Palantir Aktie: Marschrichtung Erfolg!

UBS stuft Palantir nach deutlichem Kursverfall auf 'Kaufen' hoch und hebt starke US-Wachstumszahlen hervor. Ein neuer Rüstungsauftrag mit GE Aerospace unterstreicht die Geschäftsentwicklung.

Kurz zusammengefasst:
  • UBS-Analyst empfiehlt Einstieg nach Kurskorrektur
  • Neuer US-Luftwaffenauftrag mit GE Aerospace
  • Rekordquartal mit 93% US-Umsatzwachstum
  • Hohe Kurszielspanne trotz operativer Stärke

UBS hat Palantir von „Neutral“ auf „Kaufen“ hochgestuft – und das, nachdem die Aktie seit ihrem Allzeithoch um rund 35 Prozent gefallen ist. Gleichzeitig sicherte sich das Unternehmen gemeinsam mit GE Aerospace einen neuen Rüstungsauftrag der US-Luftwaffe. Die Bank sieht Palantir als „die führende Wachstumsstory im Softwarebereich“ und verweist auf ein erwartetes Umsatzwachstum von 70 Prozent im Jahr 2026 bei Margen von über 50 Prozent.

Analyst sieht Einstiegschance nach Korrektur

Karl Keirstead von UBS begründete die Hochstufung am 26. Februar mit der deutlichen Kursschwäche seit dem Hoch. Er empfiehlt Anlegern, den Rücksetzer zu nutzen. Die Bank setzte ein Kursziel von 180 US-Dollar. Nach eigenen Recherchen bei Partnern und Kunden sei die Nachfrage „außergewöhnlich“. Konkurrenz von Hyperscalern, Databricks oder KI-Modellanbietern sieht UBS bislang nicht als materielle Bedrohung.

Palantir

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Die Aktie schloss am Freitag bei 116,14 Euro, nachdem sie am Donnerstag nach der Hochstufung um 1,3 Prozent gestiegen war. Vom 52-Wochen-Hoch bei 179,86 Euro ist der Titel damit noch deutlich entfernt.

Rüstungsauftrag mit GE stärkt Pipeline

Parallel zur Analystenaktion wurde ein weiterer Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium bekannt. Palantir kooperiert mit GE Aerospace, um die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe bei T-38-Trainingsflugzeugen zu erhöhen. Künstliche Intelligenz und Datenanalysen sollen Lieferketten optimieren und den Teilebedarf vorhersagen. Der zunächst auf siebeneinhalb Monate angelegte Vertrag enthält eine Verlängerungsoption über weitere vier Jahre und fünf Monate.

Der Auftrag reiht sich in eine Serie von Neuverträgen ein. Palantir hat zuletzt über 900 Millionen US-Dollar an neuen Aufträgen von Bundesbehörden wie Army, ICE, IRS, Space Force und dem Finanzministerium eingeworben.

Rekordquartal mit 93 Prozent US-Wachstum

Die Zahlen für das vierte Quartal 2025, die Anfang Februar veröffentlicht wurden, übertrafen die Erwartungen klar. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,25 US-Dollar, der Umsatz bei 1,41 Milliarden US-Dollar – beides über den Analystenschätzungen. Das US-Geschäft wuchs um 93 Prozent auf 1,08 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch 137 Prozent Zuwachs im kommerziellen Segment und 66 Prozent im Regierungsgeschäft.

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Der Gesamtumsatz 2025 belief sich auf 4,48 Milliarden US-Dollar. Das Auftragsvolumen im vierten Quartal erreichte mit 4,3 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert. Die Kundenzahl stieg um 34 Prozent auf 954.

Für 2026 stellte das Management einen Umsatz von 7,18 bis 7,20 Milliarden US-Dollar in Aussicht – etwa eine Milliarde mehr, als Analysten zuvor erwartet hatten. Das US-Geschäft mit kommerziellen Kunden soll auf über 3,14 Milliarden US-Dollar zulegen, was einem Wachstum von 115 Prozent entspräche.

Bewertungsfrage bleibt umstritten

Trotz der operativen Stärke bewegt sich das KGV bei rund 216. Die Netto-Dollarretention lag im vierten Quartal bei 139 Prozent, was auf hohe Wechselkosten hindeutet, sobald Kunden die Software einsetzen. Palantir verfügt über mehr als vier Milliarden US-Dollar Cash und praktisch keine Schulden.

Die Kursziele der Analysten weichen stark voneinander ab: Sie reichen von 70,70 bis 273 US-Dollar, im Schnitt liegen sie bei 193 US-Dollar. Das internationale Geschäft wuchs im vierten Quartal nur um acht Prozent, CEO Karp äußerte sich skeptisch über Europa und verwies auf langsame Adoption sowie Präferenzen für lokale Anbieter.

Nächster Termin im Mai

Für das erste Quartal 2026 peilt Palantir einen Umsatz von 1,53 bis 1,54 Milliarden US-Dollar an. Die nächsten Quartalszahlen werden Anfang Mai erwartet. Die geplante Erhöhung der Verteidigungsausgaben unter der Trump-Regierung sowie Palantirs Rolle in Effizienzprojekten der Bundesbehörden dürften das Wachstum weiter antreiben.

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