Bill Ackman setzt bei Meta ein klares Zeichen: Seine Investmentgesellschaft Pershing Square hat eine neue, große Position aufgebaut. Im Mittelpunkt steht dabei Metas KI-Strategie – und die Frage, ob die hohen Investitionen am Ende mehr Wert schaffen, als sie kurzfristig kosten.
Die wichtigsten Fakten:
– Neue Meta-Position: rund 2 Mrd. US-Dollar
– Gewicht im Portfolio: 10% (eine der größten Positionen)
– Einstieg: seit November, Ø 625 US-Dollar je Aktie
– Geplante Investitionen 2026: 115 bis 135 Mrd. US-Dollar (CapEx)
– Reality-Labs-Verluste seit 2020: 83 Mrd. US-Dollar
– Stellenabbau Reality Labs: 1.500 Jobs (rund 10% der Sparte)
2 Milliarden Dollar auf KI
Laut Wall Street Journal hat Ackman etwa 2 Milliarden US-Dollar in Meta investiert. Damit macht die Position rund 10% des gesamten Pershing-Square-Portfolios aus. Aufgebaut wurde sie nach Angaben von Fox Business seit November zu einem durchschnittlichen Einstiegskurs von 625 US-Dollar je Aktie.
Offengelegt wurde der Anteil am Mittwoch bei der jährlichen Investorenveranstaltung von Pershing Square.
Warum Pershing Square auf Meta setzt
Die Begründung aus der Investorenpräsentation ist klar auf KI ausgerichtet. Pershing Square sieht Metas Geschäftsmodell als einen der „klarsten Profiteure“ einer Integration von künstlicher Intelligenz.
Konkret erwartet der Hedgefonds Verbesserungen bei:
– Content-Empfehlungen (Relevanz und Ausspielung)
– Personalisierter Werbung (Targeting und Effizienz)
– Zusätzlichen Chancen bei Wearables und KI-Digitalassistenten für Unternehmen
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CapEx rauf, Metaverse runter – und Reality Labs bleibt ein Klotz
Meta verschiebt den Fokus stärker weg von Virtual-Reality-Metaverse-Projekten hin zu KI-getriebenen Initiativen. Im Bericht zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2025 nennt das Unternehmen für 2026 Investitionsausgaben (CapEx) von 115 bis 135 Milliarden US-Dollar. Das Geld soll vor allem früh in den Ausbau der KI-Infrastruktur fließen.
Die Wette kommt allerdings trotz der anhaltenden Probleme bei Reality Labs. Laut Fox Business hat die Sparte seit 2020 83 Milliarden US-Dollar Verlust angehäuft. Erst im vergangenen Monat strich Meta dort rund 1.500 Stellen – etwa 10% der Belegschaft der Einheit. Im Hardware-Bereich richtet Meta den Blick nun stärker auf KI-gestützte Smart Glasses.
Pershing Square baut Tech-Gewichte aus
Der Meta-Einstieg passt zu einer breiteren Neugewichtung des Portfolios. Laut Fox Business hält Pershing Square außerdem etwa 2 Milliarden US-Dollar an Uber sowie 1,3 Milliarden US-Dollar an Amazon.
Gleichzeitig hat der Hedgefonds den kompletten Ausstieg bei Hilton angekündigt. Zuvor hatte Pershing Square bereits seine langjährige Position in Chipotle Mexican Grill verkauft.
Pershing Square Holdings legte 2025 laut Wall Street Journal um 20,9% zu und lag damit über der Gesamtrendite des S&P 500 von 17,9%. Im Januar dieses Jahres stand dagegen ein Minus von 2,5% zu Buche.
Meta selbst hat nach Angaben des Wall Street Journal in den vergangenen sechs Monaten rund 13% verloren. Pershing Square führt das auf Sorgen der Anleger über die hohen KI-Ausgaben zurück – und bezeichnet die Aktie in der Präsentation als „deutlich unterbewertet“ im Verhältnis zum erwarteten KI-getriebenen Potenzial.
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