- Aktien: Vonovia an der DAXpitze

18.09.19 10:50

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Indices am deutschen Aktienmarkt (DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) -0,06%, MDAX (ISIN DE0008467416 / WKN 846741) -0,07%, TecDAX (ISIN DE0007203275 / WKN 720327) +0,19%) zeigten sich nur wenig verändert, so die Analysten der Nord LB.

Erst einmal scheine es, als hätten die Anleger die nach dem Drohnenangriff deutlich gestiegenen Ölpreise verdaut. Der Blick sei nun auf die Ergebnisse der am Mittwoch stattfindenden FED-Sitzung gerichtet.

Vonovia (ISIN: DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) seien mit einem Plus von 2,57% der Gewinner im DAX gewesen. RWE (ISIN DE0007037129 / WKN 703712) (+1,74%) und E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) (+0,17%) hätten von der Genehmigung der EU profitiert, dass E.ON innogy (ISIN DE000A2AADD2 / WKN A2AADD) übernehmen könne.

Vor dem Zinsentscheid der FED hätten sich die Anleger an der Wall Street (Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) +0,13%, S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) +0,26%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) +0,40%) weitgehend zurückgehalten. Der Rückgang der Ölpreise habe die Ölwerte belastet, während die Aktien von Fluggesellschaften gesucht gewesen seien.

Der Nikkei 225 (ISIN JP9010C00002 / WKN A1RRF6) notiere mit -0,11% auf 21.978 Punkte kaum verändert.

Rheinmetall (ISIN DE0007030009 / WKN 703000) sei bei einem möglichen Milliardenauftrag ein Stück weitergekommen. Die australischen Streitkräfte hätten den Schützenpanzer Lynx KF 41 für die Erprobungsphase ausgewählt. Das Gesamtauftragsvolumen würde bei 15 Mrd. Australischen Dollar liegen, habe es geheißen.

Der schwedische Investor Kinnevik habe 13,13 Mio. Zalando-Aktien (ISIN DE000ZAL1111 / WKN ZAL111) bei institutionellen Investoren platziert und habe sein Aktienpaket am Online-Modehändler damit verringert. Kinnevik habe den Bruttoerlös mit 558 Mio. EUR beziffert. Mit der Platzierung sinke der Anteil von Kinnevik an Zalando auf 25,8% (bisher: 31,0%). Der Investor bleibe dennoch mit Abstand größter Aktionär.

Die EU-Kommission habe der Übernahme der RWE-Tochter innogy durch E.ON unter Auflagen zugestimmt. E.ON wolle das Netz- und Vertriebsgeschäft von innogy übernehmen. RWE erhalte das Ökostromgeschäft von innogy und das von E.ON. E.ON habe zuvor eine Reihe von Zusagen gemacht, die nach den Worten von CEO Teyssen vor dem Hintergrund der großartigen Entwicklungschancen für die neue E.ON verkraftbar seien.

Ein stärker als erwartet ausgefallener Anstieg des ZEW-Index in Deutschland und Euroland habe den Euro steigen lassen.

Der massive Anstieg der Ölpreise nach den Drohnenangriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien habe sich am Dienstag umgekehrt. Saudi-Arabien wolle die Ölproduktion bis Ende September komplett wieder herstellen. Gold habe sich knapp über der Marke von 1.500 USD je Unze gehalten. (18.09.2019/ac/a/m)




Quelle: aktiencheck.de

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