ImmunityBio-CEO Richard Adcock hat diese Woche auf der Citizens Life Sciences Conference einen ehrgeizigen Fahrplan präsentiert: Das Unternehmen will sein Krebsmittel ANKTIVA von der Blasenblase weit darüber hinaus in Lungenkrebs, Lymphome und NK-Zell-Therapien treiben. Die kommenden Monate sind vollgepackt mit regulatorischen und klinischen Weichenstellungen.
Starkes Umsatzwachstum, aber rote Zahlen
Die Zahlen für 2025 zeigen, wie schnell ANKTIVA kommerziell Fahrt aufgenommen hat. Der Nettoumsatz stieg auf 113 Millionen US-Dollar — ein Plus von rund 700 Prozent gegenüber dem Vorjahr, getragen von einem Absatzanstieg um 750 Prozent. Die Bruttomarge liegt bei bemerkenswerten 99,3 Prozent.
Profitabilität ist dennoch weit entfernt. Einem Umsatz von 113 Millionen Dollar steht ein Nettoverlust von 351 Millionen Dollar gegenüber. Das Unternehmen schloss das Jahr mit rund 250 Millionen Dollar Kassenbestand.
Klinische Pipeline mit konkreten Terminen
Das Kernstück der nahen Zukunft ist die BCG-naïve Studie: 366 Patienten, vollständig eingeschlossen, Auswertung sechs Monate nach dem letzten Patienten. Eine FDA-angeforderte Zwischenanalyse zeigte bereits eine Neun-Monats-Ansprechrate von 84 Prozent für ANKTIVA plus BCG gegenüber 52 Prozent in der Kontrollgruppe. Die Einreichung eines sBLA/BLA ist für Ende 2026 geplant.
Parallel läuft die internationale Expansion. Seit Jahresbeginn 2026 erhielt ANKTIVA Zulassungen in der EU und Saudi-Arabien für die BCG-resistente Blasenkrebsindikation. In Europa übernimmt Accord Healthcare den Vertrieb mit einem 85-köpfigen Außendienst in 30 Ländern; eine irische Tochtergesellschaft in Dublin koordiniert die Vermarktung. Adcock rechnet mit substanziellen internationalen Umsätzen ab 2027.
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NK-Zellen und Lungenkrebs als nächste Wachstumsfelder
Adcock stellte drei Technologieplattformen vor: DNA-Impfstoffvektoren, CAR-NK-Zelltherapien und ein geplantes globales NK-Zell-Depot, bei dem Einzelpersonen gesunde Zellen einlagern können. Untermauert wird das Konzept durch einen Produktionsmeilenstein vom 13. März 2026: ImmunityBio hat ein reproduzierbares Großproduktionsverfahren für NK-Zellen aus über 60 Spendern etabliert.
In Saudi-Arabien erhielt das Unternehmen bereits eine beschleunigte Zulassung für nicht-kleinzelligen Lungenkrebs. Zwei pivotale Studien in der Erst- und Zweitlinientherapie laufen, weitere Länder haben laut Adcock Interesse an ähnlichen Zulassungswegen signalisiert. Lieferverzögerungen durch regionale Konflikte sind inzwischen behoben.
Für das zweite Quartal 2026 stehen die FDA-Akzeptanz der papillären sBLA-Einreichung sowie erste Umsatzbeiträge aus Europa und dem MENA-Raum im Mittelpunkt. Ob die Breite der Pipeline schnell genug in Einnahmen münzt, um die anhaltenden operativen Verluste zu begrenzen, wird sich spätestens mit dem BCG-naïven Studienergebnis zeigen.
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