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COMMERZBANK kaufen Kz. 28 €



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2 7926.  Rette sich wer kann 4742 Postings, 5448 Tage naivus 01.03.09 17:49
 
Es wird wieder Nacht, und der Weltuntergang naht ;-)

Frage mich nur
ariva.de

Wer kauft die vielen Aktien unter 3€, obwohl die Nachricht schon am Freitag verkündet wurde und nichts neues verheißt :-)  
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  7927.  7919.Sommer 5700 Postings, 3861 Tage Gundobad 01.03.09 17:56
 
Sehe auch blau für den Sommer (4 plus X), kann mir aber nicht vorstellen,daß der Staat so schnell rausgeht.Der Obernullbock lässt sich ja gerne rausschicken(in alle 4 Himmelsrichtungen),von daher bleibt der Staat bei der Coba schön drin und auch der Blessing wird so schnell nicht ausgesiebt werden.     AG-Filter: Commerzbank
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  7928.  naivus 5101 Postings, 4370 Tage Andreito 01.03.09 17:57
 

 

so toll siehts nicht aus... der intradaychart sagt nichts aus, schau dir mal den 3 monatschart an der sagt fingerweg! das tief wird nochmal getestet, wenn die unterstuetzung nicht haelt gehts erstmal noch tiefer, also unter 2,50 euro.


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  7929.  Man kann sich über 4742 Postings, 5448 Tage naivus 01.03.09 18:29
 
Charts streiten!
Tatsache bleibt das am 20.01.09 die Lage noch viel schlimmer aussah, und trotzdem stieg die Coba im Anschluß bis auf knapp 4€!

ariva.de

Ich sehe hier nur was die letzten Tage passiert aber wir können das auch mal anders betrachten:


2002, 2003 Standen wir bei Tiefs um 6 €
Jetzt so um die 3€

Nach 2003 glaubte man auch das wird nie wieder was! Noch im selben Jahr erreichte man Kurse um die 17€!
2007 sogar 37€, nicht weit entfernt von den Spitzen im Jahr 2000 entfernt!

Das nur zu deinem längerfristigem Denken ;-)  
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  7930.  naivus 5101 Postings, 4370 Tage Andreito 01.03.09 18:39
 
ok dann schauen wir uns deinen chart an wenn er dir sooooo gefaellt und was faellt uns da auf? die hypes werden immer kuerzer... und der trend ist fallend.

ist halt so, kann auch nichts daran aendern, der dax und dow werden dieses jahr auch noch fallen und wird die banken mitziehen, auch die coba, da kannst noch soviele charts hier posten wie du willst. selbst zum zocken lohnt sich die coba zur zeit nicht, da ist man bei der deutschen bank besser aufgehoben.

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  7931.  @naivus 631 Postings, 4052 Tage summerblue7. 01.03.09 18:57
 

Na dann kannst du ja hier einsteigen und dicke Gewinne machen! Nur zu! :-) Ich will doch keinen seine Coba schlecht reden. 2003 gab es keine Staatsbeteiligung und überhaupt war das ein Kindergeburtstag im Gegensatz zur jetzigen Lage. Die Staatsbeteiligung hängt wie ein Klotz am Bein und das noch in fünf Jahren oder länger. Das ist doch entscheidend. Es sind keine freien Entscheidungen möglich.

 
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  7932.  summerblue 78 4742 Postings, 5448 Tage naivus 01.03.09 19:08
 
Ich habe sogar schon Gewinne erzielt, kaum zu glauben.

Freiheit ist eine Illusion, man ist immer in seinen Entscheidungen eingeschränkt, kommt darauf an wie man sie nutzt:-)  
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  7933.  naivus 5101 Postings, 4370 Tage Andreito 01.03.09 19:17
 
gewinne erzielt? also gehoerst du zu den tradern... ok... wer zocken will kanns tun!

long hier einzusteigen zu den zeitpunkt ist meiner meinung nach zu rikant zur zeit! auch wenn der kurs recht verlockend ist...

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2 7934.  @naivus 631 Postings, 4052 Tage summerblue7. 01.03.09 19:27
 

Gewinne kannst du nur im Trading Bereich gemacht haben. Wir reden hier von langfristig, also Jahre. Keine Zockerei. Sonst gab es hier nur Verluste.

 
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  7935.  @ all 4742 Postings, 5448 Tage naivus 01.03.09 19:42
 
Es gibt seit 2009 in Deutschland keinen Unterschied mehr ob Trading intraday, Trading Tage, Monate, Jahre etc... steuerlich .
Also kann man getrost vergessen auf Jahre zu denken!  Banken geben insgesammt seit mitte 2007 ab, der Dax erst seit 2008.
Trotzdem kann man über Tage, Wochen und Monate Gewinne machen. Man sollte nur nicht unbedingt der Herde folgen, sondern selber ausschau halten, wann, wo, und wie.

Mal was anderes, wie verdient ihr eigentlich euer Geld bei der Coba wenn ihr hier nur über Jahre redet!
Bei der Zeit die ihr aufwendet. Also schön ans Näschen fassen und die sache ruhiger angehen. ;-)  
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  7936.  naivus 5101 Postings, 4370 Tage Andreito 01.03.09 19:46
 
eine sache ist halt da langfristige, auch wenn es keine steuerlichen vorteile hat bekommt man als long investierter am ende eine dividende bezahlt (in den naechsten 2 jahren bei der coba nicht moeglich) ausserdem braucht man sich nicht jeden tag um den kurs kuemmern und anfangen zu schwitzen wenn der trade mal in die hose gehen sollte.

