Nach fünf Tagen massiver Abflüsse hat sich das Blatt gewendet: Institutionelle Anleger kehren zu Ethereum zurück. Am 2. März flossen 38,69 Millionen US-Dollar in die börsengehandelten Fonds – der höchste Tageswert seit Ende Februar. Die zweitgrößte Kryptowährung durchbrach daraufhin die psychologisch wichtige 2.000-Dollar-Marke.
BlackRock führt die Käuferliste an
Den größten Anteil an den Zuflüssen steuerte BlackRocks ETHA-Fonds mit rund 26,47 Millionen Dollar bei. Damit endet eine Verkaufswelle, die in nur fünf Handelstagen knapp 796 Millionen Dollar aus den Spot-ETFs abzog. Die kumulierten Nettomittelzuflüsse in diese Produkte liegen nun bei 11,64 Milliarden Dollar.
Parallel dazu zeigt der Derivatemarkt erhöhte Aktivität. Das Open Interest kletterte um 6,03 Prozent auf 25,82 Milliarden Dollar, während das 24-Stunden-Futures-Volumen um 22,08 Prozent auf 61,70 Milliarden Dollar anzog. Das Futures-Volumen übertrifft damit das Spotvolumen um das 14-fache – ein Hinweis auf stark gehebelte Positionen und entsprechende Liquidationsrisiken.
DeFi-Sektor wächst weiter
Auch die On-Chain-Kennzahlen sprechen für anhaltendes Ökosystem-Wachstum. Der Total Value Locked (TVL) im Ethereum-Netzwerk stieg seit Jahresbeginn um 16 Prozent von 56,52 Millionen auf 65,62 Millionen ETH. Gleichzeitig setzt sich der Trend fort, Bestände von zentralisierten Börsen abzuziehen. In einer größeren Transaktion transferierte ein Investor 6.114 ETH im Wert von 12,4 Millionen Dollar von OKX in das dezentrale Aave-V3-Protokoll. Die Gesamt-ETH-Bestände an Börsen sanken dadurch um 6,47 Prozent auf 31,84 Milliarden Dollar.
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Auf Entwicklerseite treibt Mitgründer Vitalik Buterin die Dezentralisierung der Block-Erstellung voran. Am 2. März stellte er Pläne vor, die unter anderem eine verbesserte Proposer-Builder-Separation (ePBS) und verschlüsselte Mempools umfassen – Maßnahmen zur Reduktion von MEV-Schwachstellen.
Technischer Ausblick und Analystensicht
Technisch betrachtet hat Ethereum ein symmetrisches Dreieck bei 1.997 Dollar nach oben durchbrochen. Als nächste Unterstützung gilt die Marke bei 1.960 Dollar, der bedeutendste Widerstand liegt bei 2.080 Dollar. On-Chain-Daten zeigen zudem, dass große Wallets mit 1.000 bis 10.000 ETH derzeit unrealisierte Verluste aufweisen – historisch ein Indikator für späte Korrekturphasen.
Standard Chartered rechnet kurzfristig mit einer möglichen Korrektur um 30 Prozent in Richtung 1.400 Dollar, hält langfristig aber an einem ambitionierten Kursziel fest: Für Ende 2026 prognostiziert die Bank 7.500 Dollar, gestützt durch technische Upgrades und das Wachstum des Stablecoin-Marktes. Von dessen 300 Milliarden Dollar Volumen entfällt rund die Hälfte auf die Ethereum-Blockchain.
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