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Älteste Schweizer Bank schließt nach Steuer.



Thema wurde 582 mal gelesen , umfaßt 17 Postings und wurde mit 2 Punkten bewertet.

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2 1.  Älteste Schweizer Bank schließt nach Steuerskandal 91049 Postings, 4953 Tage Happy End 04.01.13 09:50
 
Schuldbekenntnis im Steuerskandal
Älteste Schweizer Bank macht dicht

Das Traditionshaus Wegelin wurde wegen Beihilfe zur Steuerflucht verurteilt. Der Vertrauensverlust ist zu groß: Nach mehr als 250 Jahren geben die Schweizer nun alle Bankgeschäfte auf. US-Ermittler werten das als Durchbruch bei der Aufweichung des Bankgeheimnisses.

weiter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...l-dicht-a-875681.html

Die älteste Schweizer Bank bekennt sich schuldig: Vor Gericht gab die Wegelin-Bank zu, reichen Amerikanern dabei geholfen zu haben, mindestens 1,2 Milliarden Dollar Steuern zu hinterziehen.

weiter: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...t-us-steuerzahlern-1.1564621  
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  2.  JIMPS 43421 Postings, 4995 Tage Slater 04.01.13 09:56
 
   
4 3.  Typisch Spiegel 14488 Postings, 3402 Tage quantas 04.01.13 11:17
 
Die Bank hat schon lange dicht gemacht. Ihr Geschäft wurde letztes Jahr an die Raiffeisengruppe verkauft und die Aktivitäten wurden seitens der Bank Wegelin im Frühjahr 2012 eingestellt.
Die Busse ist nicht 78 Millionen Dollar, richtig liegt sie bei 58 Millionen US-Dollar.
Nun nach der Busse geht es nur noch um die Abwicklung.

So recherchiert das linke Boulevard und Kampfblatt "der Spiegel" die Wahlhelfer der SPD!

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"Wir leben Zürich und Bangkok"
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2 4.  Das war sie Wegelin 14488 Postings, 3402 Tage quantas 04.01.13 11:19
 
Mit Datum vom 27. Januar 2012 haben Wegelin & Co. Privatbankiers den Grossteil ihrer Kunden und Mitarbeiter auf die Notenstein Privatbank AG übertragen, die von Raiffeisen Schweiz zu 100% übernommen wurde.

http://www.wegelin.ch/index.html

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"Wir leben Zürich und Bangkok"
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  5.  Jetzt aber nochmal schnell 28012 Postings, 3969 Tage Talisker 04.01.13 11:22
 
die NZZ gelesen, quantas. Oder sind die auch linker Boulevard und Kampfblatt/Wahlhelfer der SPD?

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/...ns-im-steuerstreit-1.17920190
daraus
"Wegelin bezahlt 74 Mio. $ an die USA."
"Wegelin hatte den Grossteil der Bank im Januar 2012 an die Raiffeisen-Gruppe verkauft, wo er unter dem Namen Notenstein firmiert. Nur das Geschäft mit den US-Kunden blieb bei Wegelin. "

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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
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  6.  Talisker, bitte quantas nicht mit Fakten stören! 91049 Postings, 4953 Tage Happy End 04.01.13 11:23
 
   
  7.  Gesamte Schweizer Bankbranche gerät in Bedrängnis 91049 Postings, 4953 Tage Happy End 04.01.13 16:49
 
Die Bank, die sich zu sicher fühlte

Alles schien so einfach zu sein. Keine Zweigstellen in den Vereinigten Staaten, die Geschäfte ganz nach Schweizer Recht und - die anderen machten es ja genauso: Die Bank Wegelin glaubte sich unverwundbar, als sie US-Kunden half, Steuern zu hinterziehen. Doch für das Geldhaus endete die Geschichte dramatisch - und die gesamte Schweizer Bankbranche gerät in Bedrängnis.

weiter: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...er-finanzindustrie-1.1565107  
 
  8.  #7 Nicht aus linken Kampfblättern zitieren, 34690 Postings, 3095 Tage Radelfan 04.01.13 17:15
 
das gehört sich nicht!

