Salesforce steht unter erheblichem Druck. Während CEO Marc Benioff mit einer KI-Übernahme die Strategie nachschärft, sorgen weitere Stellenstreichungen und ein interner Aufstand der Belegschaft für Turbulenzen. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn bereits rund 27 Prozent an Wert – Anleger hoffen nun auf die kommenden Quartalszahlen.
- Übernahme: KI-Startup Cimulate stärkt die Agentforce-Plattform.
- Entlassungen: Knapp 1.000 Stellen wurden Anfang Februar gestrichen.
- Protest: Über 1.400 Mitarbeiter unterzeichneten Petition gegen Regierungsaufträge.
- Termin: Quartalszahlen folgen am 25. Februar 2026.
Widerstand und Stellenabbau
Neben der Kursschwäche belastet vor allem interner Widerstand das Betriebsklima. Laut Medienberichten unterzeichneten mehr als 1.400 Mitarbeiter einen Brief, in dem sie das Ende möglicher Geschäftsbeziehungen mit der US-Einwanderungsbehörde ICE fordern. Die Situation verschärfte sich nach internen Kommentaren von CEO Marc Benioff, die selbst auf Führungsebene Kritik hervorriefen.
Parallel dazu setzt der Konzern den Rotstift an. Anfang Februar strich Salesforce weniger als 1.000 Stellen. Betroffen waren Berichten zufolge Bereiche wie Marketing, Produktmanagement und das KI-Team. Diese Maßnahmen folgen auf frühere Restrukturierungen, bei denen der Support-Stab durch den Einsatz von KI-Agenten bereits deutlich reduziert wurde.
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Strategische Flucht nach vorn
Trotz der Unruhen treibt das Management die technologische Neuausrichtung voran. Am 10. Februar kündigte Salesforce die Übernahme des KI-Startups Cimulate an. Ziel ist es, die „Agentforce“-Plattform im E-Commerce zu stärken. Die Technologie soll Händlern helfen, Kundenabsichten besser zu erkennen und Suchergebnisse zu personalisieren.
An der Börse überwiegt derzeit jedoch die Skepsis gegenüber den KI-Risiken im Softwaresektor. Die Aktie schloss am vergangenen Freitag bei 189,72 US-Dollar und kämpft mit den Jahrestiefs. Am 25. Februar muss das Unternehmen bei der Vorlage der Quartalszahlen beweisen, ob die Prognose von bis zu 10 Prozent Umsatzwachstum gehalten werden kann und die Strategie greift.
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