Maharaksa Biru Energi (OASA) steuert auf eine operative Weichenstellung zu. Bis Ende Februar 2026 wird die Entscheidung über die Vergabe staatlicher „Waste-to-Energy“-Projekte (WTE) in Indonesien erwartet. Für das Unternehmen geht es dabei um den Einzug in eine neue Größenordnung der Projektabwicklung und langfristige Planungssicherheit.
Entscheidung über Milliarden-Tender
Im Fokus steht das Danantara-Projekt, bei dem Maharaksa Biru Energi als einer von fünf potenziellen Gewinnern für die erste Phase gehandelt wird. Konkret bewirbt sich das Unternehmen um Projekte zur thermischen Abfallbehandlung in Jakarta Barat und Tangerang Selatan. Ein Zuschlag in diesen Gebieten gilt als zentraler Katalysator für die künftige Auftragslage.
Zusätzliche Stabilität versprechen mögliche Partner-Updates. Das Unternehmen agiert teilweise in Konsortien, unter anderem mit dem internationalen Partner Grandblue Environment Co., Ltd. Eine Bestätigung dieser Kooperationen könnte dem Markt die notwendige Sicherheit über die technische Umsetzbarkeit der Großprojekte geben.
Investitionen und Finanzierungsrisiken
Unabhängig vom Ausgang der Ausschreibungen hat das Management für das laufende Geschäftsjahr Investitionsausgaben (Capex) von über 100 Milliarden IDR fest eingeplant. Diese Mittel dienen primär der Vorbereitung der anvisierten PSEL-Projekte. Da ein operativer Betrieb der Anlagen erst für 2028 angestrebt wird, stellt sich eine zentrale Frage: Kann das Unternehmen diese kapitalintensiven Vorhaben ohne eine signifikante Verwässerung der bestehenden Aktionärsanteile finanzieren?
Das makroökonomische Umfeld erschwert die Kalkulation zusätzlich. Während der indonesische Leitindex IHSG gestern leicht auf 8.274,08 Punkte nachgab, beobachten Marktteilnehmer die Zinspolitik der Bank Indonesia genau. Steigende Kapitalkosten könnten die Refinanzierung der Infrastrukturprojekte verteuern und die Rentabilität belasten.
Die Bekanntgabe der Tender-Gewinner für die erste Phase des Danantara-Projekts bis Ende Februar bildet den nächsten entscheidenden Datenpunkt. Erst mit der finalen Entscheidung über die Standorte Jakarta Barat und Tangerang Selatan wird sich zeigen, ob die geplanten Investitionen unmittelbar in wertschöpfende Großaufträge übersetzt werden können.
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