Am Mittwoch, den 11. Februar, veröffentlicht Voestalpine die Ergebnisse zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26. Der österreichische Stahl- und Technologiekonzern steht damit vor einem wichtigen Termin, der Aufschluss über die operative Entwicklung in einem herausfordernden Marktumfeld geben wird. Während der Montag ohne neue Meldungen verläuft, konzentrieren sich Marktteilnehmer bereits auf die kommenden Zahlen.
Diese Kennzahlen sind entscheidend
Bei der Vorlage der Quartalsergebnisse dürften Anleger vor allem drei Bereiche genau prüfen:
- Margenstabilität: Wie gut gelang es dem Konzern, volatile Energie- und Rohstoffkosten zu managen?
- Nachfrage-Signale: Welche Auftragslage zeigt sich in den Schlüsselsegmenten Automotive und Bahninfrastruktur?
- Jahresausblick: Bestätigt das Management die bestehenden Ziele für das Gesamtjahr 2025/26?
Besonders die Sparte Railway Systems galt in der Vergangenheit als stabilisierender Faktor. Ob diese Stärke auch im abgelaufenen Quartal zum Tragen kam, wird sich zeigen.
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Portfoliobereinigung und neue Aufträge
Ende Januar kündigte Voestalpine den Verkauf der Tochtergesellschaft Böhler Profil an. Die Transaktion gilt als Schritt zur Konzentration auf das Kerngeschäft im Bereich High Performance Metals. Marktbeobachter rechnen mit möglichen Details zum Abschlussstatus in der Quartalsmitteilung.
Parallel zeigte sich der Konzern im Segment Lagertechnik aktiv: Ein Großauftrag aus der Türkei zur Errichtung eines vollautomatisierten Hochregallagers unterstreicht die Bemühungen, jenseits des klassischen Stahlgeschäfts in spezialisierten Nischenmärkten zu wachsen. Diese Diversifizierung soll helfen, zyklische Schwankungen des Stahlmarktes abzufedern.
Regulatorisches Umfeld als Faktor
Das Marktumfeld für europäische Stahlwerte bleibt von handelspolitischen Diskussionen geprägt. Mögliche Anpassungen bei EU-Importquoten sowie die nahende Einführung des CO2-Grenzausgleichssystems (CBAM) könnten die relative Wettbewerbsposition europäischer Anbieter mit niedrigerem CO2-Fußabdruck stärken. Ob Voestalpine bereits im dritten Quartal von diesen Rahmenbedingungen profitierte, werden die Zahlen am Mittwoch zeigen. Das Geschäftsjahr endet am 31. März 2026.
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