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Meine Forderung: Stabiler Server und aktive Bekämpfung der Mehrfach-IDs
 
  9.  Paaaaaaaaaaaaaaah! 91049 Postings, 4953 Tage Happy End 04.01.13 18:30
 
   
  10.  Schweizer Banken vor historischem Umbruch 91049 Postings, 4953 Tage Happy End 04.01.13 18:30
 
Druck durch US-Ermittlungen
Schweizer Banken vor historischem Umbruch

Zum ersten Mal hat eine Schweizer Bank gestanden, Amerikanern beim Steuerbetrug geholfen zu haben - das Traditionshaus Wegelin zahlt dafür mit seiner Existenz. Auch großen Instituten drohen teure Verfahren. Der Streit könnte zum Ende des Bankgeheimnisses führen.

weiter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...branche-a-875787.html  
 
2 11.  Fakten? Die Versionen von SZ, NZZ und SPON: 7294 Postings, 4157 Tage Rigomax 04.01.13 18:39
 
Man sollte die Presse doch wohl genauer lesen, bevor man quantas falsche Aussagen unterstellt.
Vergleicht man die Versionen der drei Zeitungen,
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...t-us-steuerzahlern-1.1564621
http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/...ns-im-steuerstreit-1.17920190
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...chuldig-a-875670.html

so erkennt man eklatante Unterschiede:

1. "Hinterzogene Steuersumme"
SZ: "Vor Gericht gab die Wegelin-Bank zu, reichen Amerikanern dabei geholfen zu haben, mindestens 1,2 Milliarden Dollar Steuern zu hinterziehen"
NZZ: "Die Bank räumt ein, der amerikanischen Behörde seien durch ihr Verhalten 20 Mio. $ an Steuereinnahmen entgangen. Dies ist denn auch eine von vier Komponenten der gesamten Zahlung von 74 Mio. $."
SPON: "Die mutmaßlich entgangenen Steuereinnahmen werden dabei mit 20 Millionen Dollar beziffert."

2. "Versteckte Gelder":
SZ: Da schweigt sich die SZ aus.
NZZ: "Wegelin hat laut Staatsanwaltschaft undeklarierte Vermögen von Amerikanern über maximal 1,2 Mrd. $ verwaltet. "
SPON: "Das älteste Schweizer Geldhaus bekannte sich schuldig, es habe reichen Amerikanern geholfen, 1,2 Milliarden Dollar Vermögen vor dem Fiskus zu verstecken."
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Die Angaben von NZZ und SPON sind wesentlich detaillierter als die der SZ und deshalb glaubwürdiger. Bei der von der SZ genannten und von Happy kritiklos übernommenen, unrealistischen Zahl von 1,2 Mrd. USD handelt es sich also um das von US-Bürgern bei Wegelin angelegte Kapital, nicht um dessen Erträge und nicht - wie Happy und SZ fälschlich behaupten - um die darauf nach US-Recht fälligen Steuern.

Soweit zum Thema "Linke Kampfblätter".  
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  12.  #11: Dann stellen wir also fest, 34690 Postings, 3095 Tage Radelfan 04.01.13 18:43
 
dass es sich nur bei der SZ um ein linkes Kampfblatt handelt und dass der von quantas in #3 so bezeichnete SPON KEIN linkes Kampfblatt ist!

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  13.  Jetzt warte ich nur noch auf Happys Einwand, dass 7294 Postings, 4157 Tage Rigomax 04.01.13 18:46
 
die Zahl von 1,2 Mrd. USD doch nicht unrealistisch war, sondern nur falsch zugeordnet.
Und dann natürlich auf den Vorwurf der Rabulistik :-).  
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  14.  Tja, Rigomax 91049 Postings, 4953 Tage Happy End 04.01.13 19:08
 
Man sollte eben immer den ganzen Artikel lesen, nicht nur Überschriften und Einleitungen - dann lösen sie Fehler oder Widersprüche auf:

SZ: "In einer Anhörung am Bezirksgericht Manhattan gab die Bank zu, reichen Amerikanern dabei geholfen zu haben, mindestens 1,2 Milliarden Dollar am Fiskus vorbeizuschleusen."


Und man sollte immer die Postings lesen, bevor man eine falsche Rabulistik-Kette strickt:
quantas hat behauptet
- dass Wegelin angeblich die Geschäfte bereits im Frühjahr 2012 KOMPLETT eingestellt hätte
- dass nicht 78 Millionen, sondern "nur" 58 Millionen (74/54) zu zahlen hätte.

Beidem hat Talisker richtigerweise in #5 widersprochen.  
 
