Die Diskussion um eine Wiederaufnahme der Ölförderung in Venezuela treibt derzeit die Energiebranche um. TotalEnergies-Chef Patrick Pouyanné erteilt entsprechenden Plänen der US-Regierung jedoch eine klare Absage. Seine Begründung: Das Geschäft sei „zu teuer und zu umweltschädlich“. Der französische Energiekonzern hatte sich bereits 2022 vollständig aus Venezuela zurückgezogen und sieht offenbar keinen Grund für eine Rückkehr.
Klare Kante gegen Venezuela-Geschäft
Pouyanné zeigt sich skeptisch gegenüber den Überlegungen aus Washington, die venezolanische Ölförderung wieder anzukurbeln. Während andere Konzerne möglicherweise auf einen erleichterten Marktzugang spekulieren, bleibt TotalEnergies bei seiner ablehnenden Haltung. Die wirtschaftlichen und ökologischen Risiken überwiegen aus Sicht des Managements deutlich die potenziellen Chancen. Der Schritt passt zur strategischen Neuausrichtung des Konzerns, der sich zunehmend auf profitablere und nachhaltigere Projekte konzentrieren will.
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Operatives Geschäft enttäuscht
Derweil muss der Konzern mit schwächeren Zahlen aus dem laufenden Geschäft umgehen. Im vierten Quartal 2025 erfüllte TotalEnergies zwar operativ die Erwartungen, der Gewinn brach jedoch um 13 Prozent ein. Verantwortlich dafür waren vor allem deutlich höhere Abschreibungen, während der Umsatz leicht zurückging. Trotz dieser Belastungen setzt das Unternehmen ein Signal der Kontinuität: Die Dividende wird erhöht, auch wenn die Aktienrückkäufe reduziert wurden.
Besonders deutlich wird der Gegenwind bei der Tochter TotalEnergies EP Gabon. Die Umsätze sanken 2025 um zehn Prozent auf 418 Millionen Dollar. Der durchschnittliche Verkaufspreis für das in Gabun geförderte Rohöl fiel von 77,2 auf 65,3 Dollar je Barrel – ein Minus von 15 Prozent. Gleichzeitig ging die Produktion um sechs Prozent auf 16.000 Barrel pro Tag zurück, vor allem wegen geplanter Wartungsarbeiten im zweiten Quartal 2025. Höhere Verkaufsmengen konnten den Preisverfall nur teilweise ausgleichen.
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