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3 7937.  coba 387 Postings, 4712 Tage balrog 01.03.09 19:54
 
Die Argumentation einiger hier ist schon sehr befremdlich. Einen Chartverlauf aus der Vergangenheit zu zitieren, um eine Arithmetik für zukünftige Gewinne zu generieren, bedarf schon eines sehr schlichten Gemüts.
Wir schreiben das Jahr 2009, die Coba hat eine Staatsbeteiligung, sie wird über Jahre keine Gewinne erzielen. Es ist gut möglich, daß weiteres Kapital benötigt wird, d.h. der Staat weiter einsteigen wird. Wenn diese Meldung kommt, wird die Coba zum Pennystock. Die Leute, die das für absurd halten, sind die gleichen Realitätsverweigerer, die 5,4,3, Eur für unmöglich hielten.
Wenn die Zocker reingehen, sehen wir kurzfristig die 4 Euro. Langfristig sehe ich die Coba bei 2-2.50 Euro.


b.  
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2 7938.  @naivus 631 Postings, 4052 Tage summerblue7. 01.03.09 20:44
 

Ich bin aktuell bei der Coba gar nicht investiert. Warum sollte ich auch...Coba und Kursgewinn, ist wie Feuer und Wasser. Es gibt wesentlich bessere Titel. Man muss nicht überall mitspielen, nur weil man im Forum aktiv ist.

 
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  7939.  Große grüne Volumina 13 Postings, 3833 Tage weyhmann 01.03.09 21:15
 
7913. gundobad
7926. Rette sich wer kann   naivus  
Vielen Dank an gundobad für die tröstenden Worte. Ich glaube an die Selbstheilung des Systems. Die Zockerei hört auf, wenn sie nichts mehr bringt. Gefahr droht von der maßlosen Selbstüberschätzung des Führungspersonals in Berlin und der Hektik mit der sie die Pakete schnüren. Man glaubt alles zu können: Banken leiten, Konzerne führen, sogar Wunder sollen gelingen, man will Geld drucken ohne Inflation zu erzeugen. Die Coba-Beteiligung des Staates halte ich für eine Weiterbildungsmaßnahme für Herrn Steinbrück, wie sie jeder Lehrer gelegentlich zu absolvieren hat.
Was mir aufgefallen ist, hat jetzt offenbar auch naivus beunruhigt: Läuft aktuell der Countdown für den Start  einer Kursrakete der Finanztitel? Die massiven Käufe sind auch bei Deutscher Bank und Allianz aufgetreten. Etwas geringer bei Postbank.  
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2 7940.  Argumentation ? 4742 Postings, 5448 Tage naivus 01.03.09 21:21
 

Mal was anderes, wie verdient ihr eigentlich euer Geld bei der Coba wenn ihr hier nur über Jahre redet!

Das war meine Frage!

Andreito: stellt fest !

eine sache ist halt da langfristige, auch wenn es keine steuerlichen vorteile hat bekommt man als long investierter am ende eine dividende bezahlt (in den naechsten 2 jahren bei der coba nicht moeglich)

summerblue78: Ist bei der Coba gar nicht investiert

balrog: Führt ausbleibende Gewinne an als Begründung für keine Kurssteigerungen.  Chartvergleich Hatte ich auch geschrieben, kann man drüber streiten.

 

Festzustellen bleibt das die meisten nur an Kursen interessiert sind, egal ob steigend oder fallend! Dividenden gibst 2 Jahre keine also keine Begründung für Long. Die anderen hier scheinen nur zum Spass zu posten, und das über Monate! Wiederum andere ignorieren oder wollen uns glauben machen das Kurssteigerungen nur möglich sind bei Unternehmen die Gewinne erzielen (quatsch), die größten Ausschläge gibts bei den anderen.

Und vor allem bei denen die tief in der "Scheiße" sitzen, vorrausgesetzt man erkennt am Ende des Tunnels noch Licht.

Eine Marktwirtschaft kann sich verstaatlichte Banken auf Dauer nicht leisten. Auch nicht zum Teil. Also wird man seine Anteile auch wieder verkaufen müssen. Wenn man also keine Gewinne einfährt, geht das nur über den Kurs. 

Und da wo der Staat als Aktionär auftrat und verkaufte waren die Kurse zu diesen Zeitpunkten immer hoch! Bestes Beispiel Telekom. Bei der Bahn wirds auch so kommen.

Wie hoch war der Kurs bei Einstieg des Staats bei der Coba. ;-)

 

 
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  7941.  7937.Balrog 5700 Postings, 3861 Tage Gundobad 01.03.09 21:53
 
Die Pennystock-Hypothese erscheint mir zu pauschal.Möchte aber nicht unterstellen,daß sie durch so eine Krücke wie die HRE ins Laufen gebracht werden sollte/könnte,vor der Meldung,wohlbemerkt.Schlicht gemütet-wohl behütet.     AG-Filter: Commerzbank
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2 7942.  @dddidi 220 Postings, 3809 Tage Taschendieb 01.03.09 22:15
 
Etwas zu deinen Argumenten:

"Eine Reduktion des Wachstums in den Schwellenländern von 8 % auf 3 % bewirkt zwar einen Einbruch der Gewinne aber es stellt kein ausgesprochenes Krisenszenario dar. Deswegen brennt die Bude nicht es wird nur deutlich schwieriger Geld zu verdienen."

