- Volkswagen: Deutliche Beschleunigung der Elektromobilität Aktienanalyse

05.03.21 14:43

Hannover (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von Analyst Frank Schwope von der NORD LB:

Frank Schwope, Analyst der NORD LB, erhöht in einer aktuellen Aktienanalyse das Kursziel für die Vorzugsaktie des Autobauers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) von 170 auf 185 Euro.

Der Wolfsburger Autokonzern setze seine Produktpalette deutlichstärker unter Strom, was angesichts der Branchenmeldungen der letzten Wochen und Monate nicht wirklich überraschen könne, so der Analyst in einer heute veröffentlichten Studie. Bald könne man sich nicht mehr sicher sein, ob man sein Auto mit Verbrennungsmotor noch verkaufen könne. Die Ziele von Volkswagen würden gut klingen, allerdings sei die politische Realität in vielen Ländern schon längst so weit oder weiter. Während Norwegen neue Verbrenner bereits ab 2025 verbiete, würden bspw. Schweden, Dänemark, Großbritannien, die Niederlande, Israel oder Indien diesen Schritt für 2030 planen. Wahrscheinlich dürfe man im Jahr 2030 gar keine neuen Verbrenner mehr in Europa verkaufen. Volkswagen sei bei der Elektromobilität weiter als die meisten Mitbewerber. Für das laufende Jahr 2021 kalkuliere Schwope mit einem Gesamtabsatzvolumen des Volkswagen-Konzerns in einer Spanne von 9,5 bis 10 Mio. Fahrzeugen. Auch wenn die Elektroauto-Auslieferungszahlen (BEV) im letzten Jahr mit nur 231.600 enttäuscht hätten, sollte der Volkswagen-Konzern die Verkaufszahlen der Elektrofahrzeuge dieses Jahr mehr als verdoppeln können. Schwope rechne für batterie-elektrische Fahrzeuge in diesem Jahr mit Auslieferungen in einer Spanne von rund 500.000 bis 700.000 Einheiten. Im Jahr 2022 könnte der Volkswagen-Konzern bei den Auslieferungszahlen dann auf Augenhöhe mit Tesla liegen, auch wenn beide mit dem Verkauf von Elektroautos noch nicht unbedingt Gewinne erzielen dürften. Bei der 1. Disruptionsstufe der Automobilindustrie, der Elektromobilität, sei Volkswagen vorne mit dabei. Bei der 2. Disruptionsstufe, dem Autonomen Fahren, dürfte sich das mit Blick auf die Tech-Konzerne deutlich schwieriger gestalten.

Frank Schwope, Analyst der NORD LB, bestätigt in einer aktuellen Aktienanalyse seine Halteempfehlung für die Volkswagen-Vorzugsaktie und hebt das Kursziel von 170 auf 185 Euro an. (Analyse vom 05.03.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Offenlegung möglicher Interessenkonflikte bei der NORD/LB nach § 85 Abs. 1 WpHG i.V.m. Art. 20 der MAR sowie Artikel 5 und 6 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958 der Kommission vom 9. März 2016 bei der "Volkswagen AG": Keine vorhanden.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
194,00 EUR +2,70% (05.03.2021, 14:33)

XETRA-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
193,28 EUR +2,20% (05.03.2021, 14:18)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Ticker-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2019 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,97 Millionen (2018: 10,8 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil stieg auf 12,9 Prozent an (2018: 12.2 Prozent). Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2019 auf 252,6 Milliarden Euro (2018: 236 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,0 Milliarden Euro (2018: 12,2 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 124 Fertigungsstätten. 671.205 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (05.03.2021/ac/a/d)




Quelle: aktiencheck.de

Artikel gefunden bei Stockworld.de