Vestas Wind Systems Aktie: Starker Auftragseingang

Der dänische Windkraftkonzern Vestas meldet einen Auftragseingang von über 5,4 GW für das vierte Quartal. Die positive operative Dynamik wird jedoch durch regulatorische Unsicherheiten in den USA überschattet.

Kurz zusammengefasst:
  • Über 5,4 Gigawatt Aufträge im letzten Quartal
  • Großaufträge aus Brasilien und Südkorea
  • US-Regierung stoppt Offshore-Projekte
  • Vollständiger Jahresbericht am 5. Februar

Die Windkraftbranche zeigt sich derzeit gespalten: Während der dänische Turbinenhersteller Vestas Wind Systems mit einem starken vierten Quartal aufwartet, sorgt politisches Chaos in den USA für Verunsicherung. Vestas meldete am Wochenende einen vorläufigen Firmauftragseingang von über 5,4 Gigawatt (GW) für das letzte Quartal 2025. Diese solide operative Leistung steht jedoch im Schatten regulatorischer Risiken in einem Schlüsselmärkt.

Globale Erfolge gegen politische Widerstände

Die neuen Aufträge unterstreichen die anhaltende globale Nachfrage nach Vestas-Produkten. Zu den Highlights zählen ein 828-MW-Auftrag vom brasilianischen Entwickler Casa dos Ventos und ein weiterer für die leistungsstarke Offshore-Turbine V236-15.0 MW in Südkorea. Auch in Europa blieb das Geschäft mit Projekten in Finnland und Deutschland lebhaft.

Vestas Wind Systems

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Gleichzeitig treibt Vestas die Ausführung seines umfangreichen Auftragsbestands voran. So wurde etwa der Bau des viertgrößten Onshore-Windparks im Vereinigten Königreich, Sanquhar II in Schottland, in Auftrag gegeben. In Neuseeland schreitet ein weiteres Projekt mit Vestas-Turbinen planmäßig voran.

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Die positive operative Dynamik wird jedoch von schweren politischen Gegenwinden in den USA überschattet. Die neue US-Regierung hat Stopp-Verfügungen für große Offshore-Projekte wie Empire Wind erlassen. Ein Projektpartner warnte bereits vor einer möglichen Einstellung des Projekts, sollte der Baustopp über den 16. Januar 2026 hinaus andauern. Diese regulatorische Unsicherheit in einem zentralen Wachstumsmarkt belastet die Stimmung für den gesamten Sektor.

Gemischte Aussichten für 2026

Die aktuelle Lage zeichnet ein zwiespältiges Bild. Regionale Manager von Vestas zeigen sich etwa im asiatisch-pazifischen Raum zuversichtlich und sprechen von einer bevorstehenden „Renaissance“ für Windparks. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb in aufstrebenden Märkten wie Brasilien, wo auch chinesische Konkurrenten wie Envision Energy große Aufträge an Land ziehen.

Für Investoren steht nun der 5. Februar 2026 im Fokus. An diesem Tag wird Vestas den vollständigen Jahresbericht 2025 vorlegen, der den finanziellen Wert der starken Q4-Aufträge offenlegt und die offizielle Prognose für das laufende Jahr enthalten wird. Kurzfristig wird die Aktie jedoch stark von den Entwicklungen in den USA abhängen. Die Entscheidung über die Offshore-Baustopps könnte die Bewertung des gesamten Windsektors neu justieren – unabhängig von der soliden Auftragslage einzelner Unternehmen wie Vestas.

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