Super Micro Computer hat den Termin für die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal 2026 bestätigt: Am 3. Februar wird der Serverhersteller Bilanz ziehen. Vorab bekräftigte die Bank of America am Donnerstag ihre skeptische Haltung mit einem „Underperform“-Rating und einem Kursziel von 34 US-Dollar. Trotz boomender KI-Nachfrage sieht die Bank das Unternehmen unter erheblichem Margendruck.
Die Zahlen im Detail
Die Bank of America rechnet für das Dezember-Quartal mit einer Bruttomarge von nur 6,5 Prozent – ein Rückgang von 300 Basispunkten im Quartalsvergleich. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert BofA eine Bruttomarge von 7,2 Prozent, weit entfernt von den 18,1 Prozent aus dem Jahr 2023. Verantwortlich für die Margenbelastung sind gestiegene Fixkosten, beschleunigte Produktionsanläufe und hohe Kapitalinvestitionen.
Beim Umsatz bleibt die Dynamik dagegen intakt. Das Unternehmen selbst peilt für 2026 einen Umsatz von 36 Milliarden US-Dollar an, was einem Wachstum von 64 Prozent entspräche. BofA ist mit 37,3 Milliarden US-Dollar sogar etwas optimistischer. Der Free Cashflow dürfte jedoch für mehrere Jahre negativ bleiben, da der Ausbau der Produktionskapazitäten auf 6.000 Racks pro Monat bis Ende 2026 enorme Mittel bindet.
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Bewertung und Ausblick
Die Aktie notiert mit einem Forward-KUV von 0,47 deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 2,25. Trotz dieser vermeintlichen Unterbewertung mahnen Analysten zur Vorsicht: Solange die Margenentwicklung unklar bleibt, dürfte das Papier volatil bleiben.
Am 3. Februar um 17:00 Uhr ET wird das Unternehmen konkrete Zahlen vorlegen müssen. Dann wird sich zeigen, ob das massive Volumenwachstum im KI-Servergeschäft perspektivisch in nachhaltige Profitabilität münden kann. Die Konsensschätzung für 2026 liegt bei einem Gewinn je Aktie von rund 2,04 US-Dollar.
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