Almonty Aktie: Gelöste Probleme?
Almonty Industries verzeichnet Kursverluste im Zuge sektorweiter Verkäufe, weist jedoch stark gestiegene Liquidität auf und treibt den Ausbau seiner strategischen Wolfram-Mine voran.

Kurz zusammengefasst
- Aktie verliert rund zwölf Prozent an zwei Handelstagen
- Sektorweiter Druck durch geopolitischen Kontext
- Liquidität massiv auf 268 Millionen USD gestiegen
- Ausbau der Sangdong-Mine für Wolfram-Produktion
Der Kursrückgang war deutlich: Almonty Industries verlor am 24. und 25. März 2026 an allen wichtigen Börsenplätzen rund zwölf Prozent. An der Torontoer Börse schloss die Aktie bei 20,28 CAD, in den USA bei 14,77 USD. Wer nur auf den Kursverlauf schaut, verpasst das eigentliche Bild.
Warum der Markt verkaufte
Der Rückgang traf nicht nur Almonty. Metall- und Bergbauaktien gerieten breit unter Druck — ausgelöst durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten, einen stärkeren US-Dollar und steigende Anleiherenditen. Das Zusammenspiel dieser Faktoren löste eine sektorweite Verkaufswelle aus.
Technisch gesehen nähert sich die Aktie mit einem RSI von 39,39 dem überverkauften Bereich. Der Kurs liegt aktuell rund 11,4 Prozent unterhalb des 30-Tage-Durchschnitts von 17,31 USD — ein Niveau, das auf kurzfristig erhöhten Verkaufsdruck hindeutet.
Starke Liquidität, hoher Nettoverlust
Das operative Bild ist zweigeteilt. Almonty schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Kassenbestand von 268,4 Millionen USD ab — gegenüber lediglich 7,8 Millionen USD Ende 2024 ein massiver Sprung. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 32,5 Millionen USD.
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Gleichzeitig stand ein Nettoverlust von 161,9 Millionen USD in den Büchern, was einem Verlust je Aktie von 0,81 USD entspricht. Der Verlust spiegelt vor allem die Investitionen in den Aufbau der Sangdong-Mine in Südkorea wider.
Sangdong und der Wolframmarkt
Am 16. März 2026 bestätigte Almonty den Abschluss von Phase 1 in Sangdong. Die Anlage verarbeitet derzeit 640.000 Tonnen Erz pro Jahr und zielt auf eine jährliche Produktion von 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Phase 2 ist für 2027 geplant und soll die Kapazität verdoppeln.
Der Wolframmarkt selbst bleibt ein starkes Argument für die Investitionsthese: Der Preis je metrischer Tonne Einheit (MTU) erreichte am 20. März 2026 rund 2.250 USD — ein Anstieg von 557 Prozent, getrieben durch chinesische Exportbeschränkungen und militärische Nachfrage. Nach Abschluss von Phase 2 will Almonty rund 40 Prozent des globalen Wolframangebots außerhalb Chinas liefern. Die Mine hat eine geschätzte Betriebsdauer von 45 Jahren.
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