Lies mal hier bei Spiegel-Online:

"Ungarn legte ein Papier vor, das für besondere Finanzhilfen in Höhe von 160 bis 190 Milliarden Euro plädierte. Hintergrund der Initiative ist die Furcht vor dem Staatsbankrott. Außer Ungarn musste zuletzt auch Lettland Milliardenhilfen vom Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank und der EU in Anspruch nehmen. Im Falle Ungarns beliefen sich die Hilfen auf 20 Milliarden Euro, bei Lettland auf 7,5 Milliarden Euro. Dennoch ist eine Staatspleite Lettlands noch nicht abgewendet, wie der designierte Ministerpräsident Valdis Dombrovskis einräumte."

Die CoBank hat sich in Osteuropa engagiert, außerdem ist sie nach eigenen Aussagen die Bank des Mittelstands in Deutschland. Du kannst davon ausgegen, daß die Krise in Osteuropa weitere Wertberichtigungen bei den herausgereichten Krediten zur Folge haben wird, ebenso der Wirtschaftsabschwung in Deutschland. Die Tochter Eurohypo hat Probleme, angeblich wegen des Wertverfalls der Staatsanleihen, die sie im Portfolio hat, auch das würde Abschreibungen mit sich bringen. Und last but not least die Dresdner, diese Chaos-Bank, die von der Allianz schon in guten Jahren nicht saniert werden konnte. Warum sollte das gerade jetzt gelingen? Kein Wunder, daß der Blessing die Aktionäre schon jetzt auf weitere Horrormeldungen einstimmt.  

"Der reale Wert dieses Unternehmens liegt sicherlich bei rund 46 000,0 Mio Euro.(7,5 % vom Umsatz) Wenn sich das bis zur Hälfte in der Börsennotierung spiegeln würd ständen wir bei einem fairen Kurs von 26 Euro. Diese lange überfällige Werkorrektur ist der Motor für künftige Kurssteigerungen."

Wenn keine nachhaltigen Gewinne erzielt werden, kann die Aktie auch nicht steigen. Der innere Wert eines Unternehmens hängt nunmal davon ab, wie hoch Gewinne bzw. freier Cash-Flow sind. BTW: Umsatz im eigentlichen Sinne haben Banken nicht, die stellen ja nichts her, sie leihen und verleihen Geld. Was hast du denn als Umsatz genommen, etwa die Bilanzsumme? Deine 26 Euro halte ich für ein völlig übertriebenes Kursziel. Daran ist in den nächsten Jahren nicht zu denken.  
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2 7943.  Das folgende Szenario 220 Postings, 3809 Tage Taschendieb 01.03.09 22:18
 
halte ich für wahrscheinlicher: Weitere Abschreibungen, hohe Verlust im lfd. Jahr, weitere Zufuhr von Staatsknete, Aktie wird Pennystock und muß den DAX verlassen.     AG-Filter: Commerzbank
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5 7944.  FAZonline vom 01.03.2009 116 Postings, 3948 Tage oliver50 01.03.09 22:53
 

Im Gespräch: Martin Blessing

„Das steckt keiner so leicht weg“

"Aus heutiger Sicht sind wir gut kapitalisiert"

01. März 2009 Commerzbank-Chef Martin Blessing schließt weitere Kapitalhilfen durch die Bundesregierung nicht aus. Im Interview spricht er über Kraftakte in Zeiten der Krise, die schwierige Integration der Dresdner Bank und warum der Staat noch lange Zeit sein Aktionär bleiben wird.

Herr Blessing, Sie haben abgenommen. Statt Hemden Größe 40 tragen Sie nur noch 39. Wie stark zehrt die Krise?

Das kostet schon Kraft! Derzeit passieren Dinge, die man sich vor sechs Monaten nicht hätte träumen lassen. Das steckt keiner so leicht weg.

Der Kurs der Commerzbank ist seit dem Herbst von mehr als 20 Euro auf weniger als drei Euro gefallen. Was ist denn eine Staatsbank wert, die nichts mehr wert ist?

Also bitte: Die Commerzbank ist keine Staatsbank, sondern eine Bank mit staatlicher Beteiligung. Aber natürlich ist der Kurs alles andere als zufriedenstellend. Da muss man nicht drumherum reden.

Hatten nicht auch Sie erwartet, dass der Aktienkurs nicht weiter in Richtung Null sinkt, wenn der Staat mit Milliarden für Ihre Bank garantiert?

Von Null kann keine Rede sein. Aber es ist klar: Wenn überall auf der Welt die Kurse der Banken in den Keller rauschen, können wir uns davon nicht abkoppeln.

Sie lenken ab. Wie wollen Sie Investoren überzeugen, eine Commerzbank-Aktie zu kaufen? Sie zahlen keine Dividende. Was in Zukunft reinkommt, geht zunächst als Zinsen an den Staat und nicht an die Aktionäre.

 Sie haben vielleicht recht, was die kurzfristige Perspektive betrifft. Wenn ein Investor sagt: Ich will in kürzester Frist möglichst viel Geld verdienen, dann sind Banken und auch die Commerzbank derzeit für ihn nicht gerade das ideale Investment. Das ist aber auch nicht unser Ziel. Viele Banken haben zu lange auf die kurzfristige Entwicklung des Aktienkurses geschaut. Wir wollen Aktionäre langfristig an uns binden.

Jetzt rechtfertigt die allgemeine Schelte der Kurzfristigkeit sogar noch die schlechte Performance einer Aktie?

 "Niemand weiß, was in dieser Krisenzeit auf die Banken zukommen kann“ Ich habe immer gesagt, die Übernahme der Dresdner Bank ist ein langfristiges Projekt. Es stimmt: Wir zahlen für 2008 keine Dividende, und auch für 2009 nicht. Aber langfristig schaffen wir mit der Übernahme Werte für unsere Aktionäre. Weil wir das Kerngeschäft der neuen Bank stärken, das Privatkundengeschäft und das Mittelstandsgeschäft.

