RWE hat mit seinen Jahreszahlen für 2025 die eigene Prognose exakt erfüllt und gleichzeitig ein milliardenschweres Wachstumsprogramm aufgelegt. Die Aktie quittierte das mit einem Kursanstieg auf ein neues 52-Wochen-Hoch bei 57,10 Euro — ein Plus von gut 22 Prozent seit Jahresbeginn.
Zahlen treffen obere Prognosegrenze
Das bereinigte EBITDA für 2025 lag bei 5,1 Milliarden Euro, das bereinigte Nettoergebnis bei 1,8 Milliarden Euro. Damit landete RWE exakt am oberen Ende der eigenen Prognose. Dass das EBITDA gegenüber 2024 um rund 10 Prozent zurückging, fiel kaum ins Gewicht: Stärker als erwartet laufende Ergebnisse im Energiehandel und bei der Offshore-Windkraft glichen den Rückgang weitgehend aus.
CEO Markus Krebber hat für die kommenden Jahre ehrgeizige Ziele ausgegeben. Der Gewinn je Aktie soll von 2,48 Euro auf 4,40 Euro bis 2031 klettern — ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 12 Prozent. Die Dividende soll jährlich um 10 Prozent steigen; für 2025 sind 1,20 Euro je Aktie vorgeschlagen, für 2026 bereits 1,32 Euro. Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden Euro rundet das Bild ab.
17 Milliarden Dollar für den US-Markt
Das Kernstück des Wachstumsprogramms ist ein Investitionspaket von 35 Milliarden Euro bis 2031, mit dem RWE seine Erzeugungskapazität von rund 40 auf 65 Gigawatt ausbauen will. Rund die Hälfte davon fließt in die USA — und erstmals auch in Gaskraftwerke jenseits des Atlantiks.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?
Konkret plant RWE 15 Gasprojekte in Arizona, Texas und dem Mittleren Westen. Die US-Kapazität soll von 13 auf 22 Gigawatt steigen. Treiber ist die rasant wachsende Stromnachfrage durch Rechenzentren und KI-Infrastruktur: Allein in diesem Jahr wollen große Technologiekonzerne rund 600 Milliarden Dollar für KI aufwenden — ein Nachfrageschub, der neue Erzeugungskapazitäten dringend nötig macht.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Goldman Sachs hob das Kursziel von 60 auf 63 Euro an und bestätigte das „Buy“-Rating. Analyst Alberto Gandolfi hob die konservative Planung hervor — seine eigene Gewinnprognose für 2031 liegt sogar 7 Prozent über den Konzernzielen. Die Deutsche Bank bleibt ebenfalls bei „Buy“ mit einem Ziel von 55 Euro und sieht RWE als fundamental stärksten Titel im Sektor.
Für 2026 erwartet RWE ein EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro. Mittelfristig, also für 2027, peilt der Konzern bereits 6,2 bis 6,8 Milliarden Euro an — bei einem Gewinn je Aktie von rund 3,05 Euro. Gelingt der Kapazitätsausbau im geplanten Tempo und bleibt die Verschuldung kontrollierbar, hat das Wachstumsprogramm eine solide Grundlage.
Rwe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rwe-Analyse vom 15. März liefert die Antwort:
Die neusten Rwe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rwe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rwe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
