach sich. Es war ein Bilanzskandal in einer Dimension, wie man ihn zuvor noch nicht gekannt hatte. Erstmals war ein großer DAX-Konzern betroffen.

Dabei treten Bilanzskandale, Betrügereien oder ähnlich unschöne Dinge in der Wirtschaftswelt gar nicht mal so selten auf. So gab es im Jahr 2017 mit Steinhoff einen großen weltweit aktiven Möbel- und Haushaltswarenhändler, der gleich mehrere Geschäftsberichte korrigieren musste.

Im Jahr 2001 sorgt der Fall Enron in Amerika für große Aufregung. Der amerikanische Energiehandelsriese, der unerwartet in die Pleite schlitterte, täuschte Investoren, Mitarbeiter sowie zahlreiche Stakeholder über Jahre hinweg. Hierzu nutzte der Konzern ein unübersichtliches Geflecht von mehr als 2.000 Partnerfirmen.

Auch der Worldcom-Skandal erschütterte ein Jahr später das Vertrauen der Investoren. Der damalige Firmenchef, Bernie Ebbers, lieh sich vom eigenen Unternehmen 366 Mio. US-Dollar, um damit Verluste aus persönlichen Spekulationsgeschäften zu decken. Um den Kursrutsch der Aktie zu bremsen, korrigierte er den Gewinn gleich noch um elf Milliarden US-Dollar nach oben.

Bilanzskandale in Deutschland

Auch in Deutschland gibt es eine Vielzahl von Bilanzskandalen, die am Ende zu einem Unternehmenszusammenbruch führten. Als Beispiele seien hier nur die S&K Gruppe im Jahr 2013, die Heros Unternehmensgruppe im Jahr 2006, Comroad in 2002 oder FlowTex im Jahr 2000 genannt.

Wie man gut erkennen kann, gehört Betrug leider zur Wirtschaft dazu. Glücklicherweise wird der mehr als überwiegende Teil der Wirtschaft aber von ehrlichen Menschen geführt.

Dennoch sollte man nie zu sehr auf Fakten fokussiert sein. Winston Churchill würde vielleicht sagen: „Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.“

Die nächsten Wirecards?

Es stellt sich nun die Frage, welche Aktien als Nächstes an der Reihe sein könnten. Im Internet findet man hier schnell ein paar Titel, die ich heute mal vorstellen möchte.

Tesla (WKN: A1CX3T): Auf Fool.de erschien Anfang Oktober ein Artikel, der einen Zusammenhang zwischen der Geschichte von Wirecard und Tesla herstellt. Zugegeben, der Artikel liest sich ein wenig wie eine Science-Fiction-Geschichte. Er könnte dennoch interessant sein für Anleger.

Grenke (WKN: A161N3): Die letzten Vorwürfe der Bilanzfälschung an ein deutsches Unternehmen gingen an den Finanzdienstleister Grenke. Das Unternehmen mit Sitz in Baden-Baden ist im MDAX notiert und ein Leasinganbieter von Produkten der Bürokommunikation.

Das Unternehmen wurde in einem 64-seitigen Research-Bericht stark beschuldigt. Von Vetternwirtschaft, Bilanzmanipulation sowie Beihilfe zur Geldwäsche war die Rede.

Kritisch muss man hierbei sehen, dass das Research von Viceroy Research erstellt wurde, hinter dem mit Fraser Perring ein US-Leerverkäufer steht. Es existiert somit ein starker Interessenkonflikt. Die Krux: Bereits bei Steinhoff und Wirecard traf das umstrittene Researchhaus voll ins Schwarze.

Was am Ende wirklich an den Vorwürfen dran ist, wird wahrscheinlich am Ende wieder die Zeit zeigen. Dennoch scheint es nicht ganz so schlimm zu sein wie bei Wirecard, denn fast 80 % der liquiden Mittel befanden sich zum 30.06.2020 auf Konten der Deutschen Bundesbank und wurden bestätigt. Was bleibt, ist ein herber Beigeschmack.

Aurelius (WKN: A0JK2A): Vorwürfe bezüglich der Bilanzmanipulation gab es auch bei dem Münchner Beteiligungsunternehmen Aurelius. Anfang des Jahres 2020 wurde ein Research von Ontake Research öffentlich, in dem dem Management vorgeworfen wurde, die eigenen Beteiligungen sowie den operativen Gewinn zu hoch anzusetzen.

Was am Ende an diesen Gerüchten wirklich dran ist, werden wir wahrscheinlich erst in der Zukunft wirklich erfahren. Fakt ist aber schon jetzt, dass sich der Aktienkurs bis heute nicht von der Verkaufswelle erholt hat.

The post Sind dies die drei nächsten Wirecards? Psst …Tesla ist auch dabei! appeared first on The Motley Fool Deutschland.

Die skandalfreie Alternative zu Wirecard

Wirecard hat das Vertrauen der Anleger verspielt. Trotz vielversprechendem Geschäftsmodell hat es sich in eine große Krise geführt.

Die meisten übersehen, dass es ein skandalfreies Unternehmen aus den Niederlanden gibt, das mit großem Erfolg die Finanzwelt mit seinen stark nachgefragten Dienstleistungen in der Zahlungsabwicklung erobert. Unsere Analysten schätzen seine Zukunftschancen als sehr gut ein. The Motley Fool hat einen kostenlosen Sonderbericht zusammengestellt, der die wichtigsten Informationen zu diesem Unternehmen liefert.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

Motley Fool Deutschland 2020

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