  15.  Coool Mädels, 9942 Postings, 4635 Tage Willi1 04.01.13 20:02
 
wie ich sehe ist alles beim Alten :)

Guats nüs  
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2 16.  Happy(#14) Damit wird Deine Falschbehauptung nicht 7294 Postings, 4157 Tage Rigomax 04.01.13 20:54
 
zur Wahrheit. Zur Richtigstellung:

1. Durch den von Dir zitierten Satz der SZ
"In einer Anhörung am Bezirksgericht Manhattan gab die Bank zu, reichen Amerikanern dabei geholfen zu haben, mindestens 1,2 Milliarden Dollar am Fiskus vorbeizuschleusen."
wird deren (von Dir gestützte) Falschbehauptung "Vor Gericht gab die Wegelin-Bank zu, reichen Amerikanern dabei geholfen zu haben, mindestens 1,2 Milliarden Dollar Steuern zu hinterziehen" doch wohl kaum zu einer wahren Aussage, oder?

2. Du schreibst, quantas habe behauptet "dass Wegelin angeblich die Geschäfte bereits im Frühjahr 2012 KOMPLETT eingestellt hätte".
Hat er gar nicht. quantas hat in #3 geschrieben: "Die Bank hat schon lange dicht gemacht. Ihr Geschäft wurde letztes Jahr an die Raiffeisengruppe verkauft und die Aktivitäten wurden seitens der Bank Wegelin im Frühjahr 2012 eingestellt."
Genau so war es. Sie hat das Bankgeschäft eingestellt und nur noch das US-Gerichtsverfahren bedient.

3. Du schreibst, quantas habe behauptet "dass nicht 78 Millionen, sondern "nur" 58 Millionen (74/54) zu zahlen hätte".
Hat er gar nicht. Lies #3 noch mal durch. Dort steht: Die Busse ist nicht 78 Millionen Dollar, richtig liegt sie bei 58 Millionen US-Dollar." Von dem ZU ZAHLENDEN Betrag ist bei quantas dort also gar nicht die Rede. Und dann folge Deinem eigenen Vorschlag und lies den NZZ-Artikel einmal genau durch. Da ist nämlich der Gesamtbetrag aufgeschlüsselt. Die USA fordern danach die 20 Mio Steuern und dann ZUSÄTZLICH eine Strafzahlung. Die Einzelheiten dazu sind im NZZ-Artikel genau beschrieben. Dieser Strafzuschlag sind die besagten 58 (bzw. 54) Mio. USD, die quantas als "Busse" bezeichnet hat. Er hat sie NICHT als den zu zahlenden Betrag bezeichnet. Wenn Du nicht in der Lage bist, zwischen diesen beiden Beträgen (Steuern und Strafzuschlag) zu unterscheiden, dann ist das Dein Problem.
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Ich hätte Deine Unterstellungen gegenüber quantas nicht so aufwendig zerlegt, wenn Du sie in #14 nicht so lautstark hinausposaunt hättest. Du versuchst jetzt, da Du bei einer offenkundigen Falschbehauptung erwischt worden bist, auf den Nebenschauplätzen 74/54 und "komplett" einen kleinen Rest von  Glaubwürdigkeit zu retten. Auch dabei liegst Du mit Deine Behauptungen und Unterstellungen neben der Wahrheit. Aber selbst wenn sie richtig gewesen wären - im Vergleich zu Deiner monströsen Falschbehauptung von den 1,2 Mrd. USD an hinterzogenen Steuern wäre das lächerlicher Kinderkram.  
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  17.  Letzter Akt im Wegelin-Drama 91049 Postings, 4953 Tage Happy End 04.01.13 23:19
 
Knapp ein Jahr nach der Anklage gegen die Bank Wegelin ist es ihren Teilhabern gelungen, mit den amerikanischen Justizbehörden eine gerichtliche Einigung zu erzielen. Damit ist dieser Fall juristisch abgeschlossen. In finanzieller Hinsicht kommen die Teilhaber um Konrad Hummler und Otto Bruderer mit einem blauen Auge davon. Die knapp 74 Mio. $, die an die USA zu zahlen sind, scheinen verkraftbar, zumal allein die Eigenmittel der Bank Wegelin beim Verkauf an die Raiffeisen-Gruppe weit über der Marke von 100 Mio. Fr. lagen.

Weit schwerer ins Gewicht fällt der Umstand, dass die 1741 gegründete und damit älteste Schweizer Privatbank das Bankgeschäft aufgibt und liquidiert wird. Noch vor Jahresfrist hatte die Bank nach der Einleitung eines Strafverfahrens gegen drei ihrer Mitarbeiter in einer Medienmitteilung verlauten lassen, eine allfällige Anklage gegen sie selbst stelle grundsätzlich keine Gefahr dar.

weiter: http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/...benswerk-verspielt-1.17920132  
 

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Thu Jul 31 09:23:46 2014
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