Nike Aktie: Stellenabbau

Der Sportartikelhersteller baut seine US-Distributionszentren um und streicht Hunderte Jobs, um die Lieferkette effizienter zu gestalten. Analysten senken das Kursziel.

Kurz zusammengefasst:
  • 775 Stellenabbau in US-Verteilzentren
  • Strategischer Umbau für mehr Technologieeinsatz
  • KeyBanc senkt Kursziel auf 75 US-Dollar
  • Nächste Quartalszahlen am 18. März erwartet

Nike zieht die Kostenschraube weiter an – diesmal in der Logistik. In den USA streicht der Konzern hunderte Jobs in seinen größten Distributionszentren. Dahinter steckt vor allem ein Umbau hin zu mehr Automatisierung und einer schlankeren Lieferkette.

Worauf zielt der Schritt ab? Nike will Abläufe vereinfachen, flexibler werden und die Distribution stärker auf Technologie ausrichten.

Nike

US6541061031
-
Heute: -
7 Tage: -
  • Geplante Streichungen: 775 Stellen
  • Betroffene Standorte: Distributionszentren in Tennessee und Mississippi
  • Nächster Quartalsbericht (Schätzung): 18. März

775 Stellen in US-Lagern weg

Laut einem CNBC-Bericht von Ende Januar baut Nike 775 Arbeitsplätze ab, überwiegend in Verteilzentren in Tennessee und Mississippi. Betroffen sind damit Mitarbeitende an den größten US-Lagerstandorten.

Nike begründete die Kürzungen gegenüber CNBC mit dem Ziel, „Komplexität zu reduzieren“, die Organisation flexibler zu machen und den Betrieb effizienter aufzustellen. Im Fokus stehen laut Unternehmen eine präzisere Ausrichtung des Supply-Chain-Netzwerks, der schnellere Einsatz fortschrittlicher Technologie und Automatisierung sowie Investitionen in die Fähigkeiten der Teams.

Umbau reiht sich in frühere Kürzungen ein

Die Maßnahmen sind nicht isoliert. Bereits im August 2025 hatte Nike die Belegschaft in der Zentrale um rund 1.000 Stellen reduziert. Im Februar 2024 folgte ein weiterer Abbau von etwa 2% der Belegschaft, der mehr als 1.600 Rollen betraf.

Nach dem jüngsten Geschäftsbericht (Stand Mai 2025) beschäftigte Nike weltweit rund 77.800 Menschen – inklusive Retail- und Teilzeitkräften.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nike?

Turnaround unter neuem CEO – und weniger Volumen in den Zentren

Der Umbau passt zur strategischen Linie unter CEO Elliott Hill, der seit 2024 an der Spitze steht. Nike arbeitet daran, eine Phase mit verlangsamtem Wachstum und sinkenden Margen zu drehen. Diese Entwicklung folgte auf eine Vertriebsstrategie, die eigene Stores und Websites stärker priorisierte als Großhandelspartner.

In dieser Phase wurden Distributionskapazitäten und Personal offenbar deutlich ausgebaut. Laut von CNBC zitierten Quellen fehlt heute jedoch das Volumen, um die bisherigen Personalstände in den Einrichtungen auszulasten.

Kursziel sinkt deutlich

Auch an der Analystenfront gab es Bewegung: KeyBanc senkte am 22. Januar das Kursziel für Nike auf 75 US-Dollar (zuvor 90 US-Dollar) und blieb bei „Overweight“. Als Begründung nannte das Haus erste Anzeichen einer Stabilisierung, warnte aber zugleich, dass substanzieller Fortschritt Zeit brauche.

Die Aktie schloss zuletzt bei 62,60 US-Dollar. Seit Jahresbeginn liegt sie rund 1,74% im Minus, auf 52-Wochen-Sicht etwa 18%. Die Marktkapitalisierung beträgt ungefähr 92,7 Mrd. US-Dollar, das KGV (nachlaufend) liegt bei rund 36,6.

Der nächste wichtige Termin steht bereits fest: Am 18. März werden die nächsten Quartalszahlen erwartet – dann dürfte sich zeigen, ob der Umbau auch finanziell messbar vorankommt.

Nike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nike-Analyse vom 2. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Nike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu Nike

Neueste News

Alle News

Nike Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten