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WKN: 604611 ISIN: DE0006046113
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Meldung
Münster (www.aktiencheck.de) - Biofrontera-AktienAnalysevon Analyst Holger Steffen von SMC Research:

Holger Steffen, Aktienanalyst von SMC Research, stuft in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Biotech-Unternehmens Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113, WKN: 604611, Ticker-Symbol: B8F) von "buy" auf "speculative buy" herab.


Mit einem sehr starken Schlussquartal 2019 habe Biofrontera ein Ausrufezeichen gesetzt. In den letzten drei Monaten des letzten Jahres hätten die Erlöse nach vorläufigen Zahlen um rund 84 Prozent auf ca. 12,1 Mio. Euro gesteigert werden können, so dass der Umsatz im Gesamtjahr um knapp 50 Prozent auf 31,1 bis 31,4 Mio. Euro vorangekommen sei. Wachstumstreiber seien einmal mehr die USA gewesen, wo der Q4-Umsatz sogar mehr als verdoppelt worden sei.

Auch wenn der Absatz durch Vorzieheffekte im Vorfeld einer sechsprozentigen Preiserhöhung für Ameluz zum 1. Januar 2020 etwas verzerrt worden sei, sei diese Dynamik beachtlich. Denn noch im Herbst habe das Management für das dritte Quartal einen Rückgang der US-Umsätze berichtet und diesen mit einigen Wettbewerbsnachteilen begründet, deren Beseitigung zwar bereits eingeleitet worden sei, aber noch bis 2021 dauern dürfte. Dazu gehöre vor allem die Beschränkung der Erstattung für Ameluz auf lediglich eine Tube pro Anwendung, zu deren Überwindung eine Zulassungserweiterug erforderlich sei.

Die trotzdem erzielten Absatzerfolge würden verdeutlichen, dass der Trend zu weiteren Marktanteilsgewinnen zulasten suboptimaler Therapien dank der überlegenen Wirksamkeit von Ameluz und des mittlerweile aufgebauten großen Vertriebsapparats anhalte. Die Beseitigung der Wettbewerbsnachteile ab 2021 und die mögliche Zulassung für die Indikation Basalzellkarzinom im Jahr 2022 sollten für weiteren Rückenwind in den USA sorgen. In Europa rechne Steffen darüber hinaus mit einer weiteren Marktdurchdringung der Tageslichttherapie, insbesondere in Deutschland, wovon Biofrontera ebenfalls stark profitieren sollte.

Insgesamt biete sich damit ein positives Bild, obwohl es aktuell, trotz des starken vierten Quartals, immer noch eine etwas erhöhte Unsicherheit bezüglich des kurzfristigen Wachstumspotenzials in den USA gebe. Auch die langwierigen Rechtsstreitigkeiten mit dem US-Konkurrenten DUSA und dem Großaktionär Deutsche Balaton würden nicht unerhebliche Risikofaktoren darstellen.

Aus der in dem Modell des Analysten unterstellten Fortsetzung des dynamischen Wachstumstrends, der nach dem weitgehend abgeschlossenen Aufbau der Organisations- und Vertriebsstrukturen nun zu einer deutlichen Margenverbesserung führen sollte, resultiere aktuell ein fairer Wert von 7,60 Euro je Aktie. Dieser liege wegen des Roll-over-Effekts nach der Umstellung auf das Basisjahr 2020 und einer Anhebung der Schätzungen in Reaktion auf das starke Schlussquartal deutlich über der letzten Taxe des Analysten (6,60 Euro).

Da dem Kurspotenzial unverändert relativ hohe Prognoserisiken gegenüberstehen, lautet unser Urteil nach wie vor "speculative buy", so Holger Steffen, Aktienanalyst von SMC Research. Das Kursziel werde von 6,60 Euro auf 7,60 Euro erhöht. (Analyse vom 06.02.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Biofrontera-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Biofrontera-Aktie:
5,16 EUR +1,18% (06.02.2020, 09:50)

Tradegate-Aktienkurs Biofrontera-Aktie:
5,18 EUR +0,78% (06.02.2020, 10:20)

ISIN Biofrontera-Aktie:
DE0006046113

WKN Biofrontera-Aktie:
604611

Ticker-Symbol Biofrontera-Aktie:
B8F

Kurzprofil Biofrontera AG:

Die Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113, WKN: 604611, Ticker-Symbol: B8F) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Entwicklung und den Vertrieb von Medikamenten und medizinischen Kosmetika zur Behandlung und Pflege bei Hauterkrankungen spezialisiert ist. Biofrontera's wichtigstes Produkt ist Ameluz®, ein verschreibungspflichtiges Medikament, das in zunächst in Europa und jetzt auch in den USA zur Behandlung von milder und moderater Aktinischer Keratose (oberflächlicher Hautkrebs) mit photodynamischer Therapie (Lichttherapie) zugelassen ist. Biofrontera ist das erste deutsche pharmazeutische Startup-Unternehmen, das eine zentralisierte europäische und nun auch eine US-Zulassung für ein selbst entwickeltes Medikament erhalten hat.

Zusätzlich vermarktet das Unternehmen die Belixos® Dermokosmetikserie. Die Belixos® Produkte, eine Creme, ein Gel und ein Kopfhauttonikum, enthalten Kombinationen aus pflanzlichen Aktivstoffen, lindern Juckreiz und Rötungen und dienen der regenerierenden Pflege bei chronischen Hautleiden wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. Das Belixos® Protect, eine regenerierende Tagespflege bei sonnengeschädigte Haut, ergänzt diese Produktserie. Alle Produkte sind über Amazon und in Apotheken erhältlich.

Die Biofrontera-Gruppe wurde 1997 von Prof. Dr. Hermann Lübbert, dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, gegründet und hat seinen Firmensitz in Leverkusen, Deutschland. (06.02.2020/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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