Die japanische Mobilfunktochter SoftBank Corp. setzt ihren Wachstumskurs fort und hebt die Jahresprognose an. Während das operative Geschäft in den ersten neun Monaten florierte, nutzt das Management den Rückenwind für einen strategischen Generationenwechsel in der Führungsriege. Doch was bedeutet der Abgang des Finanzchefs inmitten dieser Erfolgsmeldungen für die künftige Ausrichtung?
Breites Wachstum in allen Segmenten
Nach einem Umsatzsprung von 8 Prozent auf 5,2 Billionen Yen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (per 31. März 2026) schraubt der Konzern die Erwartungen nach oben. Besonders das dritte Quartal stach mit einem zweistelligen Gewinnwachstum hervor. Konkret peilt das Unternehmen nun einen Jahresumsatz von 6,95 Billionen Yen sowie ein operatives Ergebnis von 1,02 Billionen Yen an.
Treibende Kraft war nicht nur das Kerngeschäft. Vor allem das Finanzsegment verdoppelte das operative Ergebnis, während auch die Bereiche Enterprise und Distribution zulegten. Interessant ist die Entwicklung im Endkundengeschäft: Trotz leicht sinkender Smartphone-Abonnentenzahlen stiegen Umsatz und Ertrag. Hier zahlt sich die Strategie aus, Qualität vor Quantität zu stellen und den Fokus auf profitablere Langzeitkunden zu legen.
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Zusätzlichen Rückenwind liefert das positive Marktumfeld rund um den Chipdesigner Arm, an dem die Muttergesellschaft SoftBank Group maßgeblich beteiligt ist. Dessen Rekordumsätze, getrieben durch den KI-Boom, stützen die allgemeine Bewertungssentiment rund um die Marke SoftBank.
Die Kennzahlen im Überblick
- Umsatz (9 Monate): 5,2 Billionen Yen (+8 % zum Vorjahr)
- Operatives Ergebnis (9 Monate): 884 Milliarden Yen
- Neues Umsatzziel (Gesamtjahr): Erhöht auf 6,95 Billionen Yen
- Neues Gewinnziel operativ (Gesamtjahr): Erhöht auf 1,02 Billionen Yen
- Nettoergebnis-Prognose: Angehoben auf 543 Milliarden Yen
Generationenwechsel im Vorstand
Parallel zu den Zahlen kündigte CEO Junichi Miyakawa eine Verjüngung der Führungsstruktur an. Die aktuelle Stärkephase wird genutzt, um Verantwortung an die nächste Generation zu übergeben. Im Zuge dieser Neuaufstellung wird der bisherige Finanzchef Kazuhiko Fujihara seinen Posten räumen.
Mit der angehobenen Prognose für das Nettoergebnis signalisiert das Management deutliche Zuversicht für den Endspurt des Geschäftsjahres. Anleger blicken nun auf den Abschluss am 31. März 2026, der zeigen wird, ob die Neuausrichtung der Kundenbasis die Profitabilität dauerhaft sichern kann.
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