Die Allianz hat für die Dresdner Bank gerade einen Verlust von 6,4 Milliarden Euro ausgewiesen. Nicht eben eine Perle, die Sie da gekauft haben.

Blessing ist auf ein längerfristiges Engagement des Staates eingestelltDass die Dresdner Bank ein äußerst schwieriges Jahr hinter sich hat, ist klar. Deshalb haben wir nach der Ankündigung der Übernahme zweimal die Bedingungen mit der Allianz nachverhandelt. Dabei aber bitte nicht vergessen, dass zum Beispiel das Privat- und Firmenkundengeschäft intakt ist. Zusammen sind wir jetzt die klare Nummer eins in Deutschland.

Sie haben einen Teil der Lasten auf die Allianz zurückverlagert.

Wir haben uns Ende November an einen Tisch gesetzt und dann noch einmal Anfang Januar. Und haben gemeinsam überlegt, wie wir die Transaktion, die beide Seiten wollten, und die im Interesse aller ist, noch retten können.

Als Ihnen das Ausmaß der Verluste klarwurde: Haben Sie da überlegt, die Dresdner Bank einfach an die Allianz zurückzugeben?

"Ich bin mit 100-Prozent-Aussagen in dieser Krise sehr vorsichtig geworden"Mal unabhängig von der rechtlichen Frage, ob das überhaupt möglich gewesen wäre, sind hier doch zwei Dinge wesentlich entscheidender: An der strategischen Logik der Übernahme hat sich nichts geändert. Und zweitens war der Integrationsprozess bereits so weit fortgeschritten, dass wir de facto schon Verantwortung für die Dresdner Bank und ihre Mitarbeiter übernommen hatten und damit auch für die Stabilität des deutschen Finanzsystems.

Wieso?

Dreißig Jahre lang haben wir in Deutschland über die „Konsolidierung des Bankensektors“ nur geredet. Jetzt machen wir das. Schauen Sie doch mal nach Frankreich, dort wird gerade die zweitgrößte Bank gebaut. Warum sollte uns das in Deutschland nicht auch gelingen.

Das heißt, es gibt in Deutschland genauso wie in der Autoindustrie auch Überkapazitäten bei den Banken?

Selbstverständlich.

Hätte man dann die Dresdner Bank nicht einfach in die Pleite schicken können?

Undenkbar! Erinnern Sie sich daran, welche Aufregung es in Deutschland gab, als 30.000 Kunden der isländischen Kaupthing-Bank ihr Geld nicht zurück bekamen. Kunden, die zu einer Bank gingen, deren Namen viele von uns kaum aussprechen können und die in einer Stadt beheimatet ist, von der viele nicht wissen, wie man sie schreibt. Die gingen nach Island wegen einem Prozent mehr Zinsen - und gelten jetzt als arme Opfer. Was meinen Sie, was los gewesen wäre, wenn man der traditionsreichen Dresdner Bank mit fünf Millionen Kunden nicht geholfen hätte.

Also nehmen Sie die Dresdner Bank geordnet vom Markt und nennen das Konsolidierung?

Wir nehmen zwar Kapazität aus dem Markt. Es gibt am Schluss weniger Filialen in Deutschland und weniger Bilanzsumme. Aber wir führen zwei große deutsche Banken zusammen und bauen so einen Marktführer für Privat- und Firmenkunden. Das schafft langfristig sichere Arbeitsplätze.

Aber zunächst heißt das natürlich weniger Beschäftigte in den Banken.

Die Zusammenführung zu einer noch schlagkräftigeren Einheit, das ist der Weg, wie man im Bankensektor das Problem mit den Überkapazitäten in verschiedensten Bereichen verantwortungsvoll lösen kann. So ist es auch in historischen Bankenkrisen gelaufen. Die Dresdner Bank etwa musste nach 1932 mit der Danatbank fusionieren. Auch da ging es um Überkapazitäten.

Durch die Übernahme haben Sie jetzt neben den eigenen Schwierigkeiten auch noch die gewaltigen Verluste der Dresdner Bank an der Backe. Wie lange werden Sie die mit sich herumschleppen?

Wir werden die Synergien erst nach und nach heben können. Für 2009 rechnen wir noch mit erheblichen Umstellungskosten. In den Jahren 2010 bis 2012 aber werden wir sehen, wie die Erträge größer und vor allem die Kosten deutlich niedriger werden.

Und in der Zwischenzeit muss der Staat noch weitere Male mit Einlagen und Kapitalspritzen Ihre „geordnete Konsolidierung“ finanzieren?

Der Staat finanziert nicht die Fusion, er garantiert die Stabilität des Finanzsektors, das ist nicht nur in Deutschland so.

Dann neutral gefragt: Müssen Sie noch einmal in Berlin um frisches Kapital bitten?

Aus heutiger Sicht sind wir gut kapitalisiert...

Also schließen Sie es auch nicht aus?

 Noch mal: Wir haben eine angemessene Eigenkapitalausstattung. Aber der Blick in die Schweiz, nach Großbritannien oder Amerika zeigt, niemand weiß mit Sicherheit, was in dieser Krisenzeit noch alles auf die Banken weltweit zukommen kann.

Wenn Sie heute noch einmal über die Übernahme entscheiden könnten - würden Sie es wieder machen?

