Baader Bank bleibt bei Redcare Pharmacy zwar grundsätzlich optimistisch, tritt beim Kursziel aber klar auf die Bremse. Der neue Zielwert liegt deutlich unter dem bisherigen – und zeigt, dass sich die Erwartungen an den Online-Apothekenmarkt verschieben. Was steckt hinter dem Spagat aus „Buy“ und kräftiger Kürzung?
- Baader Bank bestätigt „Buy“, senkt das Kursziel aber von 175 auf 125 Euro (rund -29%).
- Der neue Zielwert liegt laut Bericht weiterhin klar über dem zuletzt genannten Kursniveau von rund 66,40 Euro.
- Im Analystenkonsens (9 Analysten) liegt das durchschnittliche Kursziel bei 126 Euro.
Baader Bank kürzt – bleibt aber bei „Buy“
Baader-Bank-Analyst Volker Bosse bekräftigte am Dienstag seine Kaufempfehlung für Redcare Pharmacy. Gleichzeitig senkte er das Kursziel allerdings deutlich auf 125 Euro, nach zuvor 175 Euro. Als Hintergrund nennt der Bericht veränderte Marktbedingungen im E-Pharmacy-Sektor.
Trotz der Kürzung bleibt die Einschätzung konstruktiv: Das neue Kursziel impliziert ausgehend von den zuletzt genannten Kursen weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial.
Analystenmehrheit weiterhin positiv
Die Baader-Bank-Anpassung reiht sich in mehrere positive Analystenstimmen der vergangenen Wochen ein. Laut den im Artikel zitierten Daten wird die Aktie derzeit von neun Analysten abgedeckt, der Konsens lautet „Buy“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 126 Euro.
Genannt werden zudem weitere aktuelle Einschätzungen:
– Jefferies: Buy (Anfang Februar)
– Berenberg: Buy bekräftigt (Ende Januar)
– Barclays: Buy bekräftigt (Ende Januar)
Profitabilität und Wettbewerb als zentrale Themen
Ein weiterer im Quelltext erwähnter Analystenblick richtet sich auf den Weg zur Profitabilität. Demnach erwarten mehrere Branchenanalysten, dass Redcare Pharmacy 2025 letztmals einen Verlust ausweist und 2026 in die Gewinnzone dreht – mit einem prognostizierten Ergebnis von etwa 4,9 Mio. Euro.
Gleichzeitig zeigt der Blick auf die jüngste Entwicklung, dass die Profitabilität noch nicht erreicht ist: Für die vergangenen zwölf Monate wird ein Verlust von 35 Mio. Euro genannt, nach 45 Mio. Euro im letzten vollen Geschäftsjahr.
Auf der Wettbewerbsseite nimmt der Druck zu. Im Januar gab es Berichte, wonach die Drogeriekette Rossmann eine eigene Online-Apotheke starten will – ein zusätzlicher Rivale in einem ohnehin umkämpften Markt.
Die nächsten handfesten Daten liefert das Unternehmen mit den Q4-Zahlen 2025 am 3. März. Dann dürfte vor allem zählen, ob sich die Verlustdynamik weiter verbessert und der erwartete Schritt Richtung Profitabilität greifbarer wird.
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