Solana: Scheitern möglich?
Solanas Anteil am Krypto-Transaktionsvolumen ist innerhalb einer Woche von 69% auf 44% eingebrochen. Der Token verlor zudem eine wichtige Kursstütze und notiert nahe seinem Jahrestief.

Kurz zusammengefasst
- Starker Rückgang des Marktanteils am Transaktionsvolumen
- Technischer Bruch unter wichtige Unterstützung bei 87,50 USD
- Nettoabflüsse aus US-Spot-ETFs und Kurs nahe 52-Wochen-Tief
- Geplante Netzwerk-Upgrades sollen Performance deutlich steigern
Solanas Anteil am globalen Krypto-Transaktionsvolumen ist innerhalb einer Woche von rund 69 Prozent auf 44 Prozent gefallen. Ein deutlicher Rückgang — auch wenn die absoluten Netzwerkzahlen weiterhin stark sind. Gleichzeitig gerät der Token technisch unter Druck.
Technischer Bruch und institutionelle Abflüsse
Am gestrigen Mittwoch fiel Solana unter eine wichtige Unterstützungslinie bei 87,50 USD. Damit endete ein seit Februar aufgebautes „Rising Triangle“-Muster. Marktbeobachter sehen nun einen möglichen Test der 80-Dollar-Marke als realistisches Szenario. Mit einem Tagesverlust von knapp 10 Prozent notiert der Token heute nahe seinem 52-Wochen-Tief.
Zusätzlich verzeichneten die US-amerikanischen Spot-ETFs auf Solana am Mittwoch Nettoabflüsse von rund 1 Million USD. Die kumulierten Zuflüsse in diese Produkte liegen damit noch bei knapp unter einer Milliarde USD. Parallel dazu wanderten in den vergangenen drei Tagen Token im Wert von rund 39 Millionen USD von Börsen in private Wallets — ein Zeichen, dass zumindest ein Teil der Halter nicht verkaufen will.
Netzwerk läuft, DeFi schwächelt leicht
Trotz des Marktanteilsverlusts verarbeitete das Netzwerk in den vergangenen 24 Stunden rund 116,8 Millionen Transaktionen bei etwa 5 Millionen aktiven Adressen. Die absolute Aktivität bleibt damit auf hohem Niveau.
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Im DeFi-Bereich gab das Total Value Locked (TVL) leicht nach — ein Rückgang von 1,89 Prozent auf 6,544 Milliarden USD. Große Protokolle wie Kamino und Jito verzeichneten moderate Einbußen, während Jupiter gegen den Trend zulegte.
Technologie-Updates als mittelfristiger Faktor
Abseits der kurzfristigen Kursdynamik arbeitet die Solana Foundation an substanziellen Upgrades. Das geplante „Alpenglow“-Upgrade (SIMD-0326) soll die Blockfinalisierung von derzeit rund 12 Sekunden auf etwa 150 Millisekunden verkürzen — ein technischer Sprung, der die Wettbewerbsfähigkeit des Netzwerks erheblich steigern würde. Zudem befindet sich der neue P-Token-Standard im Testnet, der die Rechenlast bei Token-Transfers um bis zu 95 Prozent reduzieren soll. Beide Entwicklungen sind für das erste Halbjahr 2026 geplant.
Hinzu kommt die kürzlich bekannt gegebene Integration in das Machine Payments Protocol von Stripe und Tempo, die Solana als Zahlungsschicht für automatisierte Mikrotransaktionen positioniert. Ob diese strukturellen Fortschritte den kurzfristigen Verkaufsdruck auffangen können, hängt auch davon ab, ob die 80-Dollar-Marke als Unterstützung hält.
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