- SNP: Aktie fällt kräftig nach schwachen Zahlen Aktienanalyse

15.01.21 13:58

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - SNP-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Software- und Beratungsunternehmens SNP Schneider-Neureither & Partner SE (SNP SE) (ISIN: DE0007203705, WKN: 720370, Ticker-Symbol: SHF) unter die Lupe.

SNP Schneider-Neureither & Partner habe im abgelaufenen Jahr schlechter abgeschnitten als ursprünglich gedacht. Grund für die Abweichung seien im Wesentlichen ein Partnervertrag mit einem führenden internationalen IT-Dienstleister, der wider Erwarten nicht zustande gekommen sei, sowie Projektverschiebungen aus dem vierten Quartal 2020 in das Jahr 2021. Die Prognose für das laufende Jahr liege im Rahmen der Erwartungen.

SNP habe im traditionell eher starken vierten Quartal auf Basis vorläufiger Zahlen bei einem Umsatz von rund 37 Millionen Euro nur ein EBIT von rund einer Millionen Euro erzielt. Für das Geschäftsjahr 2020 ergebe sich damit ein Jahresumsatz, der mit rund 143 Millionen Euro etwa auf dem Vorjahresniveau von 145 Millionen Euro liege. Die eigenen Planvorgaben von 145 bis 170 Millionen Euro seien am Ende somit aber knapp verfehlt worden.

Beim EBIT habe die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnis von rund einer Millionen Euro erzielt, was einer leicht positiven EBIT-Marge entspreche. Die Erwartung einer EBIT-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich sei damit recht deutlich verfehlt worden.

Für das neue Geschäftsjahr würden die Heidelberger auf Basis einer weltweit steigenden Investitionsbereitschaft ein Umsatzwachstum auf 160 bis 180 Millionen Euro erwarten. Für die EBIT-Marge werde in Abhängigkeit vom Verlauf der weltweiten Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie ein Wert zwischen fünf und acht Prozent angestrebt. Damit könnten 2021 bei Umsätzen in Höhe von 170 Millionen Euro wieder ein EBIT zwischen 8,5 und 13,5 Millionen Euro zu Buche stehen.

Die schwache operative Entwicklung in 2020 komme am Ende überraschend, insbesondere der wider Erwarten nicht zustande gekommene Partnervertrag enttäusche. Hier gelte es Hintergründe zu klären. Der Ausblick passe dagegen. Kurzfristig überwiege aber die Enttäuschung, doch die Chancen auf eine operative Trendwende in 2021 seien gegeben.

Investierte Anleger bleiben daher vorerst mit Stopp 48 Euro dabei, so Michael Schröder von "Der Aktionär". (Analyse vom 15.01.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/ genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Börsenplätze SNP-Aktie:

Xetra-Aktienkurs SNP-Aktie:
55,20 EUR -12,52% (15.01.2021, 13:37)

Tradegate-Aktienkurs SNP-Aktie:
55,00 EUR -9,24% (15.01.2021, 13:52)

ISIN SNP-Aktie:
DE0007203705

WKN SNP-Aktie:
720370

Ticker-Symbol SNP-Aktie:
SHF

Kurzprofil SNP Schneider-Neureither & Partner SE:

Die SNP SE (ISIN: DE0007203705, WKN: 720370, Ticker-Symbol: SHF) unterstützt Organisationen mit eigenen Lösungen dabei, Geschäftsmodelle anzupassen und Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Software und Services der SNP vereinfachen betriebswirtschaftliche oder technische Änderungen in den Geschäftsanwendungen und versetzen die Kunden in die Lage, diese automatisiert umzusetzen.

Mit dem einzigartigen BLUEFIELDTM Ansatz und der weltweit führenden SNP Business Transformation Plattform CrystalBridge sind die Voraussetzungen geschaffen, einen Industriestandard für automatisierte Businesstransformationen zu setzen. Änderungen in IT-Systemen werden mit SNP automatisiert analysiert, umgesetzt und nachverfolgt. Das bietet klare Qualitätsvorteile, gleichzeitig werden Zeitaufwand, Kosten und Risiken bei komplexen Transformationsprojekten signifikant reduziert unter Einhaltung höchster Compliance und Sicherheitsstandards.

Die SNP-Gruppe beschäftigt weltweit rund 1.300 Mitarbeiter. Das Unternehmen mit Stammsitz in Heidelberg erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von rund 131 Mio. Euro. Kunden sind global agierende Konzerne aus allen Branchen. Die SNP wurde 1994 gegründet, ist seit dem Jahr 2000 börsennotiert und seit August 2014 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE0007203705) gelistet. Seit 2017 firmiert das Unternehmen als Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea/SE). Weitere Informationen unter www.snpgroup.com. (15.01.2021/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: aktiencheck.de

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