Nemetschek Aktie: Ende des Ausverkaufs
Die DZ Bank stuft Nemetschek nach massiven Kursverlusten von Verkaufen auf Halten hoch. Der Softwarekonzern überwand 2025 erstmals die Umsatzmilliardengrenze und plant weiteres Wachstum.

Kurz zusammengefasst
- DZ Bank hebt Rating von Verkaufen auf Halten
- Umsatz überschritt erstmals eine Milliarde Euro
- Starkes Wachstum bei Abo- und SaaS-Modellen
- Dividende zum 13. Mal in Folge erhöht
Nach einem monatelangen Abwärtstrend ändert die DZ Bank ihre Haltung zum Softwarekonzern Nemetschek. Die Analysten geben ihre bisherige Verkaufsempfehlung auf und signalisieren ein deutliches „De-Risking“. Ein Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen zeigt, warum die Experten das Bewertungsniveau nun wieder als attraktiv einstufen.
Bewertung lockt Analysten
Die Anpassung der DZ Bank von „Verkaufen“ auf „Halten“ markiert einen spürbaren Stimmungswechsel. Zwar senkte das Institut den fairen Wert der Papiere von 85 auf 70 Euro, stuft die Bewertung aber so günstig ein wie seit vielen Jahren nicht mehr. Dieser Schritt erfolgt nach massiven Kursverlusten: Auf Sicht von zwölf Monaten büßte der Titel fast 43 Prozent ein und notiert mit aktuell 64,50 Euro nur noch hauchdünn über seinem 52-Wochen-Tief von 64,25 Euro. Auch andere Häuser wie Metzler und AlphaValue/Baader Europe hoben ihre Ratings für den Bausoftware-Spezialisten zuletzt auf „Buy“ beziehungsweise „Add“ an.
Milliardengrenze durchbrochen
Fundamentiert wird diese neue Analysten-Zuversicht durch die jüngste Jahresbilanz. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 überschritt Nemetschek mit einem währungsbereinigten Plus von 22,6 Prozent auf 1,191 Milliarden Euro erstmals die Umsatzmilliarde. Als wesentlicher Treiber erwies sich das Geschäft mit Subskriptionen und Software-as-a-Service-Modellen, welches um mehr als 55 Prozent zulegte und mittlerweile den Großteil der wiederkehrenden Erlöse sichert.
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Parallel kletterte das operative Ergebnis auf 371,1 Millionen Euro, was eine robuste EBITDA-Marge von 31,2 Prozent bedeutet. Aktionäre sollen an dieser Entwicklung durch eine auf 0,68 Euro angehobene Dividende teilhaben – die dreizehnte Anhebung in Folge.
Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit einem organischen Umsatzwachstum zwischen 14 und 15 Prozent bei einer leicht verbesserten operativen Marge von bis zu 33 Prozent. Um diese Ziele zu erreichen, forciert das Unternehmen die Integration von Künstlicher Intelligenz entlang des gesamten Infrastrukturlebenszyklus. Erreicht Nemetschek die von Analysten erwarteten 2,72 Euro Gewinn je Aktie für 2026, bietet das deutlich gesunkene Kursniveau eine solide Basis für eine nachhaltige technische Stabilisierung.
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