NewMarket Corporation ordnet seine Führungsstruktur im Finanzbereich neu und festigt damit die interne Kontrolle nach einem operativ herausfordernden Jahr 2025. Während sich der Aktienkurs zum Wochenschluss bei 610,43 USD stabilisierte, rückt die langfristige Profitabilität der Kernsparten wieder stärker in den Fokus. Kann das Unternehmen den moderaten Gewinnrückgang des Vorjahres im laufenden Turnus auffangen?
Stärkung der Finanzkontrolle
Mit Wirkung zum 18. Februar 2026 übernahm Susan M. Ridlehoover die Position des Principal Accounting Officer. Ridlehoover, die erst im Januar als Controllerin zum Unternehmen stieß, bringt Erfahrung aus Führungspositionen bei Branchengrößen wie Sonoco Products und Dominion Energy mit.
Für das mit rund 5,73 Milliarden USD bewertete Unternehmen bedeutet dieser Schritt eine gezielte Konsolidierung der internen Aufsichtsstruktur. In einem Marktumfeld für Spezialchemikalien, das zunehmend auf operative Disziplin achtet, werten Marktbeobachter solche personellen Weichenstellungen als Signal für eine stabile Governance.
Bilanz 2025 im Rückblick
Gleichzeitig verarbeitet der Markt die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres 2025. Zwar bleibt die Ertragskraft des Konzerns auf einem robusten Niveau, doch zeigen die Daten eine Abschwächung im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettogewinn sank von 462,4 Millionen USD auf 418,7 Millionen USD, was einem Ergebnis je Aktie (EPS) von 44,44 USD entspricht.
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Die Sparte Petroleum Additives bleibt mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden USD der zentrale Pfeiler des Geschäftsmodells. Das Segment Specialty Materials steuerte 182,5 Millionen USD bei. Angesichts eines Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) von etwa 13,66 basierend auf dem letzten Schlusskurs scheint der Markt den Gewinnrückgang bereits weitgehend eingepreist zu haben.
Fokus auf Margen und Kapitalfluss
In den kommenden Monaten wird das Hauptaugenmerk auf der Margenentwicklung im Bereich der Additive liegen, um dem jüngsten Ergebnisdruck entgegenzuwirken. Anleger achten zudem genau darauf, ob NewMarket das Tempo bei den Aktionärsrenditen beibehält.
Im Jahr 2025 flossen 105,9 Millionen USD in Dividenden und 77,2 Millionen USD in Aktienrückkäufe. Die Beibehaltung dieser Ausschüttungspolitik trotz des niedrigeren Nettogewinns wird ein zentrales Kriterium für die Bewertung der Aktie in den nächsten Quartalsberichten sein.
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