Coinbase Aktie: Analysten sehen Kaufchance

Bank of America und Goldman Sachs empfehlen Coinbase-Aktien nach Kurskorrektur. Sie loben die Diversifizierung des Geschäftsmodells, während Barclays vor hoher Bewertung warnt.

Kurz zusammengefasst:
  • BofA hebt Bewertung auf Kaufen mit Kursziel 340 USD
  • Goldman Sachs lobt stabile Einnahmen aus Dienstleistungen
  • Barclays warnt vor Risiken und sportlicher Bewertung
  • Umsatz stieg im dritten Quartal um 55 Prozent

Coinbase ist längst mehr als nur eine reine Krypto-Börse. Nach einer deutlichen Korrektur von rund 40 Prozent im späten Jahr 2025 sehen große Wall-Street-Häuser wie die Bank of America und Goldman Sachs nun den Moment zum Einstieg gekommen. Doch während die Optimisten auf die neue „Everything Exchange“-Strategie setzen, mahnen andere Stimmen angesichts der Bewertung zur Vorsicht.

Wandel zur „Everything Exchange“

Die Bank of America (BofA) sorgte diese Woche für Aufmerksamkeit, indem sie ihre Bewertung von „Neutral“ auf „Buy“ anhob und ein Kursziel von 340 US-Dollar ausrief – ein Aufwärtspotenzial von rund 38 Prozent zum aktuellen Niveau. Dahinter steckt die Überzeugung der Analysten, dass Coinbase seine Abhängigkeit vom volatilen Krypto-Handel erfolgreich reduziert.

Coinbase

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Im Fokus steht dabei die Diversifizierung der Einnahmequellen. Coinbase plant nicht nur den Handel mit klassischen Aktien und ETFs auf seiner Plattform, sondern treibt auch die Tokenisierung realer Vermögenswerte (wie Private Equity oder Immobilien) voran. Zudem könnte die eigene Blockchain-Infrastruktur künftig Milliardenumsätze generieren. Laut BofA passt der zuletzt gesunkene Aktienkurs nicht mehr zu diesen verbesserten fundamentalen Aussichten.

Goldman Sachs lobt stabile Einnahmen

Unterstützung kommt von Goldman Sachs. Auch hier lautet das Urteil in dieser Woche „Kaufen“, verbunden mit einer Kurszielanhebung auf 303 US-Dollar. Die Analysten heben besonders den strukturellen Wandel des Geschäftsmodells hervor.

Dienstleistungen abseits reiner Transaktionen – wie Verwahrung, Staking und Abonnements – machen mittlerweile rund 40 Prozent des Umsatzes aus. Vor fünf Jahren lag dieser Anteil noch bei unter fünf Prozent. Diese Entwicklung macht das Unternehmen deutlich widerstandsfähiger gegen die typischen Schwankungen am Krypto-Markt. Untermauert wird diese Stabilität durch die jüngsten Geschäftszahlen: Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 55 Prozent auf 1,87 Milliarden US-Dollar.

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Warnung vor zu hoher Bewertung

Nicht alle Experten teilen die Euphorie. Barclays-Analyst Benjamin Budish senkte am Donnerstag sein Kursziel von 291 auf 258 US-Dollar und bestätigte seine neutrale Haltung („Equal-Weight“).

Während die Optimisten das Wachstumspotenzial der Infrastruktur betonen, warnt Barclays vor Risiken bei der Umsetzung und einer bereits sportlichen Bewertung. Mit einem aktuellen Kurs von rund 245,59 US-Dollar sieht Barclays kaum noch Luft nach oben. Diese Divergenz verdeutlicht die aktuelle Lage: Auf der einen Seite die Wette auf technologisches Wachstum, auf der anderen Seite die Sorge um Bewertungsdisziplin.

Nach der Aufnahme in den S&P 500 im Jahr 2025 und dem Ende des steuerbedingten Verkaufsdrucks zum Jahreswechsel blicken Anleger nun nach vorn. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob Coinbase die Integration des klassischen Aktienhandels reibungslos umsetzen und sich gegen die angekündigte Konkurrenz traditioneller Broker wie Charles Schwab behaupten kann.

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