Eine hypothetische Frage. Klar ist: Der Kauf der Dresdner Bank war und ist strategisch richtig. Ob es billiger gewesen wäre, wenn wir die Übernahme später vereinbart hätten? Welche Aktie ist heute nicht günstiger als vor einem halben Jahr? Interessant ist: Alle großen Banktransaktionen in Deutschland, die in letzter Zeit erfolgten, beliefen sich so in etwa auf fünf Milliarden Euro. Die Citibank Deutschland, die Landesbank Berlin, die Postbank und die Dresdner Bank. Vielleicht ist das der Preis, den man für solch einen strategischen Schritt einplanen muss.

Jetzt musste der Steuerzahler Ihre Übernahme retten. Was hat er eigentlich davon?

Der Staat rettet nicht die Übernahme, sondern er investiert in eine neue starke Bank. Und das ist für ihn ein gutes Geschäft. Wir bekommen die stille Einlage vom Staat ja nicht umsonst. Sie wird mit neun Prozent verzinst. Bei einem Kapitalmarktzins von um die drei Prozent verdient der Staat daran. Er nimmt Geld für drei Prozent auf und verleiht es für neun Prozent.

Anders ist es mit den Aktien.

Ja. Wie da die Rendite sein wird, kann man noch nicht sagen. Aber das ist nur die eine Seite. Wir alle haben als Steuerzahler und Bürger natürlich ein Interesse daran, dass es starke deutsche Banken und ein stabiles Bankensystem gibt. Das war ja der Grund für die weltweiten Aktionen der Regierungen. Die Bundesregierung hat hier inzwischen geradezu eine Führungsrolle übernommen, das wird in der aktuellen Debatte allzu leicht vergessen.

Warum ist der Staat dann nicht konsequent und verstaatlicht die ganze Bank? So hat der Steuerzahler mit 18 Milliarden Euro den sechsfachen Wert der Commerzbank bezahlt - aber er bekommt für 25 Prozent Aktien nur ein Viertel der künftigen Gewinne.

Da vergessen Sie die Zinsen auf die stille Einlage. Zum Thema Verstaatlichung: Hier gibt es gute Gründe zur Zurückhaltung. In anderen Ländern ist man diesen Weg ja durchaus gegangen. In Deutschland aber haben wir in der Vergangenheit mit vollverstaatlichten Banken nicht die besten Erfahrungen gemacht.

Sie meinen die Landesbanken?

Ja. Ein großer Teil des Bankensektors in Deutschland ist doch seit Jahrzehnten in öffentlicher Hand. Und dabei ist für den Steuerzahler nicht gerade das Beste herausgekommen. Die Landesbanken waren in der Krise die ersten, die Hilfe brauchten. Auch Politiker sehen, dass der Staat nicht der bessere Banker ist.

Aber keiner hat eine Strategie dafür, wie und wann sich der Staat wieder aus den Banken zurückzieht, oder?

 Dazu müssten Sie wissen, wie lange die Krise dauert. Jede Prognose, die bisher dazu gemacht wurde, hat sich schon bald darauf als falsch erwiesen.

Was denken Sie denn, wie lange der Staat Anteilseigner der Commerzbank bleiben wird?

Das entscheidet die Regierung. Aber sicher nicht nur zwei oder drei Jahre.

Ändert sich in Ihrem Denken als Bankchef etwas dadurch, dass der Steuerzahler jetzt ihr größter Anteilseigner ist?

Nein. Kreditentscheidungen treffen wir weiter nach betriebswirtschaftlichen Kriterien.

Aber es gibt auch eine Verantwortung gegenüber dem Steuerzahler?

Natürlich. Das haben wir zum Beispiel in der Debatte um die Boni bei der Commerzbank und der Dresdner Bank gemerkt.

Der moralische Druck wurde so stark, dass Sie die Boni für die Banker gestrichen haben - selbst wenn Sie dafür bestehende Verträge brechen mussten.

Wir zahlen keinen Bonus. Wer nichts verdient, kann auch nichts verteilen, das habe ich schon im letzten Jahr gesagt. Aber natürlich sind Mitarbeiter enttäuscht, und so eine Entscheidung sorgt intern auch für Unmut. Das kann ich auch verstehen.

In der Frage haben Sie den öffentlichen Druck gespürt, wird es den künftig auch bei Kreditentscheidungen geben?

Seit der Krise müssen die Banken überall auf der Welt viel stärker auf die öffentlichen Debatten Rücksicht nehmen als früher. Das hängt aber nicht davon ab, ob sie Staatsgeld bekommen haben oder nicht.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Schaeffler. Es ist bekannt, dass die Commerzbank ein großer Gläubiger des fränkischen Automobilzulieferers ist. Nehmen wir an, Sie wollten dort aus wirtschaftlichen Gründen die Reißleine ziehen. Könnten Sie das tun, wenn die Politik gleichzeitig Auffanglösungen für Schaeffler debattiert?

Zu einzelnen Kreditengagements kann ich nichts sagen. Das sollten Banker nicht tun...

...und ist Ihrem Kollegen Rolf Breuer von der Deutschen Bank vor ein paar Jahren im Fall Kirch zum Verhängnis geworden...

...Aber generell können wir nur Kredite vergeben, wenn das betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Das müssen wir auch bei bestehenden Kreditengagements prüfen. Trotzdem müssen wir die politische Debatte und die wirtschaftlichen Auswirkungen natürlich im Auge haben.

Ist das nicht ein Widerspruch?

Wenn man ein Unternehmen führt, muss man immer mehrere Interessen im Blick haben. Denken Sie nur an die Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter. Und bei uns kommen jetzt halt die Steuerzahler dazu.

Aber wer hat Vorrang?

