UBS Aktie: Altlast beseitigt
Das Bundesstrafgericht hat das Strafverfahren gegen UBS im Mosambik-Fall eingestellt. Die Bank kündigt zudem eine neue Gebührenstruktur im US-Vermögensgeschäft an.

Kurz zusammengefasst
- Gericht beendet Strafverfahren ohne Auflagen
- Neue Gebühren für US-Vermögensverwaltung
- Dividende von 1,10 USD je Aktie geplant
- Quartalszahlen Ende April erwartet
Das Schweizer Bundesstrafgericht hat das Verfahren gegen UBS im Mosambik-Schuldenskandal eingestellt. Damit fällt eine der letzten großen juristischen Hypotheken weg, die UBS mit der Notübernahme der Credit Suisse geerbt hatte.
Tuna-Bonds: Verfahren endet ohne Strafe
Im Kern des Falles stand der Vorwurf, die Credit Suisse habe bei der Vergabe von Staatskrediten an Mosambik unzureichende Vorkehrungen gegen Geldwäsche und Korruption getroffen. UBS war als Rechtsnachfolgerin in das Visier der Ermittler geraten. Mit der Einstellung durch das Bundesstrafgericht in Bellinzona entfällt nun das Risiko unvorhersehbarer Strafzahlungen in diesem Komplex — ein Ergebnis, das Analysten positiv bewerteten.
Parallel gab die Bank strategische Änderungen im US-Wealth-Management bekannt. Die UBS Wealth Management USA übernimmt die Verwaltung sogenannter Separately Managed Accounts künftig vollständig in Eigenregie. Bislang waren externe Anbieter beteiligt. Kunden zahlen dafür künftig eine Gebühr von 0,04 Prozent — deutlich weniger als bei den bisherigen Drittanbietern. Das Management sieht darin einen Hebel zur Margenverbesserung im wichtigen Vermögensverwaltungssegment.
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Generalversammlung und Quartalszahlen im Blick
Die UBS-Aktie legte heute um rund ein Prozent zu und notiert damit knapp über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Der Kurs bleibt allerdings noch rund 14 Prozent unter dem Jahreshoch vom Januar.
Am 15. April findet in Basel die ordentliche Generalversammlung statt. Die Tagesordnung ist substanziell:
- Dividende: 1,10 USD je Aktie für das Geschäftsjahr 2025
- Kapitalherabsetzung: Einzug von knapp 63,8 Millionen zurückgekauften Aktien
- Verwaltungsrat: Agustín Carstens (BIZ-Chef) und Luca Maestri (Apple-CFO) sollen neu gewählt werden; Lukas Gähwiler und William C. Dudley scheiden aus
Den nächsten konkreten Einblick in die operative Entwicklung liefern die Erstquartalszahlen am 29. April 2026.
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