Rocket Lab Aktie: Rally erhält neuen Schub

Morgan Stanley stuft Rocket Lab hoch, doch Insider-Verkäufe und eine Analysten-Herabstufung mischen sich in die Euphorie um die Raumfahrtaktie.

Kurz zusammengefasst:
  • Morgan Stanley bewertet Aktie neu als 'Overweight'
  • KeyBanc sieht Chancen bereits eingepreist
  • Insider verkaufen Aktien im Millionenwert
  • Erstflug der Neutron-Rakete für 2026 geplant

Die Aktie von Rocket Lab eilt von Rekord zu Rekord und beendete die letzte Handelswoche auf einem neuen Allzeithoch. Pünktlich zum Wochenstart liefert nun die US-Bank Morgan Stanley frische Argumente für die Bullen und stuft das Papier hoch. Doch in die allgemeine Euphorie mischen sich auch warnende Stimmen und signifikante Insider-Verkäufe, die Anleger im Blick behalten sollten.

Morgan Stanley sieht weiteres Potenzial

Am Sonntag sorgte Morgan Stanley für Aufsehen, indem die Bank ihre Bewertung für das Raumfahrtunternehmen von „Equal Weight“ auf „Overweight“ anhob. Die Analysten begründen diesen optimistischen Schritt mit der verlässlichen Ausführung von Raketenstarts und der strategischen Positionierung des Unternehmens. Besonders der Eintritt in den Markt für mittelschwere Trägerraketen wird als glaubwürdiger Wachstumspfad hervorgehoben.

Rocket Lab USA

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Diese Einschätzung folgt auf eine bemerkenswerte Woche, in der die Aktie am Freitag mit einem Plus von 6,10 Prozent bei 96,30 US-Dollar aus dem Handel ging – ein neues 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von zwölf Monaten steht damit ein massiver Kursgewinn von über 290 Prozent zu Buche.

Insider nutzen die Gunst der Stunde

Nicht alle Marktteilnehmer teilen den uneingeschränkten Optimismus. Bereits am 16. Januar stufte KeyBanc die Aktie auf „Neutral“ herab. Die Begründung: Rocket Lab sei zwar ein Qualitätsunternehmen, doch die großen Wachstumstreiber seien mittlerweile weitgehend im Kurs eingepreist. Das Risiko-Chancen-Verhältnis erscheine kurzfristig ausgeglichen.

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Parallel dazu nutzten Insider das hohe Kursniveau für Verkäufe. Direktorin Merline Saintil veräußerte am 15. Januar ein Aktienpaket im Wert von rund 8,31 Millionen US-Dollar. Solche Transaktionen nach einer starken Kursrally werden am Markt oft genau beobachtet, da sie auf eine mögliche Gewinnmitnahme hindeuten könnten.

Fundamentale Treiber im Hintergrund

Ungeachtet der kurzfristigen Diskussionen um die Bewertung bleibt die operative Entwicklung stark. Ein wesentlicher Treiber der jüngsten Rally war der im Dezember 2025 verkündete Großauftrag der U.S. Space Development Agency (SDA) über 816 Millionen US-Dollar. Der Vertrag umfasst Design und Bau von 18 Satelliten zur Raketenabwehr und etabliert Rocket Lab als ernstzunehmenden Konkurrenten für etablierte Rüstungskonzerne. Zudem absolvierte das Unternehmen im Jahr 2025 die Rekordzahl von 21 Starts der Electron-Rakete.

Der Blick richtet sich auf die Neutron-Rakete

Entscheidend für die weitere Entwicklung wird das erste Quartal 2026 sein, für das der Erstflug der neuen Neutron-Rakete anvisiert ist. Ein erfolgreicher Start würde dem Unternehmen den Zugang zu noch lukrativeren Regierungsaufträgen im Bereich der nationalen Sicherheit ermöglichen. Konkrete Zahlen zur finanziellen Lage werden Ende Februar erwartet, wenn Rocket Lab die Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegt und Einblick in den Auftragsbestand gibt.

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