Die oberste Aufgabe eines Bankers ist es, dafür zu sorgen, dass die Einleger ihr Geld wiederbekommen. Deshalb gibt es ja auch nur eine Einlagensicherung, keine Kreditsicherung.

Warum?

Man bekommt in einer Volkswirtschaft ein Riesenproblem, wenn die Einleger von Banken ihr Geld verlieren. Das verunsichert alle. Das gibt Chaos. Deshalb kann ich auf Dauer auch nur verantworten, dort Kredit zu geben, wo ich davon ausgehen kann, dass ich das Geld wiederbekomme. Wenn wir anfangen, Kredite nach politischen Kriterien zu vergeben, wird der Steuerzahler am Ende immer noch mehr Geld nachschießen müssen.

Ist endlich geklärt, wie die Bundesregierung bei Ihnen im Aufsichtsrat in Zukunft Einfluss nehmen wird?

Es ist klar, dass die Politik zwei Vertreter im Aufsichtsrat haben wird. Wer das aber sein wird, ist noch nicht bekannt.

Aber an Staatssekretäre wie bei der Bahn oder der Post ist nicht gedacht?

Dazu kann ich nichts sagen, das entscheidet die Regierung. Wie andere Aktionäre, etwa die Allianz, die da bald auch vertreten sein wird.
Ist diese Debatte nicht ein Zeichen dafür, wie verklemmt das alles ist? Der Staat beteiligt sich an einer Bank, aber ja nicht zu viel. Er nimmt im Aufsichtsrat Eigentümerfunktionen wahr, aber bloß nicht direkt. Für mich ist der Bund ein institutioneller Investor wie alle anderen. Er ist im Aufsichtsrat vertreten. Ja, das ist nichts Besonderes. Ich werde dort genauso mit ihm umgehen wie mit allen anderen Aktionären.

Wer profitiert denn eigentlich von dieser Konstruktion? Sind Mittelständler jetzt besser dran?

Natürlich. Es gibt zwar kein Grundrecht auf Kredit für Mittelständler. Im Gegenteil. In der Krise steigen die Ausfallwahrscheinlichkeiten für Kredite - auch darum werden Kredite tendenziell teurer, obwohl weltweit die Leitzinsen sinken. Aber sowohl Kreditkunden als auch Sparer haben natürlich ein Interesse an einer stabilen Commerzbank.

Das heißt, Sie räumen ein, ohne Staatsgeld wäre die Commerzbank gekippt?

 Sie wäre in einer wesentlich schwierigeren Situation als jetzt. Am freien Kapitalmarkt kann sich ja im Augenblick keine Bank Eigenkapital holen. Es gab also nur zwei Möglichkeiten: Eigenkapital vom Staat oder die Kredite brutal einzuschränken. Zweiteres hätte der gesamten Wirtschaft geschadet. Das wollte niemand.

Es ging nur um eine Kapitalerhöhung für die Commerzbank? Nicht um ihre drohende Pleite? Das war dann aber kein „systemisches Risiko“, wie immer behauptet wird.

Doch, die durch Lehman ausgelöste Bankenkrise war ein Risiko für das ganze Land.

Es ist noch kein systemisches Risiko, wenn die Kredite knapper werden. Systemisches Risiko würde bedeuten, es gibt kein Geld mehr am Geldautomaten.

Wenn die Banken in dieser Situation das Kreditvolumen verringern - das wäre das Schlimmste, was der Wirtschaft passieren könnte. Der Fehler wurde in der Großen Depression in den zwanziger Jahren gemacht. Darum weiten die Notenbanken ja jetzt auch die Geldmenge aus. Notfalls verteilen sie Geld mit dem Hubschrauber, wie der amerikanische Notenbankpräsident Ben Bernanke gesagt hat.

Dafür machen wir Geldpolitik. Aber dafür verstaatlichen wir keine Banken.

Aber Sie müssen doch sehen, wie man die Banken dazu bringt, dass sie weiter Geld verleihen können. Dafür brauchen die Banken Eigenkapital. Und das bekommen sie in dieser speziellen Situation nur vom Staat.

Die Commerzbank braucht die Staatshilfe auch wegen ihrer Immobilientochter Eurohypo. Ist das sozusagen Ihre „Hypo Real Estate“?

Die Situation bei der Eurohypo ist überhaupt nicht vergleichbar mit der der Hypo Real Estate. Zwar haben beide Staaten und Immobilien finanziert. Aber doch völlig unterschiedlich. Die Hypo Real Estate ist daran gescheitert, dass sie langfristige Kredite kurzfristig finanziert hat. Das klappte nicht mehr, als die Märkte für kurzfristige Finanzierungen in der Bankenkrise versiegten. So was hat die Eurohypo nie gemacht. Außerdem ist sie mit dem Gesamtkonzern im Rücken viel widerstandsfähiger.

Wäre eine Pleite der Hypo Real Estate ein großes Problem für die Commerzbank?

Natürlich. Das wäre für den ganzen Markt ein Riesenproblem.

Wen würde das am stärksten treffen?

Sie sehen ja, wer da alles im Rettungsausschuss sitzt: die privaten Banken, die Sparkassen, die Volksbanken und die Versicherer. Das sind alles Gläubiger der Hypo Real Estate. Wenn die pleitegegangen wäre, wären auch Kommunen in Schwierigkeiten gekommen.

Müssen wir jetzt auch noch fürchten, dass Staaten bankrottgehen können?

