Energy Fuels Aktie: Das 1,8-Milliarden-Risiko

Energy Fuels übertrifft seine Uran-Produktionsziele, doch das Schicksal des wertvollen Vara-Mada-Projekts hängt von politischen Verhandlungen mit einer Militärregierung ab.

Kurz zusammengefasst:
  • Übererfüllung der Uran-Produktionsziele 2025
  • Politisches Risiko bei 1,8-Milliarden-Dollar-Projekt
  • Verhandlungen mit neuer Militärregierung in Madagaskar
  • Solide Finanzlage mit starken Barreserven

Energy Fuels liefert operativ ab und übertraf 2025 die eigenen Produktionsziele im Urangeschäft deutlich. Doch die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich auf eine geopolitische Hängepartie in Afrika. Ein Projekt mit einem Wert von 1,8 Milliarden Dollar hängt von Verhandlungen mit einer neuen Militärregierung ab. Kippt das Prestigeprojekt oder gelingt der strategische Befreiungsschlag?

Traumzahlen treffen auf Realpolitik

Am 8. Januar veröffentlichte das Unternehmen eine lang erwartete Machbarkeitsstudie für das „Vara Mada“-Projekt in Madagaskar. Die wirtschaftlichen Eckdaten sind massiv: Die Studie beziffert den Kapitalwert (NPV) nach Steuern auf 1,8 Milliarden Dollar bei einer internen Verzinsung von fast 25 %. Sobald der Betrieb voll läuft, soll das Projekt jährlich über 500 Millionen Dollar EBITDA generieren und wichtige Rohstoffe wie Ilmenit, Zirkon und Monazit über fast vier Jahrzehnte liefern.

Energy Fuels

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Diese theoretischen Werte stehen jedoch unter dem Vorbehalt der politischen Realität. Nach dem Putsch im Oktober 2025 muss Energy Fuels eine Einigung mit der neuen Führung unter Oberst Randrianirina finden. Die Verhandlungen über Steuerfragen und die wichtige Bergbaugenehmigung laufen, wobei Berichten zufolge auch Vertreter der Trump-Administration involviert sind, um den Zugriff auf strategische Mineralien zu sichern. Das Projekt könnte bis zu 85 % des US-Bedarfs an schweren Seltenen Erden decken, was die diplomatischen Bemühungen erklärt.

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Uran-Geschäft als solider Anker

Während die Situation in Madagaskar unsicher bleibt, fungiert das US-Kerngeschäft als stabilisierender Faktor. Energy Fuels meldete für das Geschäftsjahr 2025 eine Produktion von über 1,6 Millionen Pfund Urankonzentrat und übertraf damit das obere Ende der eigenen Prognose um rund 11 %.

Auch finanziell ist das Unternehmen gerüstet. Mit einem geschätzten Umsatz von 27 Millionen Dollar im vierten Quartal und einem durchschnittlichen Verkaufspreis von knapp 75 Dollar pro Pfund bleibt der Cashflow positiv. Barreserven und Wertpapiere im Volumen von rund 235 Millionen Dollar (Stand Ende Q3 2025) bieten einen Puffer, um die Entwicklungsphasen trotz politischer Verzögerungen zu finanzieren.

Ausblick

Die Aktie notiert aktuell um 18,16 Dollar und steckt in einer Wartestellung fest. Der entscheidende Katalysator ist der Abschluss der Verhandlungen mit der madagassischen Regierung. Eine endgültige Investitionsentscheidung (FID) ist erst möglich, wenn die steuerlichen Rahmenbedingungen fixiert und die Genehmigungen auf Monazit ausgeweitet sind. Kommt es zur Einigung, dürfte das im Kurs noch nicht eingepreiste Potenzial der Studie gehoben werden; bei anhaltender diplomatischer Blockade deckelt das politische Risiko trotz starker Uran-Daten den Kurs bei der Widerstandsmarke von 20 Dollar.

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