Cardano: Betriebsinternes Effizienzprogramm

Die Terminbörse CME Group hat regulierte Futures auf Cardano (ADA) eingeführt, was den institutionellen Zugang erweitert. Der Spotkurs reagierte jedoch nur schwach, während das Handelsvolumen für Derivate stark anstieg.

Kurz zusammengefasst:
  • Start regulierter Standard- und Micro-Futures an der CME
  • ADA-Kurs zeigt kaum Reaktion auf den Futures-Start
  • Futures-Handelsvolumen bei BitMEX explodiert um über 48.000%
  • Netzwerk-Updates und institutionelle Akkumulation im Hintergrund

Cardano hat einen wichtigen Schritt Richtung institutioneller Handelbarkeit gemacht: An der Terminbörse CME Group sind heute regulierte Futures auf ADA offiziell gestartet. Damit rückt ADA in einen kleinen Kreis von Kryptowährungen, für die an der CME bereits Derivate gehandelt werden. Doch wie reagiert der Markt auf diese neue Infrastruktur?

Wichtige Eckdaten auf einen Blick:
– Start der Kontrakte: heute
– Zwei Kontraktgrößen: 100.000 ADA (Standard) und 10.000 ADA (Micro)
– Abrechnung: bar (cash-settled) über CME CF Reference Rates von CF Benchmarks

Cardano

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Zwei Kontraktgrößen, regulierte Referenzkurse

Die CME brachte sowohl Standard- als auch Micro-Futures auf Cardano an den Start. Laut der CME-Mitteilung vom 15. Januar sind die Kontrakte auf 100.000 ADA (Standard) bzw. 10.000 ADA (Micro) zugeschnitten. Das soll unterschiedliche Anforderungen abdecken – von größerer Absicherung bis hin zu kleineren Positionsgrößen.

Abgerechnet werden die Futures bar über von CF Benchmarks administrierte CME CF Reference Rates. Diese gelten als „Registered Benchmarks“ unter dem UK-Benchmarks-Regulierungsrahmen und sind von der britischen FCA autorisiert. Genau dieser regulatorische Unterbau ist für viele institutionelle Teilnehmer entscheidend, weil er Transparenz- und Compliance-Standards vorgibt.

Reaktionen aus der Branche – Kurs bleibt verhalten

CME-Manager Giovanni Vicioso begründete den Schritt in der Pressemitteilung mit der gestiegenen Nachfrage nach „vertrauenswürdigen, regulierten Produkten“, um Preisrisiken zu managen und Marktexposure aufzubauen. Unterstützung kam laut Bericht unter anderem von Wedbush Securities, NinjaTrader und Volatility Shares, die auf die zunehmende Reife regulierter Krypto-Futures-Märkte verwiesen.

Am Spotmarkt blieb der Effekt jedoch überschaubar. Laut AMBCrypto fiel ADA nach dem Start der Futures um rund 3% und notierte zum Zeitpunkt des Launchs nahe 0,27 US-Dollar.

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Deutlich mehr Bewegung gab es im Derivatehandel: BitMEX meldete laut den von AMBCrypto zitierten Daten einen sprunghaften Anstieg des ADA-Futures-Volumens um mehr als 48.770% nach der Ankündigung. Im Text wird das als eher hebelgetriebene Aktivität eingeordnet, nicht als Zeichen dauerhaft steigender Spot-Nachfrage.

Netzwerk-Updates und institutioneller Rahmen

Der Futures-Start fällt in eine Phase, in der Cardano auch technisch weiterentwickelt wird. Disruption Banking zufolge arbeitet das Protokoll auf einen intra-era Hard Fork zu „Protocol Version 11“ hin, der unter anderem On-Chain-Governance und Treasury-Funktionen ausbauen soll. Zudem bleibt das Konsens-Upgrade „Ouroboros Leios“ zur Steigerung des Transaktionsdurchsatzes in aktiver Entwicklung durch die Input-Output-Research-Teams. Bei Hydra, der Layer-2-Skalierungslösung, wird im Bericht der Start von „Echo“ genannt – laut Pondora die erste nicht-verwahrende DEX auf Hydra.

Parallel verweist der Quelltext auf wachsende institutionelle Aktivität rund um ADA: Grayscale habe den ADA-Anteil im „Smart Contract Fund“ laut Cardence.io von 18,55% auf 19,50% erhöht. Außerdem sollen Wallets mit 10 bis 100 Millionen ADA seit Anfang Februar rund 150 Millionen ADA zusätzlich akkumuliert haben.

Zum größeren Bild gehört auch die CME-Strategie: Laut Markets Media plant die Börse für Krypto-Futures und -Optionen im zweiten Quartal 2026 einen 24/7-Handel. Für 2025 nennt der Artikel zudem knapp 3 Billionen US-Dollar an „notional“ Krypto-Handelsvolumen bei der CME sowie im vierten Quartal tägliche „notional“ Werte von über 13 Milliarden US-Dollar.

Unterm Strich erweitert der CME-Start den regulierten Zugang zu ADA über standardisierte Derivate. Kurzfristig zeigte der Kurs jedoch keine Aufbruchsstimmung – während im Futures-Handel zugleich auffällig viel Aktivität zu sehen war.

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