Adobe startet mit einem Kursverlust von knapp 5 Prozent in die neue Handelswoche. Der Softwarekonzern notiert aktuell bei 333,30 US-Dollar – und das, obwohl das Unternehmen im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen hat. Die Reaktion der Anleger zeigt: Gute Zahlen allein reichen derzeit nicht aus.
Starke Bilanz, verhaltener Ausblick
Die jüngsten Quartalsergebnisse können sich sehen lassen. Adobe meldete einen Gewinn je Aktie von 5,50 US-Dollar und lag damit über der Analystenschätzung von 5,40 US-Dollar. Auch beim Umsatz übertraf der Konzern mit 6,19 Milliarden US-Dollar die Prognosen von 6,11 Milliarden US-Dollar.
Dennoch bleibt die Stimmung gedrückt. Der Grund: Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Adobe stellte einen Gewinn je Aktie zwischen 23,30 und 23,50 US-Dollar in Aussicht. Investoren hinterfragen offenbar, ob das Unternehmen sein Wachstumstempo angesichts des zunehmenden Wettbewerbs im KI-Segment halten kann.
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Institutionelle Anleger mit geteilter Meinung
Die Unsicherheit spiegelt sich auch im Verhalten großer Investoren wider. Während Asset Management One Co. Ltd. seine Position aufgestockt hat, reduzierte Miracle Mile Advisors LLC seinen Bestand um 3.961 Aktien deutlich. Diese Divergenz unterstreicht die unterschiedlichen Einschätzungen zur weiteren Kursentwicklung.
Technische Lage angespannt
Mit dem aktuellen Kurs liegt Adobe deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von rund 465 US-Dollar. Die Marke von 330 US-Dollar rückt nun in den Fokus. Sollte diese Unterstützung nicht halten, droht weiterer Abwärtsdruck. Analysten haben ihre Kursziele zuletzt gesenkt, das durchschnittliche Ziel liegt bei etwa 417 US-Dollar – was einem Aufwärtspotenzial von rund 25 Prozent entspricht, sollte sich die Stimmung stabilisieren.
Die kommenden Handelstage werden zeigen, ob die solide Ertragsbasis ausreicht, um Käufer zurück an den Markt zu locken. Entscheidend dürfte sein, ob Adobe Vertrauen in seine Wachstumsstrategie zurückgewinnen kann.
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