Standard Lithium macht Fortschritte auf dem Weg zur finalen Investitionsentscheidung für sein Lithium-Projekt in Arkansas – und das bleibt nicht unbemerkt. Im Februar sank der Anteil der leerverkauften Aktien um mehr als 20 Prozent. Zugleich meldete das Unternehmen über eine Milliarde US-Dollar an Finanzierungsinteresse. Für die Kanadier könnte 2026 zum entscheidenden Jahr werden.
Rückzug der Pessimisten
Mitte Februar lag die Short-Position bei rund 5,87 Millionen Aktien – ein Rückgang von gut einem Fünftel gegenüber Ende Januar. Aktuell sind damit 2,4 Prozent der ausstehenden Aktien leerverkauft. Die Deckungsfrist liegt bei etwa zwei Handelstagen.
Der Rückzug der Leerverkäufer fällt in eine Phase, in der Standard Lithium mehrere wichtige Meilensteine in Sicht hat. Das zentrale Projekt SWA (South West Arkansas) rückt näher an die Bauphase heran – und damit auch an den Punkt, an dem aus Planung Realität wird.
Das Arkansas-Projekt: Kernstück der Strategie
Das SWA-Projekt wird über ein Joint Venture namens Smackover Lithium betrieben, an dem Standard Lithium 55 Prozent und der norwegische Energiekonzern Equinor 45 Prozent halten. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie liegt nun eine konkrete Kalkulation vor: 1,45 Milliarden Dollar werden für die erste Bauphase veranschlagt.
Drei Export-Kreditagenturen, darunter die US-amerikanische EXIM und die norwegische Eksfin, haben Interesse an einer Projektfinanzierung von über einer Milliarde Dollar signalisiert. Finale Zusagen stehen zwar noch aus, doch die Resonanz deutet auf Vertrauen in die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens hin.
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Das Projekt soll ab 2028 jährlich 22.500 Tonnen batteriefähiges Lithiumkarbonat produzieren – über eine geplante Laufzeit von 20 Jahren. Es wäre die erste kommerzielle Direct-Lithium-Extraction-Anlage in den USA und die erste Lithiumproduktion aus der Smackover-Formation überhaupt. Die Formation weist Lithium-Konzentrationen von bis zu 616 mg/L auf, im benachbarten Ost-Texas sogar bis zu 806 mg/L.
Was dieses Jahr ansteht
Standard Lithium plant, 2026 die Projektfinanzierung abzuschließen, Abnahmeverträge mit Kunden zu sichern und zentrale Lieferanten auszuwählen. Kurz darauf soll die finale Investitionsentscheidung fallen – und der Baubeginn erfolgen.
Die Kombination aus sinkenden Leerverkäufen, soliden Finanzierungssignalen und einer abgeschlossenen Machbarkeitsstudie macht 2026 zum Schlüsseljahr. Ob die Kanadier Finanzierungszusagen und Abnahmeverträge wie geplant unter Dach und Fach bringen, wird über den weiteren Verlauf entscheiden.
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