Nexa Resources steuert auf die Veröffentlichung seiner Jahresbilanz zu. Nachdem das Unternehmen bereits operative Daten vorgelegt hat, warten Anleger nun auf die finanziellen Details zum vierten Quartal und dem Gesamtjahr 2025. Besonders die Kostenstruktur steht dabei im Mittelpunkt, da sie den Ausschlag für die Profitabilität in einem anspruchsvollen Marktumfeld geben dürfte.
Bilanztermin am kommenden Mittwoch
Am Mittwoch, den 26. Februar, präsentiert Nexa die vollständigen Finanzergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr. Während die Produktionsmengen bereits kommuniziert wurden, liefert dieser Bericht nun die fehlenden Daten zum Cashflow, den Investitionsausgaben und den Auswirkungen der Metallpreisschwankungen auf das Nettoergebnis. Ein für den 27. Februar angesetzter Webcast mit dem Management soll zudem Aufschluss über die strategische Ausrichtung geben.
Produktionsziele erreicht, Kosten gesenkt
Operativ verlief das vergangene Jahr weitgehend planmäßig. Nexa bestätigte bereits Anfang Februar, dass die Zinkproduktion mit 316.000 Tonnen die gesteckten Ziele erreicht hat. Kann das Unternehmen diesen operativen Erfolg auch in bare Münze umwandeln? Vorläufige Berichte deuten darauf hin, dass die Cash-Kosten im Bergbau unter den ursprünglichen Prognosen lagen. Anleger werden am Mittwoch genau prüfen, ob sich diese Effizienzsteigerungen in den geprüften Finanzberichten widerspiegeln.
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Entspannung im Bergwerk Atacocha
Eine kurzzeitige Unterbrechung im peruanischen Bergwerk Atacocha San Gerardo wurde am vergangenen Montag beigelegt. Nach einer Einigung mit der lokalen Gemeinde läuft der Betrieb wieder normal. Der entstandene Produktionsausfall von rund 900 Tonnen Zink fällt im Gesamtkontext moderat aus; die Unternehmensführung geht davon aus, dieses Defizit in den kommenden Monaten vollständig aufzuholen. Damit ist ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für das laufende erste Quartal 2026 beseitigt.
Die Marktbedingungen für Zink bleiben jedoch herausfordernd, da Analysten für 2025 mit einem Angebotsüberschuss rechnen. Die endgültigen Finanzdaten am Mittwoch werden zeigen, ob Nexa seine niedrigen Produktionskosten nutzen konnte, um die Margen trotz des globalen Preisdrucks stabil zu halten.
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