Viele Staatsanleihen haben drastisch an Wert verloren. Das hat zwei Gründe. Zum einen sorgen die großen Rettungspakete überall auf der Welt dafür, dass die Staaten sich stärker verschulden. Käufer von Staatsanleihen machen sich Sorgen, ob die Staaten das alles stemmen können. Zugleich gibt es Spekulanten, die darauf wetten, dass der Euro auseinanderbricht. Das machen sie, indem sie gegen vermutet schwache Glieder in der Kette spekulieren - und sie zielen dabei etwa auf Griechenland, Italien oder Irland.

Wir hatten gedacht, in der Labilität der Märkte gibt es eine Stabilität der Staaten. Jetzt zeigt sich: In der Labilität der Märkte werden auch Staaten instabil.

Ich bin mit 100-Prozent-Aussagen in dieser Krise sehr vorsichtig geworden. Kann ich zu 100 Prozent garantieren, dass im Euro-Raum kein Staat instabil wird? Nein.

Aber Anleihen des Bundes und der Bundesländer sind noch relativ sicher?

Die Bundesländer stehen gegenseitig füreinander ein. Die mussten sich immer schon gegenseitig helfen, wenn einer klamm war.

Aber in Europa ist das anders?

Ja, in Europa gibt es eine solche Verpflichtung nicht. Und in Ländern außerhalb der Währungsunion ist es noch mal heikler. Wir haben es ja in Argentinien gesehen: Es ist nicht undenkbar, dass ein Staat seine Schulden nicht bezahlt. Auch das Schloss von Versailles hat einmal Frankreich fast in den Bankrott getrieben.

Ist das ein Kreislauf? Die Krise der Banken trifft die Staaten - und die Krise der Staaten trifft wieder die Banken?

Ein bisschen schon. Darum sind die Staaten ja auch in der Verantwortung, gemeinsam mit den Banken eine Lösung zu finden.

Wird man eigentlich milder in der Frage, ob andere Unternehmen wie Opel oder Schaeffler Staatsgeld bekommen sollen, wenn man selbst welches genommen hat?

Ich glaube, da muss man jeden Fall einzeln prüfen. Wir werden nicht jedes Unternehmen, das ein ökonomisches Problem hat, über staatliche Hilfen auffangen können. Damit würde man das Problem nur für Jahre verschleppen. Auf der anderen Seite muss man schauen, wie viele Unternehmenszusammenbrüche ein Land verkraftet. Die Debatte über die politischen und sozialen Konsequenzen dieser Krise hat schließlich gerade erst begonnen.

Liegt nun das Schlimmste schon hinter uns, oder wird alles noch bitterer?

Es bleibt schwierig. Natürlich wird sich die Rezession auch in den Bankbilanzen bemerkbar machen. In den nächsten zwei Jahren wird es Kreditausfälle geben. Ratings verschlechtern sich, weitere Abschreibungen drohen.

Eine einzige Bank in Deutschland ist stolz darauf, ohne Staatshilfe auszukommen: die Deutsche Bank. Dort spricht man, wenn es um die Commerzbank geht, vom „Stamükap“, dem Staats-Müllerschen Kapitalismus. Gemeint ist Ihr Aufsichtsratsvorsitzender. Gönnen Sie den Kollegen den Triumph?

Mir wäre es auch lieber gewesen, die Krise rein privatwirtschaftlich zu meistern, da können Sie sicher sein.

Und wenn Herr Ackermann doch noch den Staat bräuchte, würden Sie feixen?

Nein, bestimmt nicht, im Gegenteil: Ich wünsche den Kollegen, weiterhin allen Erfolg - allein schon um zu beweisen, dass erfolgreiches Banking mit und ohne den Staat möglich ist.Das Gespräch führten Rainer Hank, Georg Meck und Christian Siedenbiedel



Text: FAZ.NET
Bildmaterial: F.A.Z., Rainer Wohlfahrt
 

 
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  7945.  Commerzbank lernt Schifahren 178 Postings, 4168 Tage ansheff 02.03.09 01:13
 

“Im Januar 2009 hatten wir, insbesondere getragen durch das Zins- und Handelsergebnis, einen guten Start. Wir werden weiter konjunkturelle Belastungen sehen, die aber in 2010 wieder abnehmen sollten”, sagte Strutz. Ich sage dazu: ein guter Start im Januar für einen Schifahrer aber nicht für eine Bank!

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  7946.  zu 7929 4742 Postings, 5448 Tage naivus 02.03.09 02:41
 
Bei einer Periodeneinstellung von 10 min sieht man was ich meine, nicht 30min! (unter Darstellungsoptionen) dachte ich hätte das auch so hier reingestellt! Sehe mir aber nochmal das Printscreen an ;-)

ariva.de  
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2 7947.  Blessings Interview 40 Postings, 3801 Tage nonsens110 02.03.09 08:35
 

na, da werden wir ja heute wieder einiges erleben. dank der spannung bei coba ( & co.) schaue ich kaum noch fernsehen und vernachlässige.....

wie kann man denn bitte in dieser situation, so etwas sagen.... kann man herrn blessing eigentlich verklagen dafür, dass er den kurs selbst so runter redet?

da schreibe ich bestimmt (heute) wieder eine email an die bank, mit bitte um erklärung......

wünsche aller einen aufregenden tag & natürlich alles gute.....

möchte gern bei € 3,38 verkaufen, wer will.... 

 

 
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  7948.  l&s 5101 Postings, 4370 Tage Andreito 02.03.09 08:42
 
sieht vorboerslich nicht berauschend aus, mal sehen was heute auf die commerzbank zukommen wird, vielleicht ein neues atl???

