Unruhe herrschte zuletzt rund um den Software-Giganten aus Redmond. Spekulationen über einen massiven Stellenabbau machten die Runde und verunsicherten Anleger wie Mitarbeiter gleichermaßen. Doch nun tritt der Konzern entschieden auf die Bremse und sorgt für notwendige Klarheit vor den anstehenden Quartalszahlen.
Reaktion auf Spekulationen
Microsoft hat Berichte über eine angeblich geplante Entlassungswelle offiziell zurückgewiesen. In Finanzmedien und Foren kursierten Gerüchte, wonach in der dritten Januarwoche zwischen 11.000 und 22.000 Stellen gestrichen werden sollten – vorrangig in den Bereichen Azure, Xbox und im globalen Vertrieb. Der Kommunikationschef des Unternehmens bezeichnete diese Meldungen nun unmissverständlich als „zu 100 Prozent erfunden, spekulativ und falsch“.
Dass die Gerüchte überhaupt auf fruchtbaren Boden fielen, liegt an der jüngeren Vergangenheit und der aktuellen Kostenstruktur. Im Jahr 2025 hatte Microsoft bereits mehr als 15.000 Arbeitsplätze abgebaut. Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in die Zukunft: Allein im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 beliefen sich die Kapitalausgaben auf 34,9 Milliarden US-Dollar. Für das Gesamtjahr werden über 80 Milliarden US-Dollar erwartet, die primär in KI-Infrastruktur und Rechenzentren fließen. Diese Ausgabenpolitik hatte Marktbeobachter vermuten lassen, dass an anderer Stelle, etwa beim Personal, Einsparungen folgen könnten.
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Strategischer Zukauf statt Abbau
Während der Konzern die Abbaugerüchte zerstreut, wird an anderer Stelle investiert. Microsoft gab die Übernahme des Startups Osmos bekannt. Das Unternehmen ist auf KI-gestützte Datentechnik spezialisiert und soll in Microsofts Datenplattform „Fabric“ integriert werden. Ziel ist es, sogenannte „autonome KI-Agenten“ zu fördern, die Arbeitsabläufe vereinfachen und Betriebskosten senken. Dieser Schritt unterstreicht den Fokus auf KI-Lösungen für Unternehmenskunden, den auch Analysten positiv hervorheben.
Die Aktie notiert aktuell bei 483,47 US-Dollar und damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 488,02 US-Dollar. Analystenhäuser wie Wedbush und Evercore bekräftigen ihre Kaufempfehlungen und sehen das Jahr 2026 als Wendepunkt für das KI-Wachstum.
Blick auf die Zahlen
Nach der Beruhigung der Gerüchteküche richtet sich der Fokus nun auf harte Fakten. Am 28. Januar 2026 wird Microsoft nach Börsenschluss die Ergebnisse für das zweite Quartal präsentieren. Der Markt erwartet ein Umsatzwachstum von rund 15 Prozent und einen Gewinnanstieg pro Aktie von etwa 19 Prozent. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung werden dabei vor allem die Wachstumsraten der Cloud-Sparte Azure sowie die Adaptionsrate der Copilot-Software bei Großkunden sein.
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