Tesla zwingt Kunden ab Mitte Februar in ein Abo-Modell für seine umstrittene „Full Self-Driving“-Software. Der Einmalkauf für 8.000 Dollar wird abgeschafft. Gleichzeitig läuft eine Untersuchung der US-Verkehrsbehörde wegen möglicher Sicherheitsmängel – Tesla erhielt gerade eine Fristverlängerung bis Ende Februar.
Abo statt Kaufoption
Ab dem 14. Februar 2026 können Kunden die FSD-Software nicht mehr als Einmalzahlung erwerben. Tesla-Chef Elon Musk bestätigte die Umstellung: Künftig ist nur noch ein Abonnement für 99 Dollar monatlich oder 999 Dollar jährlich verfügbar.
Der Schritt erfolgt wenige Wochen nach einem kalifornischen Gerichtsurteil vom 17. Dezember, das Teslas Marketing für „Autopilot“ und „FSD“ als potenziell irreführend einstufte. Ob die Abo-Pflicht eine direkte Reaktion auf regulatorischen Druck oder primär eine Strategie für planbare Einnahmen ist, bleibt unklar.
Für Tesla könnte das Modell wiederkehrende Erlöse sichern – gerade in Zeiten schwächerer Fahrzeugverkäufe. Für Kunden bedeutet es höhere Langfristkosten: Nach acht Jahren übersteigt das Jahres-Abo den bisherigen Kaufpreis.
Behörden verlängern Untersuchungsfrist
Parallel läuft eine Prüfung der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA, die rund 2,88 Millionen Fahrzeuge betrifft. Die Behörde untersucht Berichte über FSD-Fahrzeuge, die bei Rot in Kreuzungen einfahren oder die Vorfahrt missachten sollen. Tesla muss detaillierte Daten zu 8.313 Vorfällen liefern.
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Am 16. Januar gewährte die NHTSA eine fünfwöchige Fristverlängerung bis zum 23. Februar 2026. Die Untersuchung begann im Oktober 2025 – während Tesla seine Robotaxi-Pläne vorantreibt.
Zahlen und Ausblick
Die Aktie schloss am Freitag bei 437,50 Dollar, knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 498,83 Dollar. Das KGV liegt bei etwa 293, die Marktkapitalisierung beträgt 1,46 Billionen Dollar.
Am 28. Januar folgen die Quartalszahlen. Analysten sind gespalten: 46 Prozent empfehlen den Kauf, 24 Prozent raten zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel von 410 Dollar liegt unter dem aktuellen Niveau. UBS hob sein Ziel zwar von 247 auf 307 Dollar an, stuft die Aktie aber weiter als „Verkaufen“ ein.
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