Volkswagen meldet heute einen bedeutenden Produktionserfolg in der Elektromobilität: Konzernweit wurden fünf Millionen elektrische Antriebe gefertigt. Gleichzeitig sichert sich der Wolfsburger Konzern durch eine strategische Investition in Kanada den Zugang zu kritischen Rohstoffen. Doch während VW Fortschritte vermeldet, zeigen sich im europäischen Batteriesektor erste Risse – die Konkurrenz rudert zurück.
Kasseler Werk als Elektro-Drehscheibe
Das Werk Kassel spielt eine zentrale Rolle in der E-Offensive: Allein vom Antriebstyp APP550 liefen dort eine Million Einheiten vom Band. Diese Einheit, verbaut in Modellen wie dem ID.4 oder dem Škoda Enyaq, bietet laut Volkswagen 20 Prozent mehr Effizienz und 75 Prozent höheres Drehmoment als Vorgängermodelle.
Für die kommende „Electric Urban Car Family“ setzt der Konzern auf einen intern entwickelten Pulswechselrichter – ein weiterer Schritt zur technologischen Unabhängigkeit von externen Zulieferern.
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Lithium-Deal in Kanada
Parallel zur Fertigung investiert Volkswagen in die Rohstoffversorgung. Der Konzern, bereits mit 9,55 Prozent größter Einzelaktionär beim kanadischen Lithium-Spezialisten PMET Resources, plant die Beteiligung an einer Privatplatzierung über bis zu 14 Millionen CAD. Die Mittel fließen in die Machbarkeitsstudie für das Projekt Shaakichiuwaanaan, das perspektivisch die Batteriesparte PowerCo beliefern soll.
Branche unter Anpassungsdruck
Während VW Produktionszahlen und Rohstoff-Deals kommuniziert, zeigt sich andernorts Zurückhaltung: Das Gemeinschaftsunternehmen ACC von Stellantis und Mercedes-Benz stoppte heute den Bau seiner geplanten Batteriefabrik in Kaiserslautern. Begründung: schwache Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Die Entscheidung verdeutlicht den Spagat europäischer Hersteller zwischen ambitionierten E-Plänen und realer Marktentwicklung.
Die Volkswagen-Vorzugsaktie notierte am Montag bei 100,90 Euro. Mit dem Produktionsmeilenstein und der Rohstoffsicherung positioniert sich der Konzern für die nächste Phase der Elektrifizierung – während Teile der Konkurrenz ihre Kapazitäten überdenken.
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