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  7949.  Schwach - Finanz- und Wirtschaftskrise belastet 5101 Postings, 4370 Tage Andreito 02.03.09 08:56
 

 

WDH/Aktien Frankfurt Ausblick: Schwach - Finanz- und Wirtschaftskrise belastet

08:43 02.03.09

FRANKFURT (dpa-AFX) - Unter dem Druck der anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise werden die deutschen Aktienindizes am Montag voraussichtlich mit Kursverlusten in die neue Woche starten und die Tiefstände der Vorwoche ausbauen. Nachdem der DAX (Profil) in der vergangenen Woche 4,3 Prozent verloren hatte und dem tiefsten Stand seit August 2004 aus dem Handel gegangen war, ist der Weg nach unten weiter offen. Der X-DAX, der auf Basis des DAX-Futures den außerbörslichen Stand des deutschen Leitindex zeigt, lag um 8.35 Uhr bei 3.744 Punkten um 2,6 Prozent unter dem DAX-Freitagsschluss (Profil) auf Xetra.

Der Ausverkauf an den US-Börsen am Freitag und die Sorge vor immensem Kapitalbedarf bei HSBC Holdings und beim US-Versicherer AIG, der eine weitere Finanzspritze benötigen dürfte, drückten auf die Stimmung, sagte ein Händler. In den USA hatte der Dow Jones belastet von Kursverlusten bei Bank- und Pharmaaktien auf dem tiefsten Stand seit zwölf Jahren geschlossen. Vor allem die Nachricht, dass die Citigroup teilverstaatlicht wird, drückte laut Marktbeobachtern auf die Stimmung. Hierzulande schließen Aktienmarktexperten in der neuen Woche einen Fall bis auf 3.600 Punkte nicht aus, allerdings seien "technische Gegenreaktionen jederzeit möglich", hieß es von der LandesBank Berlin.

 
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Im Fokus der Investoren werden jede Menge Konjunkturdaten aus Europa und den USA stehen, so etwa die EZB-Leitzinsentscheidung und US-Arbeitsmarktberichte. Zudem legen einige Unternehmen ihre Jahresbilanzen vor. Zum Wochenstart dürften zunächst einmal mehr Finanzwerte wie die Deutsche Bank und Commerzbank sowie Versicherer wie Allianz im Mittelpunkt stehen: Händler verwiesen auf Sorgen über weiteren Kapitalbedarf in der Branche.

Die britische Großbank HSBC plant mit mehr als zwölf Milliarden Pfund (13,5 Mrd. Euro) die größte Kapitalerhöhung in der Geschichte des Königreichs. Matt Buckland, Aktienhändler bei CMC Markets, sagte: "Die Aktie ist am Morgen in Hongkong vor wichtigen Nachrichten ausgesetzt worden - das Problem ist, dass HSBC zu den am besten aufgestellten Banken zählt und hoher Kapitalbedarf daher umso mehr schocken würde." Zudem steht der US-Versicherer AIG laut "Financial Times" und "Wall Street Journal" vor einer neuen Finanzspritze der US-Regierung von 30 Milliarden Dollar.

Auch den Titeln der Automobilbranche ist die Aufmerksamkeit gewiss. Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich für einen "klaren Arbeitsplan" zur Lösung der Opel-Krise einsetzen. Der Sportwagenhersteller Porsche besorgt sich einen neuen Kredit über 12,5 Milliarden Euro und die Volkswagen-Tochter Audi will die Krise nutzen, um die Konkurrenten Daimler und BMW schneller als bislang geplant zu überholen.

Im MDAX (Profil) rücken Fraport und Demag Cranes mit geplanter Kurzarbeit in den Blick. Ein Fraport-Konzernsprecher sagte der "Frankfurter Rundschau" (Samstagsausgabe) die sei "eine Option". Demag-Finanzchef Rainer Beaujean sagte der "Börsenzeitung" (BöZ), bei dem Kranenhersteller werde Kurzarbeit an diesem Montag einführt. Zudem werde der Kranbauer auf seiner in dieser Woche anstehenden Hauptversammlung keine spezifischen Ziele für das laufende Geschäftsjahr nennen, sagte der Finanzchef. Insgesamt klängen die Aussagen sehr vorsichtig und unspezifisch, sagte ein Händler. Insofern dürfte das Interview die Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung von Demag Cranes erhöhen und den Aktienkurs belasten.

In Hannover geht die weltgrößte Computermesse CeBIT mit einer drastisch gesunkenen Ausstellerzahl an den Start. Im Vergleich zum vergangenen Jahr fehlt jeder vierte Aussteller. Die Messe sieht allerdings auch die diesjährige Zahl von 4.300 Unternehmen angesichts der globalen Wirtschaftskrise als Erfolg. Eröffnet wird die CeBIT am Montagabend von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Für das Publikum ist sie von Dienstag bis Sonntag geöffnet (3. bis 8. März)./sf/ck

 


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  7950.  @nonsens110 631 Postings, 4052 Tage summerblue7. 02.03.09 09:17
 

Das Interview ist eine Beton 6. Erfolgreiches Banking ohne Staatsbeteiligung, nicht erfolgreiches Banking mit Staatsbeteiligung. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung! Wir planen langfristig, ja genau. Vor allem ist die Dreba ja ein Krinjuwel, die Allianz war nur Jahrelang zu blöd dies zu entdecken und weil es hier eine gute Zukunft gibt und satte Gewinne winken hat man sie an die Coba verkauft, ist ja klar. Die Schieflage ist erst durch den Deal entstanden, doch einen Fehler der Übernahme einzuräumen geht ja nun wirklich nicht.

 
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