Cameco bekommt derzeit spürbaren Rückenwind: Mehrere Analysten erhöhen ihre Kursziele, zugleich fließt frisches institutionelles Kapital in die Aktie. Der Impuls kommt in einer Phase, in der das Thema Kernenergie wieder mehr Gewicht erhält – auch wegen des steigenden Stromhungers rund um KI-Rechenzentren. Was steckt hinter dem wachsenden Vertrauen in den Uran-Konzern?
- Neues Kursziel: National Bank Financial hebt auf 175 C$ an (von 145 C$) und bleibt bei „Outperform“
- Weitere Anhebungen: Raymond James auf 165 C$; Bernstein (US-Listing) auf 101 USD
- Institutionelles Geld: Norges Bank steigt neu ein (rund 341,7 Mio. USD); Allianz AM baut um 278,3% aus
- Uran-Preis als Rückenwind: Spotpreis Ende 2025 bei 81,55 USD (+10% zum Vorjahr)
Analysten erhöhen die Erwartungen
Am Freitag erhöhte National Bank Financial laut Bericht das Kursziel für Cameco auf 175 C$ nach zuvor 145 C$ und bestätigte das Rating „Outperform“. Dahinter steht vor allem die Erwartung, dass Cameco an einer anhaltend hohen Uran-Nachfrage profitieren kann.
Der Schritt passt in ein Muster, das sich schon zu Jahresbeginn abgezeichnet hat. Raymond-James-Analyst Brian MacArthur hob sein Kursziel Mitte Januar auf 165 C$ (zuvor 150 C$) an und blieb ebenfalls bei „Outperform“. Bernstein setzte sein Kursziel für die US-notierte Cameco-Aktie Anfang Januar auf 101 USD – begründet mit höheren Erwartungen an den Uran-Preis.
Institutionelle Investoren setzen stärker auf die Aktie
Auch auf der Investorenseite gibt es Bewegung. Old West Investment Management reduzierte seine Position im dritten Quartal zwar leicht, die Aktie bleibt dort aber weiterhin unter den fünf größten Positionen.
Auffälliger ist der neue und teils deutliche Aufbau bei großen Adressen: Die Norges Bank meldete eine neue Position im Wert von rund 341,7 Mio. USD. Allianz Asset Management stockte um 278,3% auf, IQ EQ Fund Management Ireland erhöhte um 63,7%. Als Fundament dient dabei auch der Uran-Spotpreis, der Ende 2025 bei 81,55 USD lag – ein Plus von 10% gegenüber dem Vorjahr.
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KI-Rechenzentren, SMRs und staatliche Unterstützung
Im Sektor stützt aktuell vor allem die Schnittmenge aus Kernenergie und KI-Infrastruktur die Story. Genannt werden Partnerschaften wie X-energy und Amazon, die kleine modulare Reaktoren (SMRs) zur Stromversorgung von Rechenzentren voranbringen wollen. Der Hintergrund: Für die Grundlastversorgung wächst der Druck, verlässlich große Energiemengen bereitzustellen.
Zusätzlich verweisen Berichte auf politische und staatliche Faktoren. Im Oktober 2025 wurde über eine potenzielle Finanzierung im Umfang von 80 Mrd. USD berichtet, an der die US-Regierung, Cameco und Brookfield im Zusammenhang mit Westinghouse-Kernkraftwerksprojekten beteiligt sein sollen. Zudem hieß es Ende 2025, Kanada und Indien verhandelten über einen möglichen 10-Jahres-Vertrag zur Uran-Lieferung – mit Cameco als potenziellem Schlüssellieferanten.
Am Markt steht damit vor allem eine Botschaft im Raum: Höhere Kursziele und neue Großinvestoren treffen auf ein Umfeld, in dem Uran-Preise, SMR-Projekte und staatliche Initiativen als zentrale Treiber genannt werden.
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